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lir-, Est- und CnrlSiidisclies

U r k u n d e n b u c h

nebst

Regeste n.

Herausgegeben

von

Dr« Friedrich Georg von Bunge^

Kaiserlich Russischem Wirklichen Staatsrathe a. D.^ Grosslcreuz des K. St. Stanislans-Ordens erster Classe, Ritter des K. St. Annen-Ordens zweiter und des R. St. Wladioiir-Ordens vierter Classe, Comthur erster Classe des H. Sachsen- Ernestlnischen Haus-OrdenS; Inhaber des Ehrenzeichens für vierzigjährigen tadellosen Staatsdienst und der Medaille filr den Krimmkrieg, Ehrenmitglied der Ritterschaften Estlands und Ourlands, Ehrenbürger der Städte Riga und Reval, Ebrenmitglted der Kaiserl. Universität Dorpat^ der Kaiserl. öffentl. Bibliothek zu St. Petersburg, der Curländischen Gesellschaft für Litteratur und Kunst zu Mitau, der Gesellschaft filr Geschichte unä Alterthumskunde der Ostseepro vi uzen zu Riga, der Estländischen litterarischen Gesellschaft zu Reval, der gelehrten Estnischen Gesellschaft zu Dorpat, des Vereins zur Kunde Oesels zu Arensburg, ordentlichem Mitglied der Gesellschaft für Nordische AiterthÜmer zu Kopen- hagen, des Thüringisch-Sächsischen Vereins für vaterländische Alterthümer zu Halle, des Vereins für Hansische Geschichte ZQ Lübeck, Mitglied des Gelehrtenausschusses des Germanischen Museums zu Nürnberg, correspondirendem Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für vaterländische Geschichte zu Kiel und des Vereins für Lttbeckische Geschichte

zu Lübeck.

Sechster Band«

i im Verlage von Nikolai Kymmel

Druck von Heinr. La ak mann in Dorpat.

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TO Nr" VQVZ " "

PUBLi::::3RARY 148413A

ASTOR, LCNOJC.AKD Tli.ÄJKN FOUN DAT IONS

VoD der Censiir geslaltet. * Uorpat, den 15. Februar 187$.

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Vorrede-

ills der Herausgeber diesen sechsten Band seines Urkundenbuches in Angriff nabm, liatte er keine Abnung davon, dass denselben die Nachträge zu den früheren Bfinden voll- ständig ausfüllen würden. Die bis dabin angesammelten Materialien, über welche in der Ein- leitung zu den Regesten ausführlicher berichtet worden ist, hatten allerdings schon einen weit bedeutenderen Umfang, als diejenigen, die den Stoff zu Nachträgen im dritten Bande Ueferten. Es zeigte sich jedoch bald, dass mancherlei bereits damals Zugängliche übersehen war, und dann erschienen während des Druckes ein Paar Werke, welche den Herausgeber sogar bestimmten, den bisherigen Plan des Urkundenbuches wesentlich zu erweitern. So war er genötbigt, drei Serien von Nachträgen zu liefern.

Die erste, bedeutendste, umfasst die dem ursprünglichen Plane entsprechenden Nach- träge, besonders aber eine grosse Zahl von Berichtigungen, vorzugsweise in Beziehung auf die Chronologie. Diese Berichtigungen sind die Frucht höchst mühsamer und zeitraubender * CntersuchuQgen und erforderten eine Menge umfassender synthetischer und tabellarischer Vorarbeiten. Zu solchen gehört z, B. eine Art vollständiger Chronik des Deutschen Handels- hofes zu Nowgorod, so weit das Urkundenbuch reicht. Diese Mühen sind aber auch durch einen überraschenden Erfolg belohnt worden, denn für den grössten Tbeil der in die Hunderte sich erstreckenden undatirten Briefschaften ist das Datum meist genau oder doch annähernd bestimmt worden.

Zu der zweiten Serie gab den nächsten Anlass das Werk: „Russisch-Livländische Urkunden, gesammelt von C. E. Napiersky. St. Petersburg 1868. 4.^ Da hierdurch besonders das Material zur Kenntoiss der Verhältnisse des Deutschen Handelshofes in Now- gorod, für welches schon früher das Revaler Ralhsarcbiv so viel geliefert hatte, bedeutend vermehrt .wurde, so bescbloss der Herausgeber, auch noch alle übrigen den Handelshof be- treffenden Urkunden und Briefschaften, wenn sie auch nicht auf Livland speciellen Bezug nehmen, dem Urkundenbuch einzuverleiben, namentlich die verschiedenen Scraen und Will- kuren des Handelshofes. So findet sich also im Urkundenbuch Alles vereinigt, was die bis- herigen Forschungen über jenes Institut, welches für das alte Livland eine so grosse Bedeu- tung hat, an Quellenmaterial ergeben haben. — Fernern Stoff zu dieser Serie von Nachträgen boten die seit dem Erscheinen des fünften Batades ans Licht getretenen Bände der Mittbeilungen der Gesellschaft für Livland. Geschichte. — Endlich unternahm der Herausgeber eine Reise nach Göttingen, um die reichen Schätze der dortigen Universitäts-Bibliothek für seine Zwecke auszunutzen, und heimste eine bedeutende Erndte aus grösseren Sammelwerken, insbesondere aus verschiedenen Bullarien, dem Meklenburg'schen Urkundenbuch u. a. m., ein.

Die zweite Serie war schon bedeutend im Drucke vorgeschritten, als dem Herausgeber ^E. Strehlke's Tabulae Ordinis Thentonici. Berol. 1868. 8."" zu Händen kamen. Dieses Werk enthält zwar nur wenige ßpeciell auf Livland bezügliche Urkunden, welche nicht schon im Urkundenbuch abgedruckt waren. Letzteres hatte aber auch schon nicht wenige den Deutschen Orden im Allgemeinen betrefflende Urkunden aufgenommen, und da lag es nahe, den von Strehlke gebotenen reichen Schatz zur Vervollständigung des Urkundenbuches auch in dieser Richtung zu verwertben, wobei auch die übrigen Diplomatarien des Ordens, insbe- sondere das von Hennes, benutzt wurden. So entstand die dritte Serie von Nachträgen,

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für welche demnSchst auch der erste Band der von C. Kopp mann herausgegebenen Hansa- recesse herbeigezogen warde, wShrend der zweite Band dieses trefflichen Werkes leider za spSt erschien, am noch Berücksichtigung finden zu können.

So unvermeidlich dergleichen Nachträge bei Sammelwerken, wie das vorliegende, sind, so erschweren sie doch die Benutzung derselben, wenn dem nicht durch zweckmSssige Register Abhülfe geschieht. Nach einer Seite hin — und wohl der wichtigsten — hat der Heraus- geber gesucht diese Abhülfe zu leisten: durch ein möglichst vollständiges und specialislrtes Sachregister über alle sechs Bände. Dieses ist — wie auf den ersten Blick zn ersehen — keine blosse Zusammenstellung der Specialregister zu den einzelnen Bänden. Ihm liegt vielmehr eine neue sorgfältige Durchsicht sämmtlicber Bände zum Grunde, eine Arbeit, die über ein halbes Jahr Zeit gekostet und bofTentiich den Geschichtsforschern eine willkommene Gabe sein wird. Es fehlt noch ein Bepertorium, in welchem die Nachträge in die chronologische Ordnung eingereiht sind, und ein Personenregister über alle Bände, am zweckmässigsten nach der staatsbürgerlichen Stellung der Personen geordnet. Mögen sich bald jüngere Kräfte finden, diese gewiss dankbare Arbeit durchzuführen!

Der Herausgeber scbliesst hiermit seine unmittelbare Betbeiligung an dem Werke, dem er die schönsten Jahre seines Lebens gewidmet. Als Jüngling von sechs und zwanzig Jahren (1828) legte er den Grund zu demselben, drei und zwanzig Jahre später (185 t) sah er es das Licht der Welt erblicken, als siebenzigjähriger Greis scheidet er von ihm, mit dem Bewusst- sein, für seine Schöpfung Alles getban zu haben, was in seinen Kräften stand. Die mancherlei Mängel dieser Schöpfung kennt Niemand besser, als er selbst; sobald er sie erkannt, hat er ihnen abzuhelfen gesucht, so weit dies möglich war. Einzelne Irrtbümer — namentlich auch in Beziehung auf die Orthographie — lernte er zu spät würdigen, um sie noch rückgängig machen zu können.

Was übrigens der Herausgeber geleistet hat, konnte er nur vollbringen durch die viel- seitigste und umfassendste Unterstützung, deren sein Werk sich von seinem ersten Erscheinen an zu erfreuen gehabt hat. In den Vorreden zu den früheren Bänden hat er bereits nicht weniger Förderer und Wohlthäter dankbar gedacht, von denen mehrere auch diesem sechsten Bande ihren werkthätigen Beistand geschenkt haben. Dieser Band insbesondere aber verdankt ganz ausserordentliche Bereicherungen dem Hrn. Dr. Constantin Höhlbaum, welcher mit einem beispiellos ausdauerndem Eifer die Göttinger Universitäts-Bibliothek für diesen Zweck durch- forschte und zahlreiche Abschriften und Auszüge anfertigte. Endlich darf der Herausgeber die seltene Liberalität nicht unerwähnt lassen, mit welcher der Vorstand der Göttioger Bibliothek ihm auf seine Bitte ganze Reihen von Werken und Bänden zur Benutzung nach Gotha zustellte.

Die schönste und genugthuendste Anerkennung seiner Bestrebungen gewährte dem scheidenden Herausgeber die Nachricht, dass die Ritterschaften der Ostseeprovinzen und die Städte Riga und Reval sich vereinigt haben, durch Bewillignng der erforderiichen Mittel die Fortsetzung dieses Werkes zu sichern, und dass es ihnen gelungen ist, einen tüchtigen jungen Gelehrten für diesen Zweck zu gewinnen. Möge dieser mit frischen Kräften sich der schönen vaterländischen Aufgabe weihen und deren Lösung ihm dieselbe Anerkennung erringen helfen, welche deren bisherigem Herausgeber in so überreichem Maasse am heutigen Tage geworden, an welchem er vor fünfzig Jahren seine staatsbürgerliche und schriftstellerische Laufbahn betrat. Scheidet er übrigens auch von diesem Werke, so hoflft er doch, die ihm noch übrigen Kräfte zu benutzen, um seine Sammlungen und Erfahrungen zum Besten seines geliebten Vaterlandes noch fernerhin zu verwertben.

Gotha, den 27./15. September 1872.

Dr. JF. CF. r. Munge.

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Nachträge

za den föiif ersten Bänden des CIrkandenbuchs.

Torbemerknngr.

IIa ^ie aacAMtehend «rersefchneten Nachtrage nor snoi geringere« Theile etniela., die neialen Tielnebr in grSsaeren Masaen dem Herausgeber sugelloBaen, so wird es nweckmaaefg seiUf über die Quellen der ietsteren hier das Behufige Toraossoschlcken«

1. Bereits unter den Im dritten Bande gelieferten Nachtragen nahmen die ans dem Kö> nigHchen StaatsarchWe au StecMiolm entnommenen die bedeutendste Steile ein. Lm So^mmr IBSSB erhielt der Geheimeratli tif. r. Bretem aua demselben ArchiTe die Abschrift einea iltereM' ^fVerseichnisses der Schriften und Urkunden, welche im J. 1621 aus Mitau nach Schweden weggef&hrt worden^^ (Förteekningh uppA dhe skriffter och docnmentcr, som Ueffwe tagne athi Mitow Mir 1821). Dieses Verseichniss enthalt iOBS NummerA, die ohne alle Ordnung hinter einander aufgeführt sind; bis sum J. 1423 sind deren 33S. Die Inhaltsangabe ist eine siem- llch gedrängte, theils in Lateinischer, meist in Schwedischer Sprache, oft dunkel, mit entstellten Namen; in der Regel lit amSohlnss das« Jahr, selten das Datum hinnugefygt. Es kann darüber kein Zweifel obwslten, dass dieser wichtige tJrknndenschatz deha Archive des Livlindischen Ordensmeisters angehört hat, Welches der letste Ordenameiatv, QoUhard Keitier, als er Her- zog Ton Cnriand geworden, nich Mitan gebracht haben mag. Viele der Urkunden i^lbst sind DDch fm Stockholmer Staatsarehiv vorhanden, der gröasere Theii aber scheint TOfleren geg aur ^en «tt sein , und man muss sich mU den dürftigen Angaben dieses Veracichnisses begnS^gen« welche in den nachstehenden Nachtragen -^ die Schwediairticji in Deutscher U^bfcrsetsang, die Lateinischen im Original — der Zeitfolge nsch eingereiht sind, mit Nschweisung der Nummer des Yerseichulsses , welches „Livlandisches Ordensarchivregister'^ oder „Livl. O.A.Reg/^ benannt ist. Bei solchen Urkunden, welche sich noch Tollständig im Stockholmer AffuUue erhalten haben, ist die Besiehupg auf dieses Register, als überflüssig, meist weggelsss^n.

9. Das Bekanntwerden des eben gedachlen Verseiohnisaes veranlasste den Obristen Baron v. Tolt^ in Begleitung des Professors C. Schirren^ im Sommer ISflO, eine Reise nach Stockholm Behufs weiterer Forschungen im dortigen Staatsarchire au unternehmen , und Im siichstfolgenden Sommer diese Reise an wiederholen. Der auf diesen Reisen gehobene Urknn- denachata befindet sich in dem BesUs des Professors Schirren ^ welcher davon eine Reihe ▼OD Stücken ana der Mitte dessechsaehnten Jahrhubderta in awei Binden des ton der Jitte- rarischen (Sesellschaft in Reval herausgegebeneti Ar<ihlTs ftr die Geschichte Lirlands hat ab- drucken lassen, für die altere Zeit aber nur Regesten Yeröffentlicht, nnter dem Titel: „Ver-

Livl. Urk.-Reg. Tl. A

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seichniss Livliüidischer Geschichts-Qaellen in Schwedischen Archiven und Bibliotheken'S Alleia auch von diesem Verzeichniss ist bis jetzt leider nur das erste Heft des ersten Bandes : Dor- pat, 1862« 128 S. in '4. erschienen. Da es dem Herausgeber des Drkundenbnchs, ungeachtet mehrfacher Versuche, nicht geglückt ist, vollständige Abschriften der auf diesen Reisen geho- benen Urkunden zu erhalten, so muss er sich darauf beschränken, in diesen Nachträgen Ans- auge aus ^^Schirren'a Verzeichniss'^ zu geben. Auf dem letzten Blatte des gedachten „ersten Hefts'' ist ein Abdruck des oben unter Nr. 1 erwähnten „Ojrdeo^arehivregiMers", chronologisch geordnet, begonnen, welcher mit Nr. 40 abbricht.

3. Einen weit ern Schatz von Urkunden 'hat Professor Schirren im J. 1861 den Oesel- sehen Copialbüchern entlehnt, welche sich im Königl. geheimen Archive zu Kopenhagen be- finden, wohin sie von dem Herzog Magntcs^ Bischof von Oesel, in der Mitte des sechszehnten Jahrhunderts gebracht worden. Auch von diesem Schatz sind dem Herausgeber nur diejenigen Stucke zugänglich geworden, welche Schirren in der Schrift: Fünfundzwanzig Urkunden zur Geschichte Livlands im dreizehnten Jahrhundert. Dorpat 1866. 4. hat abdrucken lassen. Diese Schrift wird unten citirt: ..Schirren'a 25 Urkk."

4. Den Bemühungen des Geheimeraths G. v. Brevem verdankt der Herausgeber ferner Abschriften von Urkunden ans dem Familien-Archiv des In LlUhauen (Postawj etc.) angesessenen Zweiges des Tiesenhausen' sehen Geschlechts. Angeführt als : Tieseuh. Fam.-Arch. in Postawy.

5. Einen sehr wesentlichen Beitrag zu den Nachträgen hat geliefert das Werk: Vetera monumenta, Poloniae et Litthuaniae, gentinmque finitimarum historiam illustrantia, ex tabulariis vaticanis deprompta etc. ab Augustino Theiner, T. I et IL Romae 1860 sq. foL Unten angeführt als: ,,ii. Theiner'K Besonders aus dem 14. Jahrhundert enthält das Werk eine bedeutende Zahl wichtiger, bisher unbekannt gewesener Urkunden. Endlich sind^

6. als nicht unwesentliche Fundgruben aufzuführen der zweite und dritte Band des Urkundenhuchs der Stadt Lübeck: „Lüb. U.B.^'

Zum Schluss muss hier noch bemerkt werden, dass die in Russischer Sprache erschienene * zweite AivBgabe von A. Engelmann'8 Beiträgen zur Russisch-Livländlschen Chronologie (Xpo- HOJiorHvecKia HacatAOBaBifl n o6jui€tb PjrccaoH a JIhbohckoh Hcxopia sib XIII. h XIV. CTOJi^TiAzi. C. neTep67pr%, 18S8, 8.) in den nachstehenden Regesten citirt worden bt: Engeimann^ neue Ausg. oder N. A.

1170?

1170? Ad l,a. Das In den Regesten Bd. 111. S. I angeführte Schreiben des Abtes Peter von Celle Ist nach VaetimH O. J. Q.T. Vite Aquilonla S. 163 abgedruckt Im U.B. Nr. MMDCCXIII.

O. J. 0. T. Ad 3. Dlei es Schreiben ist auch abgedruckt bei Vasteviut a. a. O. S. 163, mit der Jahrsahl 1 161 am Raode. O.J. o.T. Ad 3. Im U.B. 1^4 Nr. III Ist dieses Schreiben nach Gruber unvollständig aufgenommen ^ der fehlende Ein- gang wird daher unter Nr. MMDCCXIV nach Vastoviut a. a. 0. S. 164 nachgeliefert.

1171? ,

8ept^9 ^^ ^' ^'^'® ^""^ ^^^^ ^^ *"^^ abgedruckt bei Vastwiu» 1. c S. 162.

Sept. 11. Ad 5. Desgleichen abgedruckt bei Vastovius S. 155, woselbst der. Anfang richtiger so lautete Alesander papa III. regibus et principibus, et aliis Christi fidelibus, per regna Sveonum,* Gothorum, Danoram et Norwegiensium constltotii. Non parom etc. Am Rande steht: Anno Domini 1160.

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Ad 6. Der Abdruck bei VastamusS. 1G3 nennt den £»ten-Bifchof ,,/ultVS was offenbar ein Druckfehler für 1l71j;r „Fuleo" ist, und woraus Oemhielm ,Jtäiu$'' gemacht bat. Sept. 17.

1178?

Ad 7. In Deutscher (Jebersetzung bei Paucker, die Regenten Esthlands I, 69. O. J.ikT.

1180?

A* 8. Gleichfalls DeaUch bei Paucker a. a. O. S. 68.

1487.

8, a. Pabsi Gregor VIJL richte! eine Bulle an Berthold ^ Abt des Cistercienserklosters 1187. LockuAi (bei Hannover)^ nachmaligen Bischof von Livland. Gegeben zn Ferraria. ^^^* ^*

Abgedr. bei W. v. Bodenberg , Calenberj^er Urkundenboch (Hannover 1858. 4.) S, 20, nach Strehlke zu WartbergeTs Livländ. Chronik (Scriptores rerum Prussicarnm T. II.) S. 23 Anm. 1.

1199.

Ad 14. Ist auch aufgenommen in die Bulle Gregor' s Xi, vom 4. Januar 1374, und mit dieser abgedruckt bei '1199. A. Theiner I, 697 Nr. 939. Darnach ist in dem Abdruck im U.B. i, 13 Nr. XII zu verbessern: Z.4: Octbr. 5. religionis st. lectionis; Sp. 14 Z. 1: munimine st. muniraen; Z. 28: hortamur st. exhortaraur; Z. 31: observavernnt st. observarint.

1810?

17, a. Jnnoceniius JIJ. pontifex hortatur universos fratres militiae Christi, nt fideliter O.J.u.T. caeptom fidei negotium pronnoveant, promittens coronam immarcessibilem gloriae aeternae.

Livländisches Ordensarchivregister Nr. 395. Vermutblich bald nach der Stiftung des Ordens und spätestens wobi um die Zeit der in den Regesten 21 und 22 verzeichneten Bullen erlassen, daher hierher gestellt.

1211.

Ad 24. Diese Urkunde — im Livl. O.A.Reg. verzeichnet unter Nr. 108 — gehört, nach Böhmcr's Kaiser- 1211. regesten vom J. 1198 — 1245 S. 57 Nr. 157 in das J. 1212, da dieses der Indictio XV. entspricht und Jan. 27. daher anzunehmen ist, dass Kaiser Otto das neue Jahr mit dem 25. März beginnen Hess.

1212. im

27, a. Hierher gehört die unter Nr. 24 registrirte Urkunde des Kaisers Otto IV. S. oben. Jan. 37. Ad 30. Diese in Helmstedt ausgestellte, von der Indictio I. datirte Urkunde dürfte um so mehr in*s Jahr Juli 1* 1213 zu setzen sein, als sich Kaiser Otto zu Ende Juni 1213 in ßraunschweig , also In Helmstädt's Nähe befand, während er im Juli 1212 in Thüringen sich aufhielt. Böhmer*» Kaiserregesten v. 1198 bis 1245 S. 60 und 62.

1215. 1213.

31, a. Hierher gehört die in der Reg. 50 aufgeführte Urkunde Kaiser Otto's. Juli 7.

Ad 32. Im Livl. O.A.Reg. aufgeilihrt unter Nr. 559. Oct. 10.

1217. ,217.

Ad 46. Unter dem „comes Albertus de Alsatia*' ist ohne Zweifel kein Graf von Elsas s, sondern, wie auch Jan. 25. die Urkunde selbst gegen den Schhiss ergiebt, der Graf Albert vpU Holstein zu verstehen, so wie noter der „Aurea insula** die „Goldene Au'* bei Schleswig.

1219. 1319.

Ad 50, a. Diese Urkunde liefert auch •/. L. A» Buillard- Brehoües , historia diplomatica Friderici secundi. März 23. T. 1. (Parisiis ,1852. 4.) S. 617 fgg;, nach dem Originale im Königl. Archiv zu Berlin. Darnach ist In desi Abdruck im U.B. III, 4 fgg. Nr. XLIl,a zu verbessern: Sp. 5 Z. 4. l.t devotoram, luzta quod ipsorum merita etc.; Z. 6 u. 14: st. igitur I. ergo; Z. 17t i. quod st. quando; Z. 21: constitutas; Z. 22: cooperante st. comparente; conversae st. conversi^ Z. 23: hoc nostro regio sancientes; Z. 26: nach Magdeborgensls füge hinzu : archiepiscopi und 1. Quod si st. Quando ; Z. 27 I. terris ipsis st. terra $ Z. 30: nach imperii f. h. dominio) Z. 35: earundem st. eorundem; Z. 41 muniri st. commuolrit Sp. 6 Z. 9: Balnels st. Balniis, Z. 10: Arnestus de Velsecke; Z. II: Treber; Z. 14« nach lletensia f. b. episcopust Z. 15s Maguntinensis. — Ein Abdruck der Urkunde auch in den Mittheihingen Vlll,192.

1220. im

8^a. Pabst Bonorius IIL bestätigt die vom Bischof von Livland angeordnete Bestim- April 18 mag der Grunzen des Bisthums Leal.

Nach einem Transsumt vom 9. Juli 1426 in einem OesePschen Copialbuch des Kopenb. geh. Ar- chivs abgedr. bei Schiffen 25 Urkk. S. 1 Nr. 1 and Im Livl. U.B. Nr. MMDCCXV.

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iMi. 1224.

Jan. 28. Ad 66. Diese Bulle ist an den Abt des Cistercienserkloslers zu Riddagsbusen (io der N8he von Braun- schweig) gerichtet. Eine Abschrift im Königsb. geh, O.A. S. VoigVs Geschichte Preussens lU, 573 Nr. 9.

M&rz. 66, a. Hierher, Qiclit zam J. 1232, gehört die in der Regeate 126 aofgeführie Urkuode

4

Kaiser tViedricha IL

Huillard-Breholles (II, 423 fg.) liefert diese Urkunde nach einer in der Pariser Bibliothek in den Fonds St. Germain enthaltenen Abschrift, welche am Schiusa das io den bisherigen Abdrikkeo feh- lende Datum hat. Daraus sind nachstehende Varianten au dem Abdruck im U.B. 1^ 148 Nr. C\H za bemerken: Sp. 148 Z. 6: prae aliis principibus st (Mrincipaiis: Z. 9: ecclesiae st. ecciesiasticaei Z. 12 c impertitur st. imperUmur^ Z. 19: Livonia, Estonia, Saroblandia, Prussia, Semigaliia^ Sp. 149 Z. 1: eo, qui ubi viilt Spiral et ezpulsa^ Z. 2: Inducentes (wohl unrichtig) st. induentes} Z. 6: id facere ist ausgelassen 9 st. nee 1. ne^ Z. 7 I. Überlas st. libertates u. Z. 8 deducatur st. deducantur > Z. 25: matri st. matris; Z. 36: 1. cuiils'nutu ac inspiratione ducuntur, et qui. Z. 41 f. h.: Datum Cathaniae, anno Dominicae incarnatlonis MCCXXIIII, mense Martii« JLII«e indictionis. — Die Frage, ob nicht — mit Rücksicht auf die Anmerkungen zu Reg. 50, a (lil, 3) u. 105, b — diese Urkunde in das folgende Jahr, 1225, zu stellen sei, ist wegen des Ausstellungsortes zu verneinen; denn an diesem — Catbania — hielt sich Friedrich iL im Februar und März 1224 auf f Böhmer'* Kaiser-« regesten S. 126 n. 127), wfthrend er im MSrz 1225 sich in Palermo befand (das. 6. 128>

Juli 33. Ad 71 u. 72. Wahrscheinlich sind diese beiden Urkunden (vielleicht auch Reg. 85) geaMint anter oachate«^ ^» 24. banden Rubriken des Livl. O.Archivregfsters :

852. Transsumtum litterarom Alberti, Curoniensis (I. Livoniensis) episcopl, qua ratione nonullae provinciae ac villae inter episcopos et ord. Teuton. fratres sint divisae et certis dominls adiudicatae. Dat. Rigae, 1224.

296. Bischof Albertus von Riga Brief, wie Bischof Herrmann auf Oesel die Inseln (oijame) mit den Schwertbradern getheilt. 1224.

Nor. 6. Ad 74, 77 u. 78. Die erste Belehnungsurkonde K5nig Heinrich** an den Bischof Hermann von Dorpat wlr() Dcc. 1. von Sirehlke (Script, rer. Pruss II, 27 Anm. 3), mit Beziehung auf das Itinerar in Böhmer** Kaiser-

regesten S. 222, mit Recht in das J. 1225 gesetzt. £in Grund mehr fttr diese Annahme liegt io der Bezeichnung Hermann** als Bischof von Dorpat. Denn diese Benennung nahm er frühestens zu Anfang des Jahres 1225 an (s. unten Reg. 80, d) 9 bis dahin nannte er sich Bischof von Leal. Aus diesen Gründen ist denn auch das viel bestrittene Ausstellungsjahr des dem Bischof Albert von Riga erthellten Lehnbriefes (Reg. 77) nicht 1224, sondern 1225, und .dasselbe gilt dann auch von der üeg. 78. Damit stimmt auch fiberein Böhmer a. a. 0. S. 223 Nr. 98 und 99.

.0. J. o, T. Ad 80. fidchst wahrscheinlich ist die hier registrirte Urkunde zu verstehen in dem Livl. Ordensarchivregister^ wo es unter Nr. 551 heisst: „Der Bischof Afbert zu Riga theilt sich mit dem Orden in Idowa (wohf: Toiowa), am Wasser Wiva (wohl: Goiva) belegen. Ohne Datum.*' S. auch Schirren** Verzeichoisa S. 127 Nr. 2005, U und ebendas. 8. I Nr. I.

i»5. 1225.

O. T. 80, a. Ordjnatio eccieaiarnm in Riga a legato Motiaensl. 122S.

Angeführt im Livl. O.A.Reg. Nr. 736. -~ Sollte darunter nicht die unter Nr. 93 Mgistrirte Ur- knndfe von 5. April 1226 zn verstehen sein, die sich Im A.Reg. nicht findet, wifchrand äie Urschrift im StockhdBKr Ajrcbiv aufbewahrt wird? S; dieses U.B. Bd. lil. Reg. S. 4.

O. T. 80, b« Bischof Alberfa Entscheidung über einige xwlschen dem Capitei und dem Orden

sitfeilije Ländereien. 4225.

Livl. O.A. Reg. Nr. 297. Man könnte verencht sein, hierunter die in den Regesten Nr. 83 ange- geben« Urk. vom 92. April 1225 zu verstehen, da em Streit aber LHndereien zwischen Capitei und Orden in dieser Zeit wenig Wahrscheinllchkett fQr sich hat. Oder sollte hier gar Alhert /. mit Albert ii, verwechselt und die unter Nr. 482 registrirte Uckunde vom J. 1271 gemeint sein? Auffallend ist es allerdings, dass diese im Stockholmer Archiv noch vorhandene Urkunde im Livl. O.A. Reg. nirgends verzeichnet ist.

O. T. 80, c. Xctnsaelio Wilhebni^ 9pj#cfpi MnÜnenaia et tecuti^a inter Alöertum^ «flscopum

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Livoniae, magistnun militiae Christi Volquinum et civitatem perfecta, qua praescribitnr modus lt0« constitaeiiili iadicem civitatift« iSSS.

LfvI. O.A.Reg. ffr. 594. — Schirren, Veraeichabs $. 137 Nr. 9005, 13, hält ilieu Urkonde Ar ideatisch mit der Reg. 84, a.

80, d. l^r Legat Wilhelm^ Bischof Ton Modeoa, gestattet deai Bisobof Hermann von Jan. 8* Leal, hMür den Titel einea Biachofs von Dorpat ansnnefamen.

Nac)i einan Oeael'scbeo Copiar im Kopaah« geli. AtMv abgedr. in JScMrren*^ ^ Urfck. $• 1 Nr. 3 und darnach im Liviand. U.B. Nr. MMDCCXVI. — Schirren setzt die Urlcuode in das J. 1326, vermutblich weil er das in der Urkunde bezeichnete Jahr 1325 fUr ein Marienjahr hält. Allein, abgesehen von der Unrichtigkeit dieser letzteren Annahme, da B. Wüh^m fiberall entschieden dem Weihnachtsjahre folgt (A, Engelmann^ n. A., S. 113), so spricht gegen das J. 1926 der Umstand, dssa Sermann bertHs in den Litbnbrlefen vom 6. Nov. und 1. Def. 1235 (Reg. 85,'a nnd d) als Bischof von Dorpat aofgeHihrt wird. Auffallend ist es allerdings, da.ss 'Hermann erst in einer Ur- kunde vom J. 1234 (Reg. 156) seines neu angenommenen Titels und der £inwilligung des Legaten in dfa Uarfienennung erwSbntt allein die Jahraahl 1334 ist ohnehin nicht gana sicher festgestelit, ao dass man versucht ist, auch diese Urkunde in das Jahr 1335 an setzen. Uebrigtns darf nicht anbe- merkt bleiben, dass Hermann von dem Legaten B. Wilhelm selbst noch am 7. Mal 1326 episcppnf Lealensis genannt wird. Reg, 98, a. 8. auch noch unten Reg. 117,^b. Ad 85. In Schirren*s Terzeichniss S. 1 Nr. 3 ist diese Urkunde, ohne Angabcf des Grundes, vom 4. Augnat Augnat. datirt.

85« a, Hlerlier gehört die unter Nr« 74 registrirte Urkunde« S. oben. Nov. 6.

8S, b. Pabst Honorius IJL schreibt dem Legaten Wilhelm^ Biachof von Modena, er Nov. 19» möge wegen einea in Livland nen zu begründenden Metropolitansitzes nach Ermessen verfahren und ihm Bericht erstatten.

Nach den Regesten Honorius lii, Lib. X ep. 135 im Ansauge in Raynaldi anaales eccles. A^ 1235 § 16. Scriptores rer. Pross. II« 120.

85, G. d. Hierher sind die beiden Belehnuugsnrkunden des Römischen Königs Henrich I^ac. 1. (Reg. 77 nnd 78) zu stellen. S. oben ad Nr. 74.

1226. 1396.

88, a. Zehn Stick zusammengebundener Briefe, betreffend Harrien, WIerland und Jerwen, O. t. der PahsAe, Kaiaer «od der Könige von Dänemark Bestätigung darüber. 1S28.

Livl. O.A.R9g. Nr. 713. — Es ist auffallend, dass vom J. 1326 keine einzige Urkunde, die die ge- nannten Landschaften betrifft, bekannt ist; wahrscheinlich gehört die Mehrzahl jener zehn Stück einei^ spätem Zeit an. Schirren (Verzeichniss S. 137 Nr. 2005, j4) meint sogar, sie dürften bis zum J. 1346 hinabreichen.

88, b. Des Legaten, Bischofs von Modena, Vergleich zwischen der Kirche zu Riga und O. T« der Stadt, betreffend die Freiheiten von St. Jürgens Acker. 1SS6.

Livl. O.A.Reg. Nr. 520. — Die unter Nr. 93 registrirte Urkunde kann hier nicht gemeint sein, dann diese indet aidi im O.A.Beg. unter Nr. 834 verzeichnet. Ad 89. 91. 93 u. 93, a. Diese Urkunden sind Im LIvl. O.A.Reg. unter den Nummern 748. 836. 834 and 406 März o. aufgeführt. Unter der Nr. 418 findet sich noch die ausfülirliche Inhaltsangabe einer Bulle Gregors iX, April. vom J. 1236 (Schirren, Verzeichniss S. 128 Nr. 25), durch welche die Entscheidung des Legaten Wilhelm, B. v. Modena, Über die Theilung der noch zu erobernden Länder (vom II. April 1326, Reg. 94) bestätigt wird. Eine solche ßulle existirt nun zwar in der That, allein sie ist vom 33. Ja- nuar 1238 datirt (Reg. 111, a). Schirren führt sie a. a. 0. Nr. 30 mit dem richtigen Datum nochmals auf, mit Bezug auf dieselbe oben angeführte Nr. 418 des O.A.Reg.

94, a. Der Meister des Schwertbrüderordens und die Stadt. Riga vergleichen sich über April 18.. gewisse Streitigkeiten und scMlessen ein Bündniss mit einander.

Nach einem Oes. Copiar im geh. Archiv zu Kopenh. bei Schirren 35 Urkk. S. 2 Nr. 3 und darnach Im/U.B. Nr. MNDCCXVll. Ad 95. 98. 101 u. 105. Dal Livl. O.A.Reg. führt diese Urkunden auf unter den Nummern 796. 683. 557 u. 6}. bi^^c*

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«» 1227.

Janoar. ^d 105, a. Ein weiterer Beweis dafKr, dass diese aus Cathania datirte Urkonde lom J. 1397 gefadrt. Hegt darin, dass Kaiser Friedrich IL sich noch am 1. Febr. 1227 ia CathaDia anfbielt. Bo'^er'« Kaiser- regesten V. 1198-1245 S. 136 ISr. 625.

O. T. 108, a. Oregorius IX. mandat universia epiacopi« et praelatit in Livonia, ut fratrea mili-

tlae Christi a frequentibus, quibaa premantor, iniariia et malefidia hominom aaseraat (aieIX

lustitiam de iis adninistreiit, non obteniperantes post primam admonitionem , ai laici aint,

excommanicent, clericos et reguläres ab officio renoveant. Dat. Lat. ati, I.

Livl. O.A.Reg. Nr. 344. — Kann aucli zum J. 1228 gehören, da Gregor IX. am 19. MSrz 1227 Pabst wurde.

O. T. 108« b. Gregoriua IX. committit epiacopo Semtgalliae, ut, ab ordine Teutoaico requisitus,

sententias excommunicationia vel interdicti, in illam latas, iuxta forraam ecciesiae conaoetam relaxet, et, praedicandi causa mare tranaiturna, vices suas alii conunittat. An, eioa I. Das. Nr. 597. -* Kann gleichfalls zum J. 1228 gehören. 0.i.a.T. Ad 110,a. fibendas. aafgefahrt unter Nr. 797.

O.J.ilT. ilO, b* Gregorius IX. mandat episcopo Livoniae, quod si quando fratrea militiae Christi

in Livonia incidant in canonem sententiae pronmlgatae , is facoltatem habeat, eis beneficioni absolutionis impertire. Id qnod pontifex se in specialem gratiam magistro et fratribns indul-

gere asserit.

Das*. Nr. 446. Da für diese, wie für die vier folgenden Bullen iLein Datum angegeben wird, so sind sie in dieses, als Gregors erstes Pontificatsjahr gesetzt worden. Sie können aber auch einem der folgenden Jahre, bis zu Gregort Tode im J. 1241, sofern sie jedoch den SchwertbrBderorden betreffen, nur bis zum J. 1237 angehören.

O.J.a.T^ 110, c. Papa Gregoriua IX. indulget magistro et fratribus militiae Christi in Livonia, at

nemo ab ipsis de novalibus, hortis, virgultis et ipsorum animaliam natrimentis decimas exigere vel extorqnere praesoroat.

Das. Nr. 382. Ueber die Zeit s. die Bemerkung zur Reg. 110, b.

O.J.olT. 110, d. Gregoriua IX. mandat prioribus et fratribus ordinis (praedicatornm ?), ut quando-

qoidem, propter cladem ingentem acceptam, fratrea hospitalis etc. (Theutonicorum?) valde

debilitati, equis et armis exuti sint, ipsi in harnm rerum recoperationem eleemosinas et bona

auppeditent.

Das. Nr. 439. S. die Bemerkung zur Reg. 110,b.

O.J. a.T. 110, e. Gregoriua IX. eximit magistrum et fratres hospitalis s. Mariae decimamm Solu-

tion! (sie) de ipsorom proventibos, ex sp.eclali gratia. Das. Nr. 477. 0.i.«.T. 110, f. Pabst Gregor (IX.?) bestätigt alle dem CIstercienserorden Ton seinen Vorgan-

gern, so wie von weitlichen Fürsten, ertheilten Privilegien.

Das. Nr. 800. Möglicher Weise gehört diese Bulle einem andern, spStem, Pabst Gregor an.

— Die von Schirren (Verzeichniss S. 128) unter Nr. 26 aufgenommene Regeste geHört zum J. 1327.

— Ob die ebend. Nr. 37 verzeichnete Bulle, welche im Livl. O.A.Reg. Nr. 426 deutlich Gregor XI. zugeschrieben wird, wie Schirren a. a. O. annimmt, ton Gregor tX. (warum dann nicht auch von Gregor X, f) herrührt, möchte nicht leicht zu entscheiden sein.

1228.

Octbr. I. 113, a. Heinrich^ Römischer König, belehnt den Bischof Gottfried mit dem neu errich-

teten Bisthum Oesei.

Nach einem Oes. Copiar des geh. Arch. zu Kopenhagen in Schvnren's 25 Uritk. S^ 3 Nr. i und darnach Im Livl. U.ß. Nr. MMDCCXVIll. •

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1229. 1239.

114, b. Bolia Qregarii CIX.P}) "^ V^^^ ag^avel monasteriam CIsterciense, aqt mnlierea O. T« contra ordiiiis instiinta introducat» An, 3.

Livl. O.A.Reg. Nr, 729. Ad 115. Ohne Zweifel ist der bekannte Smolenslcer Handelsvertrag zu verstehen nnter nachstehender Rubrik Hai? des Livl. O.A.Reg. Nr. 322: „Ein GAetz oder Handelsstatot zwischen den Russen, den Rfgischea ond Gothland, worin sich auch beschrieben 6ndet, wie allerhand Criminalsachen unter den Landeseinwob- nern selbst gestraft werdep. Dat. Wisby 1228." Ob dies eine Originalausfertigung oder Abschrift oder Ueberaetznng, ist nicht angegeben. S. noch Sehirren's Verzeichniss $. 128 Nr. 31. Ad 116. Diese Bulle gehdrt zum J. 1330. S. unten Reg. 117,b. Novbr*

1230. im

117, a. Attestatnm Nicolai^ epiacopi Rigensis, qnod Wissewalde^ rex de Zerike (/. Gersike), O. T« intnlam Wolfeholm et terram citra Danam, quae est inter duos rivos, Lixnam acilicet et Re- cizam, alagnnm Caffer, dederft abbat! et capitulo de Dunemnnde. Datum RIgae, 1230. Livl. O.A.Reg. Nr. 731.

117, b. Pabst Gregor iX bestätigt die Errichtung des Blsthama Leal und die mit dem Jan. 4.

Orden der Schwertbrüder darüber getroffene Einigniig.

Es ist dies dieselbe Bulle, welche, vom Novbr. 1229 datirt, im U.B. unter Nr. Cll abgedruckt Ist. Die in den beiden Tejkten, welche diesem Abdruck zum Grunde gelegen, offenbar verstümmelten Bezeichnungen des Datums werden berichtigt durch ein Transsumt dieser Bulle vom 9. Juli 1426, von dem sich eine Abschrift in einem der Oesel sehen Copialbficher in Kopenhagen findet. Darnach abgedruckt bei Schirren, 25 Urkk., S. 4 Nr. 5 und im Livl. U.B. Nr. MMDCOXIX.

. — Eine von diesem Jahre datirte Urkunde des JV. VbbUon^ Statthalters von Reval, ge- Nov. 35. bort, falls sie überhaupt echt ist, in eine spätere Zeit. S. unten Reg. 658, ac.

1231. 133K

181, a. Gregor IX. verbietet allen Bischofen und Prälaten, einen Angehörigen des O. T. (Deutschen?) Ordens, ohne Specialbefehl des Pabstes,*mit dem Bann sn belegen, da der Orden keinen andern Bischof erkennt, als den Pabst* Anno V.

Llvlftnd. O.A.Reg. Nr. 332. — Kann auch In den Anfang des folgenden Jahres gehören. ' S. oben die Anm. zur Reg. 106, a.

1SE8, a. Derselbe bestätigt die Freiheiten und Immunitaten des Bischofs und des Dom- April 9« capitels n Riga.

Nach dem Orig. auf Perg. , früher im Archiv des Jesuitenklosters in Polozk , jetzt In dem des Bünisleriums des Innern zu St. Petersburg, abgedn im U.B. Nr. MMDCCXX. •

1252. im

Ad 126. Diese Urkunde gehört zam J. 1324. S. oben Reg. 66, a.

Ad 142. HtdaardrBrehoUet (IV, 375) hält die im Index Nr. 40 angeführte Urkunde (Deutsche Uebersetzung) Septkr, wegen des Jolidatams (im VU monden) — wohl unrichtig — ' filr verschieden von der im U.B. N^ CXXVl gelieferten, druckt aber (ebendas. S. 970 fgg.) letztere nach dem U.B. ab, und corrigirt: Sp. 165 Z. 25: Berardus st. Per.) Z. 26s Tranensis st. Traiqensisi Z. 30: Acerris st. Aceir$ Z. 31. marchio Lantza st. marchio. Laut, und Rindesmulus st. Renesmnius.

1234. 1334.

1S3, a. Wilhelm^ ehedem Bischof von Modena, päbstlicher Legat, ernennt den Prediger- Sept. lOU bnider Heinrich snm Bischof von Oesel und der 'Wiek etc.

Nach einem Oesel*schen Copiar in Kopenhagen gedr. bei Schirren 25 Urkk, S. 5 Nr. 6 and

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ISM. darnach im U.B. Nr. MMDCCXXI. Die im Go^iar befindiiciie Jahrzahl MCCXXIlll ist anbedenklich

• in MCCXXXIIll amzoUndern gewesen.

Nov. 10. 1S4, b. ^Derselbe cassirt die vom Bischof Gottfried von Oesel getroffenen Anordnungen,

ermächtigt den l^Uchot Heinrich^ seine Cathedrale an einem ihm gelegenen Orte sa errichten etc. Ebenso bei Schirren a. a. O. S. 5 Nr. 7, im U.B. Nr. MMDCCXXII. Dec. 20. Ad 155. Im Livl. O.A.Reg« verzeichnet unter Nr. 453. «

im I25S.

O. T. 1S6, a. Nicolaue ^ episeopus RIgensis, remitttt fratribus mllitiae Christi ^ qavad certos

paludes versus Trederaviam, quartam partem decimarum, quae alias ex ordinatione Innoceniii (III.) de aiiis bonis fratrum episcopo sit praestanda, ut paludes illae, magno snmtu et labore adhuc ^ excoleodae, ab ea semper liberae ezistaBt« 1235.

Livl. O.A.Reg. Nr, 452.

MSxz 23. Ad 157, a. Diese Urkande gehört unstreitig in dieses, und nicht — wie im Bd. 111 des U.B. Reg. S. 19 Anm. angenommen wurde — in das Jahr 1236. S. Engelmann a. a. 0. Neue Ausg. S. 113. Die hier an- geführten Gründe werden noch verstärl^t durch die Vergleichung mit den -Regesten 153, a und 154, b, Bo wie durch den Umstand, dass der Legat Wilhdm, den man als bei unserer Urkunde betheiligt, daher in Riga anwesend, betrachten muss, am 21. März 1236 sich in Lübeck aufhielt cR«g* 163, a), mithin nicht nur zwei Tage später wieder in Livland sein konnte. — Uebrigens darf nicht anbemerkt bleiben, dass Bischof Heinrich von. Oesel in späterer Zeit (s. Reg. 296, a) unzweifelhaft das Marien- jahr befolgte.

1336. IS36.

Febr. 5. Ad 160. Diese Bulle Gregorys IX. wird aufgeführt in dem Livländischen Ordensarchiv-Register unter Nr. 837.

Ulknix. 163, a. In einer von dem Legaten Bischof ITiMe/m zu Lübeck ausgestellten Urkunde*, das

dortige Dominicanerkloster betreffend, erscheinen unter den Zeugen die Schwertbrüder Johann

QBd Johann von Gobin.

Abgedr. ist die Urkk. im Lüb. U.B. 1, 82 Nr. LXXV.

— DIb im Livl. O.A.Beg. zu diesem Jahr« unter Nr« 463 angeführte Urkande 4es Bi^

schofs Eberhard von Lübeck gelwirt zum J. 1393. S. unten Reg. 1^08, b.

Decbr. Ad 172. Diese Urkunde fst ohne Zweifel zu verstehen unter der Rubrik des Livl. O.A.Reg. 103: Instrument tum super limitatione capituli Rigensis, Semigallensis et Curoniensis. I28S (sie).

1237. 1257.

Oct. 18. 173, a. Balduin^ bisheriger Bischofi von Semgallen, ertheilt bei dem Weihefeste der nea

erbauten Abteikirche zu Heiatecbach, im Namen des Erzbischofs Eeinrich von Cöin« den Be- zochern der Kirche, unter den allgemein i^ltigen Bedingungen, einen Ablass von hundert Tagen nnd einer Carena etc.

Orig. im Provincialarchiv zu Düsseldorf. StreMke zu Wartberge in den Script, rerum Prass. 11^ 36. Anm. 1.

Ifov. 3. 173, b. Derselbe weiht, mit Einwiiligimg desselben Erzblsckoft , die St. Severinskirche

zu Cöln und mehrere Altäre in derselben.

Lacomblet Niederrheioisches Urkundenbuch 11, 219. Strehlke a. a. 0.

im 1238.

Ö. T. 174, b. Legati Mutinensis litterae, quibns continetur ius neophytorum et sacerdolum. 1S38L

Livl. O.A.Reg. Nr. 533. ^ Sollte darunter nicht eine der an den Legaten Withetm gerichteten Ballen Gregorys IX, vom 8. und 9. M^n lf9^ (Reg. 176 u. 177) zu verstehen sein? .

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174, c« Bischof Wilhehn^ pibatlicher Legat, that koad, dass er den LivlaDd. Ordena- 1238« meiater beanflragt, die Gebrüder von Lode^ Vasallen des Biachofs von Oeael, som Gehorsam gegen Ihren Lehnsherrn an swingen.

Nach aweien Abschriften im Archiv za Kopenhagen abgedr. bei Schirren^ 35 Urkk., S. 6 Nr. 8 ond darnach im U.B. Nr. MMDCCXXIII. Die Correctar der corrampirten Jabrsahl bedarf keiner Rechtfertigang.

174, d. DeraMe orknndet über das zwischen dem Bischof tou Oeael und dem Deutschen Jan. 29. Orden zum Schnta gegen die aufsatsigen biachöflichen Vasallen eingegangene Bündniss.

Nach einem Tranasompte vom 14. August 1472, abschriftlich in einem Oe^erschen Copiar des Kopenh. geh. Archivs, bei Schirren a. a. O. S. 7 Nr. 9 und im U.B. Nr. MMDCCXXIV.

Ad 175. Die in den Regesten des 111. Bandes S. 19 Anm. ausgesprochene Ansicht, dass diese Urkunde zum Febr. 28. Jahre 1299 gehöre, ist unrichtig (vergl. oben ad Reg. 157, a), und auch von Engelmann n. A. S, 112 fg., unter Anführung triftiger Gründe, zurücicgenommen worden. S. übrigens unten Reg. 298, a. — In Schirrend Verzeichniss S. 2 Nr. 12 ist die dieser Urkunde beigefügte Jahrzahl 1237 offenbar ein Druckfehler.

Ad 178, a. Aufgeführt im Livi. O.A.Reg. Nr. 434. In der Urkunde selbst ist zu verbessern: III, 30 Z. l April 21. V. u.; Gerbertus Wirdic. S. Schirren's Verzeichniss S. 2 Nr. 13.

181, a« Episcopos qnondam Matiuenais, legatus apoatol., denuntiat eoa excommnnicatoa, Aug. 1.

qni inira terminoa soae iegationis vioialorea pacis reperiantur^ mandans, nt, qui habet aliqaid

contra alium, peraeqnatur ordine indiciario iua annro. Datnm Revaliae, anno 1238, cal. Angnsti.

Nach einem Auszuge in einem Copienbuche des Rönigsb. O.A. bei Voigt, Gesch. Preussena 111, 589 Anm. 2.

1259. 1239.

181, b. Wie das Königreich Pleskau getheilt iat «wischen dem Orden nnd dem Stift 0. T. Dorpat, und wie man das thellen soll, was auf der andern Seite der Düna gewonnen wird. Datnm Dorpat, 1239.

Livländ. O.A.Reg. Nr. 331. — £s könnte hierunter die unter Nr. 225, a registrirte Urkunde vom 3. Octbr. 1248 zu verstehen sein; wenigstens wird letztere im O.A.Reg. nicht aufgeltthrt, obschon das Originaltranssumt im Stockholmer königl. Archiv aufbewahrt wird. S. übrigens auch noch die- ses U.B. Bd. III Reg. 182, a.

188, b. Nach einer Urkunde von diesem Datum war Hermann Balk^ „praeceptor Livoniae^S Febr. 14. damala im Deutschen Ordenshause au Würzburg gegenwartig.

Hansseimann i Beweis, dass dem Hause Hoheniohe die Landeshoheit nicht erst in dem grossen Interregno <4c. zugekommen etc. (Nürnberg 1751 fol.) S. 404 Nr. XXX. S. Scriptor. rer. Pruss. II, 35 Anm. 2, woselbst auch angeführt wird, dass der Meister Hermann am 5. März 1239 gestorben.

1245. 1243.

Ad 196. Diese Bulle findet sich m den Originalregesten des Pabstes Iwiiocenz /F. im Vatican T. I ep. 162 Sept. 23. a. 163 fol. 28 in einer Ansfertigong an den Provincialprior des Ordens der Predigerbrflder in Alemanien, und ist darnach abgedruckt bei Theiner 1, 37 Nr. 77. Sie ist auch, wie daselbst angegeben, ausge- fertigt an den Provincialprior in Polen und in Dänemark, an den Prior nnd die Brflder in Magdeburg, llildesheim, Bremen, Wien, Halberstadt, Leipzig, Hamburg, Lfibeck, Regensburg, Olmtttz, Prag, Freiburg In Heissen, Krakau, Breslau, Wisbu. Nach der Olmtttzer Ausfertigung ist die Bulle auch abgedruckt in Chytily codex diplom. Moraviae III, SO Nr. 44. Aus dem Abdruck bei Theiner sind y- abgesehen von den durch die verschiedene Adresse bedingten Abweichnngen — nachstehende Berichtigungen zu ent- nehmen: Sp. 228 Z. 2 V. n. manibus st. manu» Sp. 229 Z. 14 n. 31: diocesinm st. diocesum; Z. 25: per St. ad ; Sp. 230 Z. I : sunt st. sint.

196, a. InnocentiuB IV. indulget magistro et fratribua Teuton. in Livonia et Prussla, 0. J. n. T.

Livi. Urk..IUa. VI. B

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1343. ciavsis iaoui«, non pnlsatis ciropaiiis, ?oc« aappress«, eacr« peragere, exclatia Uaieii nomloatim excommunicatis ei interdicüa.

LWl. O.A.Reg. Nr. 386. Weil ohne Datom^ hierher ia daa erste PoDtificatajahr twnocenz IV., als den frühesten Termin, gestellt.

Oct..l. Ad 196. Aufgemhrt im LiT^nd. O.A.Reg. Nr. 687.

Oct. 1. 198, a. Die Bischöfe von Riga, Dorpat und Oesel und der Vlcemeister dea Deutachea

Ordens in Livland schlieasen ein Bündnias su gegenseitigem Schnts und Trtotz.

Nach einem Oesel'schen Copiar in Kopenhagen abgedr. bei Stkirren, 35 Urkk., S. 8 Nr. 10 und darnach Im U.B. Nr. MMDCCXXV.

1345. 1245.

O. T. 201, b« Albertus^ episcopua Rigenais, Iure feudi concedit fratribua domua Theutonicae

terram, quam emerunt a Johanne Wereli. 1245.

Llvl. O.A.Reg. Nr. 617. — Da Albert //., der hier doch gemeint sein muss, erst im J. 1353 Bischof (vielmehr Erzbischof) von Riga wurde, so kann das Jahr nicht richtig angegeben sein. Vielleicht soll es 1265 (MCCLXV statt MGCXLV) selnY

Febr. l. 201, c. Fabat Innocenz IV. sendet den Dominicaner Heinrich^ Caplan dea Bischofs

Wilhelm von Sabina, ala Legaten nacti Livland und Preussen. D. d. Lngduni«

Hon. Warm. I, U Nr. 8. Vgl. 13 Nr. 9. Dieselbe Bolle, vom 6. Febr. datirt, Im Boll. Domin. I, 146 Nr. LXXIX ex archivo ord. StreUke in den Scr. rer. Pruas. II, 130.

Febr. 7. Ad 303. Aafgeftthrt im Livland. O.A.Reg. zweimal: Nr. 506 a. 554.

Fahr« 9. Ad 304. Ebendas. dreimal: Nr. 373, 408 and 431. Anch die BestStigangsbulle PabsU Alexander IV. v. 16. Octbr. 1357 (Reg. 356) ist in dem O.A.Reg. bei diesem Jahre, und zwar doppelt, unter Nr. 396 und 631, verzeichnet. März 7. Ad 306. Das. Nr. 413. Juni. Ad3ü7. Das. Nr. 110.

Juli. 207, a. Nach einer Urkunde bei Quden (codex dipl. anecd. IV^ 881 Nn XIII) und bei

Henne» (Codex diplom. ordinis a. Mariae Theuton. S. 125) eraclieiut Theodericua de Oronin" gen^ ala „praeceptor Livoniae, vices magistri gerens per Alemaniam^^ in Deutachland, wahr- scheinlich sü Harburg.

Strehlke in den Scr. rer. Pruss. 11, 37 Anm. 1.

Sept. 4. 208, a. Pabst Innocenz IV. nimmt den Bischof von Oeael und dessen Kirche in den

SchutB des Römischen Stuhles auf.

Nach einem OeseFschen Copiar im geh. Arcb. zu Ropenh. abgedr. bei Schirren, 35 Urkk., S. 9 Nr. Il,a, und darnach Im Livland. U.B. Nr. MMDCCXXVI. *

Sept. 5. 208, b. Derselbe achreibt den Bischöfen von Riga und Dorpat vor, den Bischof und die

Kirche von Oesel su schirmen.

Desgl. bei ScMrren a. a. O. S. 10 Nr. II, b und im U.B. Nr. MMDCCXXVIl. Oct. 3. 209, a. Derselbe verbietet Delegaten, den Bischof von Oesel mit dem Inderdict etc. su

belegen ohne eine Vollmacht, welche dieser Indulgens speciell Erwähnung thut. Desgl. bei Schirren S. 10 Nr. 13, im U.B. Nr. MMDCCXXVIII.

1346. 1246.

Febr. 5. 211, aa. Fabst Innocenz IV. ertheilt dem Bischof von Curland die Befugniss, seine

Domherren zn visitiren.

Nach dem Orig. aof Perg. Im geh. Archiv zn Kopenhagen abgedr. bei Schirren^ 35 Urkk., S. 11 Nr. 13 und darnach Im U.B. Nr. MHDCCXXIX.

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Sil, ab. Pafcsl Innoeen» IV^ yerieifat dem Brsblschef Albert von Livland und seinen 1346. Naohfolgeru das Recht, im gaiisen ümraoge der ihnen als Metropoliten untergebenen Provina daa Kreus vor sich her tragen an lasaen. Dat. Lugduni, Xill. kal. Aprilis, anno III.

Nach einer Abachrift im Köntgsb. O.A. angeführt toq Voigt» Gesch. Preuasens 111,6. AAnu I. 817, b. JDerselöe beflefall dem Bischof von Ferrara, seinem Legaten, auf Bitte des Ers- Dec. 16. bischofs von Maina, desaen Neffen, den Franciscaner- Mönch Heinrich (wahrscheinlich den spatere Biachof von Cnrland Heinrich von Luttelburg oder Lncemburg')^ ein Bisthnm inner- halb «aloer Legatton an conferiren. D* d. Lugduni. S* unten Beg. 219, b

ioft. Hyadnlh Sbaralea^ ballariam Fraaciacanom 1, 444 Nr. CLXXVII, nach Streike in dan Scr. rer. Praaa. 11, 36 Anm. 1.

1247. ' iw.

917, G« Derselbe giebt einen dem vorhergehenden (Reg. 817, b) entsprechenden Auftrag Aug. 24. dem Legaten, Cardinal Peter von s. Giorgio in Veiabro. Dd. Lugduni. Bollarium FraDciscanum I, 488 Nr. CCXXXVII, nach Strehlke a. a. 0.

218, aa. Albrecht^ Bischof von Regensburg, und Arnold^ Bischof von Semgallen, ertheilen October.f

in awel gleichlautenden Urkunden der Kirche zu St. Ounibert in Cöln eine Indolgenz. D. d. Cöln.

J. F. Böhmer regeata fmperii, anno 1346—1313 S. 348 Nr. 7 (nach Kreuser, Cölner Dombriefe 376). VergL Scr. rer* Praaa. II, 36 Anm. 1.

219, a. Albert^ Bischof von Lübeck und apostolischer Legat in Livland, Estland und Dec. 1. Prenssen, urh^det über die von ihm, als Suffragan des Erzbischofs von Bremen geschworenen

Eide. Acta annt in orientali choro Bremensi, anno gratiae MCCXLVII, in kalend. Decembris. Abgedr. in lAndenhrog, acr. rer. Germ. S. 173 ond in Leperkus U.B. des Bisthania Lübeck • I, 93 Nr. 100.

219, b. Pabst Innocenz IV. befiehlt dem Erzbischof von Livland und Prenssen, da der Dec. 5. Enbischof von Mainz ihn gebeten habe, den Minoriten Heinrich von Lucemburg als Bischof

einer Kirche in Livland oder Prensaen vorzusetzen, der Erzbischof von Preusaen dies aber bisher aua Mangel an Gelegenheit nicht gethan habe, nunmehr den Heinrich zum Bischof von SemgaUen zu nucben, da der Biachof von 'Semgallen wegen Körperschwache sein Amt auf- geben wolle.

Bullarium FranciacaDani I, 498. Nr. CCLII. /Strehlke a. a. 0.

1248. im

220, a. InnocentiuB /F., pontifioatns sni anno 6, snscipit in protectionem apostolicam O. T.

collegium militum civitatis Rigensis.

Livl9nd. O.A.Reg. Nr. 755. — Die Bulle kann auch in^s J. 1249 gehören, da innocenz im Jani 1243 Pabst wurde. — Sollte diese Bulle zur Reg. 140 in einer Beziehung stehen?

220, b. Der Legat, Bischof von Modena, transsumirt vorstehende Urkunde. O. J. n.T.

Ebendaa. Nr. 756. — Schon der Umatand, daaa der Legat WUhelm, welcher bereits im J. 1244 Biachof von Sabina geworden, hier noch Bischof von Hodena genannt wird, macht die Richtigkeit oder doch die Genauigkeit der Angabe zweifelhaft.

222, a. Albert^ Erzbischof in Livland, Estland und Prenssen, Verweser des Bisthnms Januar. Lfibeck, und apoatoliacher Legat, atiftet die Cantorei bei der Domkirche zu Lübeck. Acta sunt haec in capitulo Lubicensi , anno incarn. Domini millesimo ducentesimo quadragesimo ocUvo, menae launario.

Nach dem Regiatram capltuli Lubec. abgedr. bei Leverkus U.B. des Biathuma Lübeck 1, 94 Nr. 101.

B*

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12

1348. 822, c. Pabst Innocenx /F. beauftragt den Bisehof von Curland , nach der ^00 aeinem

Febr 90 *

' Cardinallegaten Peter zu erhaltenden Anweisang, sur Hülfe dea Röniachea Königs im gaosen

Kaiserreiche das Kreuz predigen in lassen, indem dessen Sache die Sache aller Christen aei«

Dd. Lugduni.

Böhmer, regesta imperii 1246—1313. S. 316. Nr. 53, nach Meerman» Geschiedenis van Willem van Hollaad V, 39. Vergl. Scr. rer. Prass. II, 37 Anm. 2.

1249. 1249.

O. T. 226, a. Verhandlung zwischen dem (Rigischen Dom-) Capitel nnd der Stadt Riga, dast

ein Platz In der Stadt unbebaut gelassen werden soll, wohin man, im Falle einer Fenersbmnst, allerhand Sachen fQhren könne. 1249. LtvISnd. O.A.Reg. Nr. 776. O. T. 226, b. Fridericus Stultus verehrt den Brüdern in Goldingen ein Pfund Honig, jährlich

am Allerheiligentage (als Meth) zu vertrinken, und sodann das Wachs der Kirche zn geben. 1SI49. Das. Nr. 456. Februar. 227, a. Albert^ Erzbischof von Livland etc., schllesst, als Bischof von Lübeck, nebst

seinem Domcapitel, mit den Brüdern Johann und Qerhard^ Grafen von Holstein und Stor- marn, einen Vergleich wegen der Zehnten im Lande Oldenburg etc. Acta sunt haec anno Dom. MCCXL^ nono, mense Februario.

Nach dem Original abgedr. bei Leoerktu a. a. O. I, 95 Nr. 103. ^

März 27. SK!7,b. Johannes^ Graf von Holstein, verpfändet, mit Zustimmung seines Bruders fifar-

hard^ dem Bischof Albert und dem Cantor Gerhard von Lübeck für 300 Mark Pfennige die Zehnten von mehr als dreissig Dörfern. Acta sunt haec in Lubeke, a.^D. HCCXL Villi, sexto kal. Aprilis.

Nach dem Original abgedr. ebendas. I, 97 Nr. 104.

April 11. 228, a. Heinrich^ Bischof von Semgallen, „fratrum minorum^*, ertheilt für zwei von ihm

in der Kirche zu Zoffingen (bei Bern) geweihte Altäre einen Ablassbrief.

Original mit anhangendem Siegel Im Cantönalarchiv zu Aaraa. S. StrehXke in den Scr. rer. Prass. II, 90 Anm. 4.

Um 1250. Um 1250.

O. J. a.T. Ad 243. Hier ist zu lesen: Stigot, AgwCM Sohn^ des verstorbenen Königs Hauptmann zu Reval etc.

0. J. U.T. 244, b. Aelteste Skra des Deutschen Handelshofea zu Nowgorod.

Nach einer alten Abschrift auf Pergament in Querfolio in Patentform, dem 14. Jahrhundert ange- hörend und im Rathsarchiv zu Lübeck aufbewahrt , abgedruckt in v, Sartorius - Lappenberg U.B. S. 16 Nr. IX, und darnach im LivlSnd. U.B. Nr. MMDCCXXX. Bei v. Sartorius sind a. a. 0. noch zwei andere^ offenbar jüngere, minder correcte Texte abgedruckt , welche aber fast nur in Beziehung auf die Schreibweise (von Recbtscbrelbong kann man nicht wohl reden) von Jener alte» sten abweichen. Die sachlichen Abweichungen am Schluss sind in unserm Abdruck angegeben. Dass die Skra erst hier, und nicht, wie bei Sartorius, bereits unterm J. 1225, aufgenommen ist, rechtfertigt sich zunächst durch den von ihm selbst erwähnten Umstand, dass die im Art. 20 ge- nannte St. Marienkirche in Wisby erst im J. 1225 vom Bhcho( Bengt eingeweiht worden, und dann durch die Rficksicht, dass vor dieser Zeit das Bestehen des flandelshofes sich urkundlich nicht nach- weisen lässt (vgl. Reg. 243), die Abfassung der Skra aber unstreitig ein berelU längeres Bestehen der Niederlassung voraussetzt. — In der Skra kommen zwar keine unmittelbaren Beziehungen auf Livland und dessen Städte vor; gleichwohl eignet sie sich zur Aufnahme In das U.B. wegen der innigen Beziehungen, in welche besonders Dorpat, Reval und Riga schon früh zu dem Deutschen Handelshofe traten.

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a

1251. ■»>.

244, c. Johannes^ Graf von Holstein and Stormarn, bestätfgt den Verkauf der halben O. T. . Mahle sa SehwarUo «baeiten des Ritters Otto ton Padelügge an den Bischof Albert von Lübeck« D. d. Aldenbnrg.

Nach dem Orig. gedr. bei Leverkus a. a. 0. I> 101. Nr. 110. 844, d. Innoeentiu9 /F.* mandat prioribna ei fratribus ordinls praedicatoram in Livonia, O. T. ot elemoalnas et bona, qnae de TOtonim redemtornm (sie) ad ipsos perveuerint hacteuus, sive proveniant, fratribaa hoapitalia s« Mariae, pro emendis armls, eqnis, aliisqae rebas necessariis, liberaliter sappedilent, quo instmetores mUitiam saam pro gloria redemtoris exercere promo- Tereqae valeant. Dat. Lagdnni, anno 8. LItI. O.A.Reg. 3W. 244, e. Heinrich, Bischof Ton Oesel, gründet die Cathedrale and das Capitel seines O. T. Stiftes xa Pernan und organisirt das letztere.

Nach eiDem Oeael'schen Copiar im Kopenh. geh. lA^rchiv gedr. bei Schirren ^ 25 Urkk., S. 11 Nr. 14 uod darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCXXXl.

Ad 245. Im Livi. O.A.Reg. aafgefllhrt ooter Nr. 383. Febr. 8.

Ad 346. fibeodaa. unter Nr. 480. Auch abgedruckt bei Theiner ad Nr. 99. S. unten zur Reg. 248. Der Febr. 34. Text bei Tkmner BberelnatimmeDd mit dem im U.B. I, 375 Nr. OCKVWl gelieferten (a. dagegen 111, 43), nur dasa er Sp. 376 Z. 5 aliqoid at. aliquod bat.

846, a. Johannes j Graf tob Holateio, Wagrieo and Stormarn, entscheidet die Streitig- Mftrs.

ketten «wischen dem Bischof Albert von Lübeck und dem Ritter Eeinrich von Qodowe.

D. d. Rensevelde.

Nach den Regesten des Lttbecker Domcapitels gedruckt bei Ijenerkus 1. c. 1, 100. Nr. 100.

Ad 247. Von der unter dieser Nummer regiatrirten Bulle tat höchst wahrscheinlich nachstehende Rubrik im Mira 3. LIvl. O.A.Reg. Nr. 681 zu verstehen: ^Jnnocenz IV, bestätigt die Thellung Wierlands (soll heisaen: Cnrlauds), wovon dem Orden zwei Theile angelegt werden, dem Bischof der dritte Theil. I351.<<

Ad 348. Auch abgedruckt bei Theiner I, 47 Nr. 99 nach den Originalregesten Innocenz IV, T. 11. fol. 68 Mftra 9. ep. 486. S. oben zur Reg. 246.

Ad 353. Desgl. abgedruckt bei Theiner I, 49 Nr. 103, nach denselben Regesten T. II. ep. 3. fol. 113. Dar- JnH 17. nach im Abdruck des VM* 1, 285 Z. 3 u. 4 zu berichtigen: super regem Luthawiae, fadem suam etc. — £ine Aufzählung sämmtlicher den König jSftniioic?« betreffenden, bis jetzt bekannt gewordenen Urkun- den giebt Strehike io den Scr. rcr. Pruss. 11, 134—39. Voi(ft, Gesch. Preussens III, 38 Anm. 1, wiU diese Bulle in das J. 1253 gestellt wissen.

Ad 254. Abgedr. bei Theiner I, 50 Nr. 106. jall gg^

Ad 360. Aufgeführt im LIvl. O.A.Reg. Nr. 334. Ebendas. unter Nr. 364 Ist, wie es scheint, ein Transsnmt O; T. derselben Urkunde verzeichnet.

1252. iKi.

S62, a. Pabst Innocenz /F. beauftragt den Decan and den Probat der Dorpater Kirche, Jan. 8.

das Blsthom Oesei in seinen Gränzen zu schützen.

Nach einem Oesel'schen Copiar im Kopenh. geh. Archiv bei Sehirren , 25 Urkk., S. 13 Nr. 15 und darnach im U.B. Nr. HMDCCXXÄll.

863, b. Wilhelm^ Römischer König, verleiht den Brüdern des Deutschen Ordens in Liv- Jan. 9. land, auf deren Bitte, das bisher dem Reiche zuständig gewesene Patronatr^cht der Kirche SU Brakke, und der Capelle zu Oermar in der Mainzer Diöces. Geg. za Cöin.

ßöhmefs Regesta imperii (1246-1313) S. 18 Nr. 115, nach einer Abschrift des Originals in Dresden, mit dem (unrichtigen) Jahre 1251.

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14

ApM^g ^^ ^^- Aafgefahrt im Livi. O.A.Reg. Nr. 575. iMol. Ad 265. Nach dem Original abgedr. in Leverkus ÜB. I, 103 Nr. 113. Darnacli ist in dem U.B. Bd. I IVach- stehendes za berichtigen: Sp. 294 Z. 4: Lubicensis; Z. 10: quae st. quo$ Z. 19: ob hoc st. sponsae^ Z. 33: docis; Z. 24; potueriti Sp. 395 Z. 1 libertäre; Z. 3: princepa) Z.7: regi; Z. 13: archiepisco- porum et episcoporum; Z. I4i nach nobis ist hinzuznfligen: gratiam vestram aaper petitioor adfo favo* rabili interpellent, ut in nobis manifestiiin flat canctis ecclesiis, quod salvatorem ac$ Z. 15: miserit st. mittat. — Die Url^unde ist auch' abgedruclct in Lünig, spicileg. eccies. II, 363, und in den Origines Guelpherbit. iV, 248. ^ £in ähnliches Schreiben richteten die drei Bischöfe aooh an die Cardinäle. S. Leverkus a. a. 0. Daselbst findet sich auch, nach Lisch (Mekl. Urkk. III, 101), aus einem alteif Copiar die Notiz: ^yWilhelmi, regis Romanorum, litterae ad archiepiscopum Livonensem, Lubecensem, Raceburgensem et Zwerinensem episcopos, eonqaerentes de N. diicis Sazoniae fnioria, qaa relit, ipsos ., a se petere regalia seu temporalia, hoc est, habere ius conferendi epifcopatas pro arbitrio*S Wahr«» scheinlich hat König Wilhelm in dieser Urkunde seinen früheren Befehl zarfickgenommen.

Aag. 33. Ad 368. Auch bei Theiner I, 603, in der ßestätigungsbuile vom 17. August 1360 CNr. 810). Darin nach- stehende Varianten zum U.B. I, 301 Z. 4: ante st. circnm) Z. 8: ariölis st. accolis; Z. i5: Deum st. dominum: Z. 19: Jeke^seilen; Z. 25: fippelett — und: plus est, etiam si.

— Die beiden im Livl. O.A.Reg. Nr. 499 und 753 in dieses Jahr gestellten Crkonden gehören ohne Zweifei in die Jahre 12^4 und 1266. S. unten Reg. 898, a und ad 321.

1253. 1255.

' 0. T. 272, a. Höchst wahrscheiplich ist die unter Nr« 418 registrirte Urlcunde, weiche aus den

im U.E. Bd. III. Reg. S. 23 angezogenen Gründen nicht wohl zum J. 1263 gehören kann, hierher zu steilen. Eine nähere Ausführung muss Torbehaiten bleiben. O. T. 272, b. Innocentius IV. hortatur priorem et fratres ordinis praedicatorum Rigens. , ut,

si quae bona de redemtione TOtorum cruce signatorum ad ipsos devenerunt, praeceptori et fratribus hospitalis s. Mariae Theuton. in Livonia sine diiatlone restitoant. Anno 11. . . Livländ. O.A.Reg. Nr. 693. Vergl. oben Reg. 244, d. — Die Bulle Icann auch in die erste Hälfte

des folgenden Jabres geboren.

Min 30. — Die unten. Reg. 298, a aufgeführte UrlEunde hat ywar die Jahrzahi 1253, gehört

jedoch ohne Zweifei zum Jannarjahr 12S4.

^kIL Ad 376. S. unten Reg 3S3, a.

April 4. Ad 279. Diese Urkunde ist wabrscheinlicfa gemeint in dem Livi. O.A.Reg. Nr. 848t Henrici^ episcopi Curo- nieasis, litterae, ^uibns testatur, qua ratione inter capitulum et fratres ordinis Teotonici Curlandia et reilqaae terrarura partes sint dfvisae et adlinc dividendae. Dat. Goldingen, 1253.

April 5. Ad 281. Als „Bischofs Heinrich von Curland Brief Aber die Tbeilung des unbebauten Landes" verzeichnet im Livl. O.AReg. Nr. 351.

Apiü IS? 283, a. Engelmann (n. A. S. 100) weist mit grösster Wahrschefnlichl^eit nach, dass die

unter Nr. 276 registrirte Urlcunde erst in der zweiten Hälfte des Aprii, Jedenfalls nach dem 5. dieses Monats, ausgesteiit ist, daher hinter die Regeste 283 hingehört, welche letztere wahr- scheinlich von gleichem Datum mit Nr. 282, d. i. v. 5. Aprii, ist, da beide an demselben Orte und in Gegenwart derselben Zeugen errichtet sind.

im Livl. O.A.Reg. Nr. 706 wird diese Urkunde dem Bischof Henrich voD*Oe«el(!t) sugeschrie- ben und in das Jahr 1256 gesetzt!

Juni 5. 284, a. Pabst Innocenz IV. beauftragt den Bischof von Camerilc, di^ dem Erxbischof

(Alöert) von Livland, Estland uud Preussen in Genuss gegebene Kirche lu Lübeck wieder surückzuziehen und den Minoriten Johann von Diesi zu deren Bischof zu setzen. D. d. Assisii. Böhmer's Reg. imp. (1246-1313) S. 322 Nr.. 122, nach iVeermimfi, Geschied. V, 143.

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41s

884, h. Hierher geh&rt wohl die tinter Nr. 3d6 registrirte Urkunde. Ji]Sd%.

284, c. Pabst Innocenz IV. beaeftragt den Ümbiachof von LMand und Freussen, eineft Juni 34. geeigneten Mann sum Bischof Ton LliAanen zn verordnen.

Nach dea Originairegesten abgedr. bei Theiner I, 53 Nr. 111 and darnach im U.B. MMDCCXXXIII.

Ad. 285. S. Über diese Urlcunde auch noch Strehlke in den Scr. rer. Pruss. 11, 135 fg., woselbst auch ein ' Jdl!. Abdruck bei DzialyAski lites 1. 11 , 41 angeführt wird. lieber die ilf tndoire*schen SchenlLungsurkunden überhaupt ist noch zu rerglelcbent Bannel in den Mittheill. IX, 299—307.

886, a. Albert^ Ersbischof Ton Livland und Prenssen und Verweser des Bisthums Lübeek, Juli, schenkt dem Domcepitel daselbst die Hälfte aller sog. Excrescentien. Dd. Lübeck.

Nach dem Register des Lflb. Domcapitels gedr. bei Leverkus 1, 106 Nr. 115. Ad 299. Auch dietfe Urkunde ist abgedruckt bei Dzialynski a. a. O. I. II, 41. Aug. 31.

Ad 290. Aufgefahrt im Livl. O.A.Reg. Nr. 201. * Aug. 23.

291, 8. Albert y Ersbischof von Livland, Estland nnd Prenssen, bestätigt die Gründung Aog. 34« der Cethedrale nnd des Capitels des Bitthnms Oesel zn Fernau.

Nach einem Oesel'schen Copiar im Kopeeh. geh^ Archiv gedr. bei Schirren, 25 Urkk., S. 14 Nr. 16 nnd darnach im U.B. Nr. MMDCCXXXIV. Ad 292. Im Livl. O.A.Reg. Nr. ti57. Sept. 83.

Ad 292, a. Ebenda«. Nr. 656. Ausserdem ist daselbst unter Nr. 379 verzeichnet: „Ein Brief, wieviel der Sept. 24. Orden der Kirche zu Reval fQr den Zehnten in Jerwen giebt. 1253.'^ Ob dieser Brief mit dieser oder mit der vorhergehenden ftegeste identisch, oder eine von beiden verschiedene dritte Urkunde ist, ist nicht wohl zu entscheiden.

892, b« Albert^ Ersbischof von Livland nnd Freussen nnd pabstlicher Legat, verkündet O. T.

den Grafen von Holstein und der Gemeine von Lübeck den wider Abt nnd Mönche tn Cismar

ausgesprochenen Bann.

Nach dem Orig. gedr. im Lüb. U.B. 111, 11 Nr. Vll.

1254. 1254.

Ad 294. Verzeichnet Im Llvl. O.A.Reg. Nr. 334. Jan. 38.

Ad 295. S. unten Reg. 505, a. Febr. 3.t

Ad 296. Die Bulle ist vollstilndig abgedruckt Im Lflb. U.B. 11, 929 Nr. 1005, jedodi datirt: XV. kal. AprillB, M&rz 18. also vom 18., nicht vom 4. März. Der übrige Inhalt hat für Livland kein Interesse.

898» a. Heinrich^ Bischof von Oesel, nrknndet über einen mit Eberhard eon Seyne^ Mftrz 20.

Statthalter des Hochmeisters In Livland, geschlossenen Vergleich über die heimgefallenen

LehngSter in der Wiek etc. nnd die Theilmig verschiedener Inseln und Districte.

Nach ehiem Transsumt vom 17. Febr. 1429 im Kopenh. geh. Archiv gedruckt bei Schirren, 25 Urkk., S. 15 Nr. 17 und darnach im U.B. Nr. MMDCCXXXV. Die Urkunde hat zwar das Jahr 1253, dass dieses aber ein Marlenjabr ist, ergiebt sich hauptsSchlich aus den Namen der Zeugen« namentlich des Grafen Gerhard von Holstein, welche meist auch in der im April 1254, gleichfalls zu Riga, ausgestellten Urkunde (Reg. 300) vorkommen. — Ohne Zweifel bezieht sich auf diese Urkunde die Rubrik von Nr. 499 des Livl. O.A.Reg. ; „Gompositlo, mediante Alberto, archiepiscopo Rigensi et alils quibusdami inter Henrlcum, episcopum Oslliae, et Everhardnm Seyne, praeceptorem Almanniae, vices gereutem magistri generalis In Livonia, et fratres ordinis facta, in qua episcopus fratribus concedit quartam partem in Maritima de bonis vasallorum apertis et aperiendis. 1252. Nebst drei andern darüber lautenden Bilefen.'*

Ad 300. Im Livl. O.A.Reg. verzeichnet unter Nr. 759. April.

301, a. Everardi (de Segne)^ fratris, donatio, facta Robotheno et suis heredibus in nn- O. T*

decim uncos. Dat. Goldingen. 1854.

.

Llvl. O.AReg. Nr. 515. Wahrscheinlich vom April oder noch später, da Eberhard im April d. J. sieh in Riga aufhielt (Beg. 300) und wohl von dort Aber Goldingen nach Deutschland zurückging.

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1354. 302, a. Heinrich^ Bischof von Oesel and von der Wiek, «r^ost den mit dem Deut-

' tchen Orden zu Livland abgeschlossenen Vergleich (Reg. 296, a).

Drei Copien in einem Oeseler Copiar des Ropenh. geh. Archivs. Darnach bei Schirren, 25 Urkk« S. ItkNr. 18 und im U.B. Nr. MMDCCXXXVI.

Mai S3. Ad 304. Vielleicht ist diese Bulle gemeint im LIvl. O.A.Reg. Nr. 569 unter der Rubrik t „Pabst Innocens ertheilt dem Orden In LIvland Privilegien. '* Ohne Angabe des Jahres.

Juni 28. S06, aa. Theoderich ^ Bischof von Wieriand, weiht den Hochaltar in der Pfarrkirche su

Arnesberg.

Nach dem Original im Archiv des Klosters Wedinghaosen abgedrnckt in J. S. Seibertz, UrloBa- denbach zur Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtbuins Westfalen \, 355 Nr. 286 und darnach im Ü.B. Nr. MMDCCXXXVII.

Sept. 3, Ad 307. Sowohl in dieser, als »in den beiden folgenden Bollen (Reg. 308 und 309) ist unter dem episcoput • Noenburgensis der Bischof von Naumburg zu verstehen.

Sept. 3. Ad 308. Mit dem Notariatsinstrnment v. 11. April 1358 (Reg. 1141, b) gedruckt bei Theiner i, 750 Nr. 1017.

Sept. 3. Ad 309. Nach den Originalregesten Innocenz*s gedr. bei Theiner I, 58 Nr. 120. S. auch das Notarlau- instrument vom II. April 1358 a. a. 0. Darnach ist das Datum zu berichtigen, welches an beiden Stellen lautet: lU. nonas Septembris.

Sept. 8. 309« a. Das Bnchelchen: Brottstjcker av en Dominikaner-Ordens eiler Fredikare-Brödernes

Statut eller Capitel-Bok, ifrin XIII. irhundert etc., ved O. Stephens. Kjöhenhavn 1852. 8. (Sonderahdrnck aus: Kirkehistoriske SanUngerl.) enthält eine Reihe Bruchstücke aus Capltels- Verhandlungen, besonders Nordischer Dominicanerklöster, namentlich: Odense v. J. 1252, Ripen 1258, Lund v. 8. Sept.' 1254, ungewiss wo zwischen den J, 1275 und 80, Arhus vom S2. August 1291. Darin kommen nachstehende, Reval betreffende Personalnotisea vor (wie sie im Ortsregister des Büchelchens S. 65 lusammengestellt sind):

Cap. Lund. 1254: „Ad domum Revaiiensem (assignamns) fratrem Ousferutn^ fratrem Lau- rentittm de domo Othoniensi, et fratrem Johannem de Lubeke (S. 7 Z. 13 fgg.) — Demos Visbucensem, Revaiiensem, Finlandensem, visitet frater Thomas Visbucensis (S. 8 Z. 3>.

Hier mag denn auch der andere auf Reval mit heiügliche Ausaug aus den Verhandlungen eines nicht benannten Capitels ans den Jaliren 1275 — 80 Platz finden:

Ad conventum Sleswicensem aasiguamns fratrem Bo de Hatherslef, fratrem Jacobum Pefri de Arusia, fratrem Lydulphum de Revalia, et fratrem Saxonem^ qui stat Lnndis (S. 10 Z. 3—6). Ad domum Revaiiensem assignamns fratres Bemardum et Elardum (S. 10 Z. 2t). Ad domum Helsingburgensem assignamns fratrem Boo NestwethenCsem) et fratrem Hermannum de domo Wisbycensi, qui prlus stetit in Revalia. (S. 11.)

Sept. 30. 310, a. Fabst Innocenz /F. eröffnet dem Rischof Christian von Litthauen, dass er den

von ihm dem Erzbischof von Livland und Prenssen geleisteten Eid, auf Bitte des Königs von Litthauen, anfgehohcfn, und erklärt ihn für unmittelbar dem pähstiichen Stuhle unterworfen. D. d. Anaguiae.

Nacb den Original regesten abgedr. bei Theiner I, 59 Nr. 131. Im Wesentllcben gleichlautend mit der im Livl. U.B. Nr. CCLXXV (Reg. 311) abgedruckten Bulle.

»955. 1255.

O. T. 314, b. Vertrag zwischen dem Orden und der Stadt» Riga, worin der Stadt die Fischerei

«n gewissen Stellen im Meere und am Strande vergönnt wird, wogegen die Stadt dem Orden

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beistehen «oll, wenn er ionerliilb des Landes nnrechtmässig angegriffeD wird. 1255. 1955.

1308.

Livl. O.A.Reg. Nr. 47d« — Die ganze Notiz erscheint etwas rätliselhaft and daher verdächtig $ die beiden Jabrzahlen neben einander nicht minder. — Zwei andere zu diesem Jahre gerechnete Rubriken (Nr. 023 und 682) gefaSren unstreitig späteren Jahren an: s. unten ad Reg. 325, a und 340.

Ad 315, a. Einen Abdruck (ex cod. Pruthen. B. p. 36) liefert v. Dreger im Cod. dipl. Pomeraniae I, 352 Mftrs 7. Nr. 244, womach der im U.B. Bd. III. gelieferte Text nachstehend zu ergänzen und zu berichtigen ist: Sp. 50 Z. 4: maxime cum tibi de Ineffabili benignitate provenerit, quod ad fidel catholicae proveniati titulum, relicta perfidia paganorum. Cum etc. — Z. 8: ordinis fratrum bospitaKs. — ^. II: notitiam l^vini nominis, prout etc. — Z. 14: tibi st. lui. Sp. 51 Z. 2; Domino st. Domini.

316, a. Alexander IV. facoltatem dat presbyteris ordinis (Teaionici), abaolvendi faturos März 15.

fratres a rapinis/inGendiis, aliisqne ante commissis delictis , cam poeiiitentiae saldtaris impo-

sitfone.

Livländ. O.A. Reg. Nr. 599, ohne Zeitangabe, jedoch höchst wahrscheinlich die Bulle d. d. Nea- poii, idus Martii, pont. an. 1.^ deren Taigt» Geschichte Preussens III, 124, Erwähnung thut.

316, b. Pabst Alexander'a IV. Verordnung fiber die Absolution der Ordensbrüder« O.J.O.T.

Das. Nr. 441. Vielleicht mit der voranstehenden identisch? — S. aber auch noch die Reg. 357, a und 376.

Ad 318. Nach den Original regesten abgedruckt bei Theiner 1, 61 Nr. 124, woraus nachstehende Correcturen März 31« des U.B. I. Sp. 364 Z. 3: nach filiis f, h, debitores; Z. 5: affecti Ut zu streichen i Z. 6: iraminere »t, munere favere; Z. 8: specialiter; Z. 25: nach fratrum f, h, hospitalis^ Z. 26: Rescule, Remln;

Z. 27: Dolen Assuten 5 Z. 28: Lepene» Z. 29: Gertzicbe. — Sp. 365 Z. 2: in locls Semigalllae^-

Z. 4: Upemele — Tolewe; Z. 26: peotecoste; Z. 29: commemoratione » — dedicationibus 3 Z. 33: cimiteria ecclesiarum^ Z. 34: quod st. vel. Sp. 366 Z. 19: concessas} Z. 22: cuiusquamj Z. 30: Im- pertimur. Sp. 367 Z. 2—16: Si qua etc. ist weggelassen. — Z. 18: Parmensis; Z. 20: Xlll st. VIII.

319, aa. Heinrich^ Biscliof von Curland, Terieiht im Kloster Hachborn, welches abgebrannt Mai 10.

war, demselben sum Wiederaufbau einen Ablass.

Wenck, Hessische Landesgeschichte Bd. II. Urkk. S. 179 Nr. 152.

Ad 321 . AnfgefQhrt im Li vi. 6. A. Reg. Nr. 753. — Zu den Bd. III. S. 22 gegebenen Berichtigungen des Abdrucks Bd. I, Aug. 27. 369 ist, nach ififcAtrren, Verzeichniss S. 3 Nr. 23, noch hinzuzonigen: Sp. 369 Z. 5 t quo st. qua. Z. 15, 18^22, ^i n. Sp. 370 Z. 1 u. 11: Primus — Secundus u. s. w. st. Primum etc. Sp. 371 Z. I : Enu, Huntelene.

Ad 322. Auch abgedruckt bei Dzialynski lites I, 2. Nr. 39. October.

1256. im

324, a. F. Alexander IV. priori et fratribus ordinis praedicatorum Cracoviens. mandando, 0. T. eo8 rogat, nt sobsidinm procurent partIbus fratrnm hospitalis s. Mariae Teuton. in Livonia ac Pmssia, siqnidem eornm insiitutum concernat Dei gloriam, cui plos studendnm, qnam hominum promotioni, pollicendo varia praemiorum merita. Lateran!, pontif. a. 8. Livl. O.A.Reg. Nr. 230.

324, b« Alexander' 8 IV. Bulle, dass der Orden sich und seine Schlosser mit Macht ver- 0. T. theidigen* (förswara) solle. 12S6. Ebendas. Nr. 647.

^ 325, a« Derselbe fordert die Predigerbrüder auf, znr Unterstützung des Deutschen Ordens Mftrz 11. in Prenssen und Livland das Krens zu predigen.

Aus den Originalregesten abgedruckt bei A. Theiner 1, 69 Nr. 137. Diese — mit der im U.B. Nr. CCXCUI gedruckten voa 16. Septbr. 1250 (Reg. 329) wörtlich Obereinstimmende — Bulle ist ,

an dieselben Addressen ausgefertigt, wie die Bulle vom 23. Septbr. 1243 (s. oben ad 196), nnd ausserdem an die dem Predigerorden angehörigen Bischöfe Heidenreich von Cnim ond HeiKrkh

von Curland. Sie ist auch im Livifind. O.A.Reg. Nr. 427, ohne Angabe des Jal|res, verKeiehaet. , , C^OOCTI^ Livl. Urk.-Reg. VI. C O

18

1956. 325, b. F. Alexander IV. hortatar singoio« ac anirerMt archiapiicop^s et praelatoi^ jat

fratribus ordinis Teutonici in Livonia et Prassia concessam crocis praedicationem omni ^Icdio promoTeant iuventque. I8SS.

LIvl. O.A.Reg. (Vr. 622. — Vermutblich gleichzeitig mit der vorangeheudeii Balle (Reg. 325, a) erlassen. Vergl. Voigt* s Geschichte Preussens 111, 105.

1857. 1257.

O.J.D.T. 329, a. Adhortatio Alexandri IV. ad universos Christi fidelea, nt pro virili fratrlbns ho-

gpitaiia s. Mariae anilliares manus ferant, qao illi in snacepto aoipiifioandae Christianitatis munere aiacriter et feliciter pergere Taieaut

Li vi. O.A.Reg. Nr. 444. Diese Bolle, gleich den beiden nachfolgenden, in demselben Registar ohne Zeitangabe verzeichnet , ist deshalb hier aufgenommen worden , weil Pabst Alexander /F. gerade in diesem Jahre sehr thätig in die Verhältnisse des Deutschen Ordens eingriff. S. Voigts Geschichte Preussens 111, 121 fgg. Vgl. auch das. S. 104 fgg.

Q;J.ji.T. 329, b« Pabat Alexander' s IV. Bulle an die Predigerbrnder in Breslau, dem (Deutschen)

Orden Hölfe und Almosen su Terschaffen. Livl. O.A.Reg. Nr. 447.

O.J. n.T. 329, c. Bulla Alexandri IV.^ qua constituit, ut si qni ordinarli in ins Tocent aliquog, M<-

ceptionem de quo noii constet habentes, eaque contumaciter non producta, sententiam ferant, a qua executus ad conservatorem suum provocet, conservatoris iudicium eo casu ordinarium non teneat.

Das. Nr. 205.

O. T. 329, d. Alexander IV. indulget omnibus, sumentibus Signum crucis et contra Tartaros

Ruthenosque proficiscentibus, eandem veniam, quae ab ipM sede apostoiica proficiscehtibus in subsidium terrae Livoniae et ^russiae est concessa. Anno 3. Das. Nr. 694.

April 37.T 329, e. Vergleich zwischen den Aebten von Valkena und Padis, betreffend Fischerei und

andere Streitigkeiten. Reval, 1257.

Das. Nr. 608. — Wahrscheinlich identisch mit der Urkunde vom 27. April 1257 (Reg. 336), fn welcher freilich von dem Abte von Valkena nicht die Rede ist, weiche aber in einem Originaltrans- sumt im Stockholmer Archiv aufbewahrt wird.

Hai 30. Ad 340. Wahrscheinlich ist diese Bulle zu verstehen unter der Rubrik des Livl. O.A.Reg. Nr. 682: Bischof Bernhards von Dorpat und des Abts (von Valkena?) Transsumt der l^uWe Alexander* s IV „ das« Nie- mand, ausser dem Pabst, die Ordensbrüder in den Bann thun dürfe. 1255.

Juni 11. 340, a. Alexander W. facultatem concedit presbyteris ordinis, absolvendi eos ab excom-

municationis vinculo, qui quondam a Friderici imperatoris vel eins natorum Conradi<) seu Man- fredi partibus fuere, et nunc ipsorom ordini cupiant aggregari.

Livländ. O.A.Reg. Nr. 413. S. hierüber Voigts Geschichte Preussens III, 123.

Juli 11. 344, a. Alexander IV. praeceptori et fratribus ordinis Teutonici, quamdiu in aervitio

(iivouiae manent, praeter meritum (praemium?) perpetuae claritatis, eandem poUicetur veniam peccatorum, quae transeuntibus in terram saiictam a generali concilio est permissa.

Das. Nr. 4*11. Zwar ondatirt, allein wahrscheinlich von dem obbezeichneten Tage> an welchem eine gleiche Bulle an den Orden in Preussen gerichtet wurde, gedruckt in Dregefs cod. dipl. Po- meraniae I, 403 Nr. 203. Juli 28. Ad d46. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 259.

Aug. 8. Ad 350. Desgl. das. Nr. 209.

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8M,a. Pubtt Äie(üimäer IV. «iebt dIeiD HechmelBler 4fs De«to<sh«ii Orikns 4ie Krlaub- 13».

alte, Odilllche and Cletiiser, woher sie auch koaiaicB aiochta«, w«nn sie nur g eaeUlich ordi- ^ r ^ •

atrt aelea, ohne WeMevea in dea Ordens BrüdarsehafI einaoweihen, and nur, wenn sie einem

nahen Bischof onCergehen gewedkn, daaaen Binivillignng anznspreahen. Sofern aber solche geisl-

Mehe Brüder einmal anfgenommen seien, sollten sie fortan Niemanden mebr, als nnr allein

dem Hochmeister nnd dem Capitel des Ordens untergeben sein. Dat. Viterbii , idns Sepiei«^

bris, p. n. anno III*

r^acb dem Original Im Königsb. O.Arcblv angefilbrt in VmgVa Gesch. Preussens III, 125.

3S4, b. Arnold^ Bischof Ton Semgallen, weiht einen Altar in der St Lupus-Kirche in Cöln. Sept. 96. Bmtetim suffraganei ColonienseajBxtraordloaril S. 38.

1258. 1358.

3S7, a. F. Alexander IV. indulget, ut fratres presbjteri possint absolvere omnes iilos 0. T. excommunicatos, qui volnnt fieri fratres. Viterbii, anno 4.

LivL O.A.Reg. Nr. 343. Vergl. VoigVs Gesch. Prenssens 111, 134, wo Ballen fthnlichea InhalU, aber vom dritten PontiGcatsjabr, angeführt werden. Ad 364. AofgefÜhrt im LIvl. O.A.Reg. Nr. 331. Mai 10.

367, a. Fabst Alexander IV. nimmt den Orden und dessen Kirchen gegen die Erpres- Mai ^. snngen der Prälaten in Scbots.

Nach einer Abgcbrift im Königsb. O.A. auszugsweise in VoigVs Gesch. Preussens 111, 144 Anm. 1 und darnach im U.B. MMDCCXXXVIII.

368, a. Pabst Alexander' s IV. Balle an die Friere und Guardiane (?) des Predigerordens, JanI 30. f

wider die Tataren su predigen nnd zu beten.

Livl. O.A.Reg. Nr. 375. Vermathlicb dieselbe Bulle, deren Voigt a. a. 0. S. 150 gedenkt, datirt: Viterbii, Xll kal. ialii, pont. n. an. IV.

1259. 1350.

877, a. Arnold^ Bischof von Semgallen, verleiht der St Gertrudenkirche der Dominicaner- O. T. nennen zu Cöln einen Ablass.

Binterimy suffraganei Colonienses S. 38.

377, b. Bischof Eberhardts von Lübeck Transsumt von Bischof HeinricKs von Curland O« T. Urtheil, betreffend Egors Trennung von Astuerve, welches jetzt Burtnek heisst; mit zwei klei- nen darüber lautenden Briefen. lSiS9.

Livl. O.A.Reg. Nr. 749. Eberhard war Bischof von Lübeck 1377—99; die Jabrzahl kann also nur auf die transsamirte — etwas dunkele — Urkunde bezogen werden. Vergl. die Reg. 907.

377, €• Vergleich zwischen dem Bischof von Corlsnd und dem Rigischen Capitel über O. T. einige Capitels-Bauern (bönder). 1989.

£bendas. Nr. 318. Ad 383. Auch abgedruckt bei DzialynsH I. II, 43. Aug. 7.

383, a. Hierher ist höchst wahrscheinlich die in der Regeste 406 ausgezogene Urkunde Aug. 7. zn stellen. S. unten ad 406. •

Ad 384. Aaiigefilhrt im LIvi. Ö.A.Reg. Nr. Ü01. Sept. 30.

1260. ' 1360.

384, a« Alexandri TV. bulla, ne qnis sine speciali mandato pontlficis in ordinem Tento* O. T. aienm oxcooiminnicationis aenteotiam promnlgare praeaumat Anno 6^.

Uvl O.A.IIeg. Nr. 719.

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20

i20O. SSI^aa. Pabst Alexander IV. erlbtt^ •^ in YeraBlissaftg 4ter viejfaeteil Bediiognitse

des Ordens und da eine grosse Zahl von Ordensbrädern durch dHe Ehud -der UiigU^b,ig«i|

umgekommen — an die Ordensgebietiger in Preusien und Livland die Verfrdnuug, dass ^ie

sowohl in diesen, als auch in allen andern Ländern, auf wefcfae der Homiscbe Stuhl sie in

Rücksiebt ihrer Hulfsleistung angewiesen habe, durch geschickte Ordensgeistliche das Kr<eus

in eben der Art predigen lassen sollten, wie er es selbst den Predigerbrodern und yerscjl&ie-

denen Bischöfen aufgetragen habe.

Nach einer Abschrift im Königsb. O.A. angefahrt von VoigU Gesch. Preussens IH, 164. S. auch Raynald annales eccles. an. 1260 Nr. 22.

0. T. 384, b. Henricus^ episcopus Curiensis (soll wohl heissen Curonieusis), weiht die Alinori-

tenkirche zu Cöln.

Binterim a. a. 0. S. 39. — Strehlke (Scr. rer. Prass. II, 37 Anm. 2) weist nach^ dass unter episcopus Curiensis nicht der Bischof von Chur verstanden werden kann.

0. J.n.T. 384, c« Fabst Alexander IV. bestätigt die Besitzungen, Rechte und Privilegien des Oesel-

schen Domcapitels.

Aus einem Oeserscben Copiar in Kopenhagen gedr. bei Schirren^ 25 Urkk.» S. 18 Nr. 19 und darnach im Livignd. U.B. Nr. MMDCCXXXIX. Der Abschrift fehlt der Schluss und daher das Datum, indess Ist es wegen der folgenden Regeste sehr wahrscheinlich, dass diese Bulle demselben Jahre, wenn nicht demselben Tage, wie die unter 384, d registrirte angehört.

Jan. 13. 384, d. Derselbe ordnet an, dass die Oesei'sche Kirche diese ihre Benennung beibehal-

ten solle.

Ebendaher bei Schirren 5. 19 Nr. 20, im U.B. Nr. MMDCCXL.

Juni 13. Ad 395. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 746.

Jnnl 15. Ad 396. Diese Schenkungsurkunde Mindowe*s — auch abgedruckt bei Dzialynski 1. 11, 42 — gehört höchst wahrscheinlich zum J. 1253 (s. oben Reg. 284, b), wie Strehlke (a. a. 0. II, 139), insbesondere aus der Identität der Zeugen mit denen der Urk. vom Juli 1253 (Reg. 285), nachgewiesen hat.

1261. 1261.

Jan. 13. Ad 401, a. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 365.

Apg. 7. Ad 406. Dass d\esey Mindowe*s Schenkungen an den Orden bestätigende Urkunde nicht in dieses Jahr gehö- ren könne, welchem die Niederlage des Ordens durch die Litthauer bei der Durbe etc. vorausgegaogeUj hat bereits StreMke (Scr. rer. Pruss. II, 135 und 139) bemerkt. Man möchte einen Schreibfehler in der Jahrzahl (LXI statt LIX) um so mehr annehmen, als im J. 1259 an demselben Kalendertage eine Schenkungsurkunde Mindawe*s an den Orden ausgefertigt ist. S. oben Reg. 383 und 383^ a.

Oct. 4. ^ 406, a. Heinrich von Suzhem , „provIsor bonorum per unirersam Slaviam et Holsatiam, a generali commendatore domus Teutonicae deputatus,^^ verkauft auf specielle Genehmigung desselben dem Bischöfe Johann von Lübeck für 30 Mark Pfennige die Lehushohelt über das Dorf Ribekkesdorp (in Oldenburg), nachdem derselbe letzteres für 400 Mark anderweitig in seinen Besitz gebracht hatte.

% Gedr. In Lünig^s spicil. eccles. II, 314 und nach dem Original bei Leverkus I, 143 Nr. 151.

S. unten Reg. 409, a. 413, a. 422, a. *

O. T. 407, a. Papa Uröanus (/F.) indicit Universität! clericorum crucis praedicationem pro

Dac. t. ]{||Qr3||||g Livonia, Curonia et Prussia a malis hostilibus infidelium circumiacentium. Dat. Viterbii) pontif. anno i.

Livl. O.A.Reg. Nr. 188. Wahrscheinlich ist hierunter die von Voigt, Gesch. Preussens Ul, 199 angefahrte Bulle, d. d. Viterb. idos Decemb. p. a. 1, d. i. d. 13. Decbr. 1261, tu verstehen.

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III

1262. m

408,«. Die Gebrfider Lüder ^ Johannes und Henso Ct?on Qualen') arkunden über ieu Jan. 35. Verkauf ihres Dorfes Ribbd^esdorpe ao den Bischof Johann von Lübeck. D. ^. Grobe, anno HCCLXII. in conversione b. Pauli. ^

Aus dem Registr. des Lüb. Capifels bei Leverkus l, 144 Nr. 152.

409, b. Pabst Uröan IV. bestätigt die von CaW, Sohn des Woif^ Heriog tob Schweden, Märall, dem Dentschen Orden in Livland gemachten Schenkungen.

Nach dem Orig. im Stockholmer Reichsarchiv gedr. bei Steinholm S. 414 Aom. 976, bei Sjögren^ Wohnsitze der Jatwägen S. 101 Anm. und im U.B. Nr. MMDCCXLI. In dem LivISnd. O.A.Reg. Nr. 342 werden zwei gleichlautende Briefe ürban*ä IV, über diesen Gegenstand aufgefDhrt. In •/. E. Schröder (resp. F, J, L, Wulff) Diss. de ordine — «-- cruciferorum sea Teutonicorum eiusque in Svecia possessionibns (Upsaliae, 1845. 8.) findet sich S. 5 fg., nach einer Schwedi- schen Refmchronik, die Notiz: „Sic legimus, domicellum CarohNn^ Ulfonis fillum, ezstirpe Folkungorum, de rebus suis in patria desperantem, Borussiam petiisse, ibique, postquam militibus Dei sese addixerat, in pugna contra Lithuanos honestam mortem occobuisse.**

410, a. Vrbaris IV. Bulle und Indulgenz für den Orden, in den umliegenden Landschaften April 24.

Hülfe zu suchen zur Aufrichtung des Ordens. (Dieser Drban war früher Legat in Preussen.)

Livl. O.A.Reg. Nr^, 176. Hierunter ist ohne Zweifel die von Voigt a. a. O. \\\, 200 fg. ange- zogene Bulle d. d. Viterbii, VIII. kal. Mali, pontif. n. anno I. zu verstehen, in welcher der Pabst selbst seines früheren Legatenamtes in Preussen (im J. 1249 unter dem Namen Jacob Pantaleon) . £rwähnung thut.

413, a. Werner^ Meister des Deutschen Ordens in Livland, genehmigt den Verkauf des Aug. 23.

Dorfes Rebekestorp an den Bischof von Lübeck.

Aus den Lübecker Capitelregesten abgedr. bei Leverkus 1, 146 Nr. 154 und darnach im LivlSnd. U.B. Nr. MMDGCXLll.

413, b. , Hermann^ Bischof von Oesel, überläset dem Meister und den Brüdern des Deut- O. T. sehen Ordens in Livland das Patronatrecht über die' Pfarrkirche zu Kiligunde. oeptbr.T

Aus einem Oesel'schen Copiar im geh. Archiv zu Kopenh. gedruckt bei Schirren, 25 Urkk., S. 20 Nr. 21, und darnach im U.B. Nr. MMDCCXLIll. Da B. Hermann am Tage nach seiner Con- seeration, d. 21. August 1262, noch in Lübeck war (Reg. 413,a), so fUllt diese, in Leal ausgestellte Urkunde frühestens in den Septbr. d. J.

1265. 1263.

Ad 418. S. oben Reg. 272,a. 0. T.

418, u. Spütestens hierher, vielleicht schon in das J. 1262, gehört wohl die in dem Trans- O. J. u.T. samt vom 6. Juni 138$ (Reg. 1444) enthaltene undatirte Urkunde des Bischofs Heinrich von Curland, gerichtet an das Rigische Capitel, und inshesondere an dessen Probst H. und Prior H. Da der Bischof Nicolaus von Riga in ihr als verstorben aufgeführt wird, so ist sie jedenfalls nach dem J. 1253, und da der Aussteller, Bischof Heinrich^ am B. Mira 1263 an das Stift Kymen versetzt würde (Reg. 419, a), spätestens zu Anfang dieses Jahres ausgefertigt Daililt . . stimmt, dass von den beiden Gliedern des Rigischen Capitels der Probst Hermann zuletzt im J. 1263 urkundlich auftritt, und der Prior Hermann in derselben Urkunde zum erstenmal erscheint« Ad 420, a. ist auch abgedr. in DregeTs Cod. dipl. Pomeraniäe i, 463 Nt'.'OCGLlU. Mai 7»

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l^' 482, a. Johannesj Bischof von Lübeck, be«(unmt das mit Geiielimigong des LivlaDdischen

"^* ' Ordensmeisters Werner gekaufte Dorf Ribekesdorp zum Unterhalt für Vicare in der Kirche

lu Lübeck,

Nach dem Original gedr. bef Leverkus a. a. O. I, 150 Nr. 150 and darnach im LiviSnd. Ü.B. Nr. MMDCCXLIV.

1964. 15264.

Mira 98. Ad 490. Dicae Urfcoade — jedocli nicht vom !2ä. Jali datirt -* liefert, nach einem Oesel'sclien Copiar im Kopenli. geh. Arciiiv, Schirren, 25 Urkk.*S. 21 Nr. 22s darnach abgedr. im U.B. Nr. MMDCCXLV.

1265. 1265.

O. T. 438, a. Vlelleioht gehört hierher die oben unter Nr. SIOI, b registrirte Urkunde.

O. T. 438, b. Emund^ Bischof von Corland, verpfändet dem Ordensmeister Conrad ein Stück

Landes, Dulgarit Oxomeckea, für gehabte Unkosten auf dem Schlosse Amboten. 1265.

Liviänd. O.A. Reg. Nr. 556. Vergl. Hermann v. Wartberge (In den Scr. rer. Pruss. II» 44), wo die Landschaft Zomhave genannt, nnd gesagt wird, der Ordensmeister habe sie erhalten ,Jn obligatioaem pignoris ratione expensarum, factarum in constructione castri Amboten.'^

Mai 15. Ad 436. Aufgeführt Im LIvl. O.A.Reg. Nr. 635. Ebendas. Nr. 182 ist noch eine andere Bulle Clemens IV., durch welche die Kreuzpredigt in Deutschland, Schweden etc. angeordnet wird, verzeichnet, wahr- scheinlich von demselben Datum. S. Qber die diesen Gegenstand betreffenden Bullen Clemens* /F. Voigt a. a. 0. III, 259 fgg.

O. J. u.T. 436, a* Clemens IV. iniungit abbatibus Cisterciensibns crucis praedicationem.

Livl. O.A.Reg. Nr. 350.

O.J. o.T. 436, b. Idem mandat guardiano fratrnm minorum inspectionena in mercatores, ne arma

et alia prohibita mercimonia ad Ruthenos et alios infideles deferentur. Das. Nr. 333. Vergl. unten Reg. 1103,a.

0.^.u.T. 436, c. Fabst Clemens IV. befiehlt dem Erzbischof von Bremen, dem Orden zu den

Almosen zu verhelfen, mit welchen die Romische Kirche denselben begnadigt. Das. Nr. 190. Nov. 29. Ad 443. Verzeichnet ebendas. Nr. 428.

Nov. 29.? 443, a. Clemens IV.^ exponens praeposlto Tarbatensi, qnomodo coram se conquesti sint

magister et fratres hospitalis s. Mariae Teuton. super iniurlosa detentione archiepiscopi Rigensis redemtionem votorum, sibi a sede apostolica concessorum, subinde praedicto praeposlto mandat, ut si archiepiscopus mandato pontificis, restituendo ipsis, non satisfecerit, is illum ad hoc com- pellatv Omnibus remotis obstaculis.

Diese verworren^ Rubrik des Livl. O.A.Reg. Nr. 737 erhält ihre Erklärung ans der vorausge- henden Urkunde (Reg. 443), mit der diese ohne Zweifel von gleichem Datum ist.

I

1266. 1266.

0. T. Ad 444, a. Ist auch abgedruckt in Drsger, cod. dipl. Pomer., I, 502 Nr. 305.

Octbr. 4. Ad 450, a. Vergl. 8€hirren*s Verceichniss S. 5 Nr. 44, woselbst bemerkt wird, dass im Original in dem Worte „Pandis^* unter dem n ehi Punkt steht, somit unzweideutig zu lesen istt Padls.

Oct. 14. Ad 453, b u. c. Beide Urkunden sind auch abgedruckt bei Dreger a. a. O. 1, 494 fg. N. 387 und 388.

1267. 1267. AogBSt. Ad 459. Aufgeführt im LivL O.A.{leg. Nr. 849.

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1268. 1388.

465, d. Emund^ Bischof von Garland, weiht die Kirche im Kloster Campus Rosartiiii, Sept. 9. MÜQster'scher Diöcese, d. i. das Fraoenlcioster zu Witte- Werum.

0

Mattbaei Analecta medii aevi II, 170, wo übrigens statt Curonensls oDrichtig Turonensis steht. Vergl. Scr. rer. Pruss. II, 44 Anoi. 6.

467, a. Friedrich , Bischof von Carelien and Fostulirter von Dorpat, erthellt denen, die Nov. 26. dem Kloster zu Virchin milde Gahen spenden, vierzigtägigen Ablass etc.

Nach Dreger a. a. O. I, 543 Nr. 432 (ex matric. Verchen) abgedr. im Livl. U.B. Nr. MMDCCXLVI.

1269. im

Ad 473. Das Lateinische Original befindet sieb in dem Tiesenhaasen'schcn Familien-Archiv in Litthauen and April 35. Ist danach abgedruckt im U.B. Nr. MMDCCXLVII«

1270. 1270. 473, a. Vereinigung zwischen den Ordensbauern in Leal and des Ritters Heinrich Box* 0. T.

huweden Bauern, einen Wald betreffend. Livländ. O.A.Reg. Nr. 609.

1271. 127K Ad 483 and 483. Vielleicht ist eine von diesen Urkunden unter der Reg. 80, b verzeichneten Rubrik des Livl. Aug. 37*

O.A.Reg. Nr. 297 zu verstehen.

1272. 1973. Ad 487. Dafür, dass das in dieser Urkunde genannte Jahr 1273 ein Marienjahr ist, dieselbe mithin- vor den MSrz.

35. Mftrz 1373 zu registrtren ist, stellt Engelmann n. A. S. 174 ig. mehrere innere Beweisgründe zu- sammen. S. unten Reg. 491, a.

488, a. Fabst Gregor X. bestätigt die von dem Bischof von Oesel veranstaltete Verthei- Aug. 31. lang der Frähenden unter seinen Domherren.

Nach einem Oeserschen Copiar In Kopenhagen gedr. bei Schirren, 35 Urkk., S. 33 Nr. 33, und darnach im Livländ. U.B. Nr. MMDCCXLVill.

Ad 490. Aufgeführt im Livl. O.A.Reg. Nr.^331. S. übrigens unten Reg. 554, a. Octbr. 7.

490, a. Eine Urkunde des Erzbischofs Hildebold von Bremen, betreffend die Aassöhnang Nov. 18. des Bischofs Johannes von Lübeck mit dem Grafen Gerhard von Holstein nnd dessen Bruder,

d. d. Segeberg, anno Dom. MCCLXXIl, in octava b. Hartini, ist mit besiegelt von FQride- rictuj^ Tharbatensis episcopas.

Die Urk. ist abgedr. bei Leverkus U.B. des Bisthums Lübeck 1, 320. Nr. 239.

1275. 1373.

491, a. Hierher gehört die anter Nr. 487 registrirte Urkunde. ^ MSrz.

492, B. Pabst Gregor X. trägt dem Abt von Danamünde, dem Prior der Predigerhrfider Mai 31. und dem Gardian der Minoriten in Riga auf, den zum Erzbischof von Riga gewählten Dom-

berra Johannes^ Behufs einer Prüfung an den päbstlichen Hof vorzuladen.

Gedr. im BuHarium fVandscanum 111, 301 Nr. XXII und darnach im U.B. Nr. MHDCCXLIX. Ad 497. Verzeichnet Im Livl. O.A.Reg. Nr. 127. Not. 14.

1274. 1274.

497, a. Rudolph^ Rom. König, nimmt alle Neubekehrten in Livländ, Estland, Prenssen, 0. J. o.T. Semgallen etc. in seinen und des Reiches Schutz.

Aus einem Formelbuche im Königsb. O.A. bei Voigt, codex dipl. VI, 4 Nr. 5 und darnach im U.B. Nr. MMDCOL.

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f 1274. 4gg^ ^^^ Pabst Gregor X. bestätigt die Privilegien und Freiheiten des Rigtscheu Dom-

Octbr. 9. .^ , capitels.

Nach dem Original auf Perg., im Archiv des Ministeriams des Innern zu St. Petersburg, früher in dem des Jesuitencollegiums ^n Polozlc, abgedr. im Livt. U.B. Nr. MMDCCLI.

Nov. 23. 498, ab. Hierher gehört die unter Nr. SOS registrirte Urkunde des Römischen Königs

Rudolph* S. die folgende Regeste.

1275. 127S.

Nov. 23. Ad 505. Die Urkunde ist, ohne Angabe der Jahrzahl, datirt: „indictione tertia, regni aostri anno secundo.'* Da Rudolph am 1. Octbr. 1273 gewählt und am 28. Octbr. desselben Jahres gekrönt wurde, so gehört der zweiten Angabe zufolge die Urkunde in's J. 1274, und muss die Indiction die kaiserliche sein. Welche bereits mit dem 24. Septbr. begann, so dass die dritte Indiction den Z^itramn vom 24. Septbr. 1274 bis zum 23. Septbr. 1275 umfasst. S. auch Böhmer'» Regesten Rudoiph*s Nr. 138. im Livl. O.AReg. Nr. 357 wird die Urkunde vom J. 1284 datirt.

Um 1275. Um 1275.

O. J. u.T. SOS, a. Johannes^ Erzhischof von Riga, Friedrich^ Bischof von Dorpat, und Ordensmeister

Ernst bitten den Grafen Gerhard von Holstein, die Fruti Sophie zu Kokenhuaen in den ihr

in Deutschland verliehenen Gütern zu schiitsen.

Nach dem schwer zu entziffernden Orig. auf Perg. in dem o. Ttefe/iAaufen*schen Fam.-Arch. in Litthauen gedruckt im U.B. Nr. MMDCCLII. Eine Deutsche Uebersetznng des in dem Schreiben transsumirten Lebnbriefes v. J. 1254 im U.B. Nr. CCLXI (Reg. 295).

1275 SOS, b. Aus den in diese Zeit gehörigen Dänischen Capitelsverh^ndlnngen sind die behu-

figen Auszüge bereits in der Regeste 309, a gegeben worden.

1276. 1276.

O. T. S06, a. Des Bischofs Friedrich von Dorpat Vermittelung zwischen dem Erzhischof von

Riga und dem Ordensmeister wegen des Flusses Zalese. 1276. Livl. O.A.Reg. Nr. 317. — Vergl. Reg. 635, a.

O. T. S06, b. Transsurnt eines Vertrages über Saltze , gemacht ' vom Rischof und Probst zu

Dorpat. 1276, *

Ebendas. Nr. 348. Der traossnmirte Vertrag dürfte Identisch sein mit der Reg. 506, a.

Juni 4. S06, c. Emund^ Rischof von Curland, weiht die Kirche zu Rrilon in Westphalen.

Die Urk. ist gedr. bei Seihertz U.B. zur Geschichte des Herzogthums Westphalen I, 4b9 Nr. 374.

1277. 1277.

Matz 39. Ad 514. Verzeichnet im Livländ. O.A.Reg. Nr. 739.

Joni 4. Ad 514, a. \^. Schhren't Verzeichniss S. 3 Nr. 28. Darnach ist im U.B. Hl. Nr. CD|L.III,a Sp. 76 Z. 3 zu lesen : Potstock st. RoUtock. Sowohl in dieser Urkunde, als in der v. 28. März 1275 (U.B. Nr. CDXL,a) ist der Name Loys, Loyse, Loysen unzweideutig lesbar, auch auf einem der Siegel der ersteren Urkonde. Ein anderes Siegel hat die Umschrift: S. h £N6EL hoved (Bekeshoved?).

1278. 1278«

.0, T. Si7,a. Stiffotus Nicolai bekennt, von dem Orden ein Stück Land, 60 EUen (aln) lang

und 7 breit, zu einer Mühle erhalten zu haben. 1278. Livl. O.A.Reg. Nr. 793. Febr. 4. Ad 518. Die Worte: „in prlmo passagio*^ sind wohl richtiger zu übersetzen: bei Eröffnoag der Schiffahrt.

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25

819, a. Pabsl Nicolaua III. ernennt, unter Verwerfanc der Anordnung des Ertbitchofs 1^^.

^ März 31

?on Riga, den Probat Heinrich snni Biachof Ton Brmeland.

Nach den Originalregeilen Im Vatican gedruckt bei Themer I, 86 Nr. 160 and darnach im U.B. Nr. MMDCCLlll.

1279. 1279.

522, a. Hierher — wenn nicbl in ein früheres Jahr — gehört wahracheinlich die unter Jan. 3. Nr. SS5, a and 540, a registrirte Uricunde*

525, aa. ChCnnradus) de Vühiwanch^ praeceptor ordinia fratram domua Theuton, per Nov. 29. Livonfam et Prnssiam, verleiht der Altstadt Thorn einen Ravm neben dem Kauf hofe, zur An- lage einer Wage. D. d. Thorun, in vigilia a. Andreae apoatoli, anno MCCLXXIX. Das Original im Rathsarchiv la Thorn. Vingts Gesch. Prenssens 111, 371 Anm. 3.

1280. iMo

525, b. Margarete^ Königin der Danen und Frau über Estland, giebt dem Hospital zn Ml 39. Reval das demselben weggenommene Dorf Patk wieder zurück«

Nach einer Abschrift (ohne Zweifel einer Uebersetzung)^ anf Papier in der Brieflade des Reval- sehen Hospitalguts Johannishof abgedr. im U.B. Nr. MMDCCLIV.

527, a. Erich y der Danen und Slaven König, Hersog in lEstland, stellt eine mit der Aug. 10. voranstehenden (Reg. 525, b) ganz gleichlautende Urkunde aus. „Geg. in Ohdensehe, anno Dom. MCC achtzig, am Tage dea heil. Laurentii. Auf Befehl des Herrn Königs etc/' Eine gleiche Abschrift in derselben Brieflade.

1281. 1381

Ad S35, a. Diese Urkunde kann weder In das darin angegebene Jahr 1381 , noch auch, aus den in der Reg. Jan. 3». 540, a angegebenen Gründen, in das J. 1383, muss vielmehr in ein früheres Jahr, spätestens 1379, ge- hören (s. Reg. 533, a) , da der darin als lebend genannte Ordensmeister Ernst van Ratzeburg erweis- lich In der Schlacht gegen die Litthauer vom. 5. März 1379 geblieben ist (Kallmeyer in den Scr. rer. Livon. 1, 733 fg., Engelmann n. A. S. 38. 104. 109).

1282. 1383.

Ad 540, a. S. oben ad 535, a. Jan. 3.

540, aa. Johannes^ Bischof von Reval, und der Abt und Convent zu Dünamünde verglei- März 30. eben den über die Capelle von Padis geführten Streit.

Nach dem Qrig. auf Perg. in demKönigl. Staatsarchiv zu Stockholm gedr. im U.B. Nr. CDLXXV,aa (Bd. III. Sp. 77 fg.), wo die Nummer zu berichtigen ist. Die dazu gehörige Reg<iSte wird hier nach- geliefert, da sie im Bd. III. S. 33 aus Versehen weggefallen war.

Ad 540, b. Das Transsumt abgedruckt In Schirren's Verz. S. 3 Nr. 30. März 13.

Ad 540, c. Auch dieses Transsumt ebend. S. 4 Nr. 31. ^ März 33.

541, a. Wvdaus III. ^ Fürst* von Rügen« giebt dem Erzbischof und Dom zu Riga die April? völlige Criminaljurisdiction in seinen Gütern bei Grimmen etc.

7. C, C, Oelrichs, Verzeichniss der o. Dre^et**schen übrigen Sammlung Pommer'scher Urkunden (Alten-Stettin, 1795. fol.) S. 13. Der T£(g ist zwar nicht angegeben, indess ist die Urkunde wahr« scheinlich während der Anwesenheit des Fürsten Wizlaw in Riga, im April 1383 (s. Reg. 541), ausgestellt.

Ad 542. Verzeichnet Im Livl. O.A.Reg. Nr. 511. Mai 13.

542, a. Controversia inter Zoyentack (Sagentacke) et Rasche (Raseke?) sopita. IS82. O. T.

Ebendas. Nr. 333. * f^ r^r^r^lr>

,...T,„ „. T. Digitizedby VrJÜOyit^

Livl. Urk. Reg. VI. ^ O

i

26 im 4285.

O. T. 8S0, a. Magister, frater Willikinus de Endorpe^ — -^ enia domioo Joanne^ archiepiscopo

Rigensi, instituit et dotat ecclesias in Wolmar, Wenden, Burtnic et Trikaten in parte fratrom. H, V, Wartber§e, Chronik, iü den Scr. rer. Pruss. II, 50.

Juni 29. 553, b. Idem limitat civibus in Velyn marchiam civitatis, cum suia libertatibus , scilicet

Avese et Wachterspe. Ebendas. Oct. 7. 554, a. Erzbischof Johannes and das Gapitel an Riga überantworten dem Meister uud

Ordeo das Schloss Dobene, und was man in Semgalien weiter gewinnen kann, soll xur Haifte getheiit werden, den 7. Octbr. 1883.

Livl. O.A.Reg. Nr. 328. fäBn machte geneigt sein, dies Hlr eine ungenaue Inhaltsangabe der Urk. vom 7. Octbr. 1272 zu halten, wenn letztere nicht schon anderweitig, und zwar unter dem richtigen Jahre, Im O.A.Reg. verzeichnet stände. S. oben ad Reg. 490.

1284. 1284.

— Dass die in dem Livi. O.A.Reg. Nr. 357 von dieaem Jahr datirte Urkunde König RudolpKs zum J. 1SS74 gehört, ist bereits oben ad Reg. 505 bemerkt worden.

1285. 1285.

0. T. Ad 563, a. Die hier registriite Urkaade wird gegeowärtig nach Raumer a. a. O. im Livländ. U.B. Nr. MMOCCLV geliefert.

Mai 31. 565, a. Pabst Honorim IV. ernennt den Bischof Joanne« von Tasculnm zum päbstlichen

Legaten in Deutachland, Polen und andern Nordischen Ländern, namentlich auch: „per Prus> ciae, Livoniae ac Rusciae ducatua,^^ und eröffnet diea unter Andern auch dem Meister des Deutschen Ordens. Datum Romae, apud s. Sabinam, II. kai. lunii, pontif. anno secundo. Nach den Originalregesten abgedr. bei Themer I, 96 Nr. 180. Oct. 25. 568, b. Johannes^ Erzbischof von Riga, und mehrere andere Biachöfe stellen einen Ab-

lassbrief für den Dom zu Halberstadt ans.

Das Orig. im Magdeburger Provincialarchiv. Scr. rer. Pr. II, 51 Anm. 1.

1286. 1286.

0. T. 575, a. Der Ordensmeister WUke schenkt dem Kloster zu Riga einige Büeher cnm erb-

lichen (? efwerdeligh) Eigenthum. 1286. Livl. Oj%.Reg. Nr. 839.

1287. 1287.

0. J. u.T. 593, b. Aufzeichnung über die Kosten der Reisen Lübeck'scher Abgesandten wegen der

bei Wierland gestrandeten Güter.

Nach dem Orig. gedr. im Lüb. V.B, II , 1031 Nr. 1088 pnd daraus auszugsweise im U.B. Nr. MMDCCLVI. Ueber die Zeitbestimmung s. Reg. 583. 84. 90. 93. 94.

1288. 1288.

Febr. 3. Ad 594, a. Schirren^ Verzeichniss S. 4 Nr. 33 liest den Namen der villula Paudeuere.

Septbr. Ad 597. Mit der Bulle vom 17. August 1360 abgedruckt bei Theiner (I, 604 Nr. 810), woselbst nachstehende Abweichungen von dem Texte des U.B. I. Sp. 651 Z. 38: modus st. mediis; Z. 31: progenitores ipsins^ Z. 33: tenuerant. Sp. 653 Z. 5: Cum enim; Z. 14: plscatoriaei Z. 17: PatUene; Z. 18: Vophlmele. Sp. 653 Z. 2: de Moris; Z. 8: et praetermissum.

Oct. 10. Ad 599. Auch abgedruckt in den Mittheilungen VI, 415 Anm. ^ t

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27

1289. 1389. 601, a. Nicolaus IV. ^ Insistens vestigiis Honorli III. (IV.?), praedeeessorb sui, mandat O. T.

archiepiscopis , epiicopis et reliquis praelatis, ut clerlcos idoneos, ab ordtne Teatooieo prae« seulatoa pra ecclesiis ipsius, sine coatradiciionQ admittant et confirment, neque ordlkiem excom- nianicare aodeant. Pontif. anno 8.

Livl. O.A.Reg. Nr. 469. Nicolaot gelaagte am 15. Febr. 1288 auf den päbstlichen Stuhl.

1290. 1290. 60S, a. Transsamt der Bulle Clemens (/F.), darin angeführt wird, dasa SOO Ordensbrüder O. T.

erschlagen worden^ und dem Orden Collecten verstattet werden. 1290.

Livl. O.A.Reg. Nr. 573. Unter der transsumirten Bulle ist vielleicht die vom 30. Mal 196S

(,Reg. 453) zu verstehen.

605, b. Erich^ König von Dänemark, schenkt den Ordensbrüdern in Dänamünde die Güter O. T. Arencnlie. 15!90.

Das. Nr. 722. Man möchte ^ bei der Ungenauigkeit des Verfassers des Archlvregislers — fast vermuthen, dass hierunter die im U.B. Reg. 613 verzeichnete Urkunde vom 20. Septbr. 1290 zor verstehen ist.

607, aa. Pabst Nicolaus IV. ertheilt dem Bischof J^emAard von Dorpat das Recht, den- Febr. 16. jenigen, welche Geiatliche gemisshandeit, Abaolntion zu ertheilen.

Nach den Original regesten bei TKeiner 1, 101 Nr. 184 and darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCLVIl. Ad 612. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 763. Aug. 10.

1292* »292.

6SI; a. Heinrieh IL , Bischof von Oesel , tritt einen am Pernauflosse belegenen Strioh 0. J. u. T. Landes dem Deutschen Orden in Livland ab.

Nach einem Oesei'schen Copiar im Kopenhagener geh. Archiv gedr. bei SeMiren, 95 Urkk., S. 23 Nr. 24 und darnach im U.B. Nr. MMDCCLVIII. In einem andern Copiar findet sich ein Trans- sumt vom 17. Febr. 14^. Schirren schreibt a. a* O. diese Urkunde mit Recht dem Bischof Hein- rich iL zu, weil 1) sie im Copiar hinter einer Urkunde vom J. 1273 und vor einer vom J. 1293 steht» und 2) was wichtiger ist, weil der Aussteller nicht, wie Heinrich L immer, sich zugleich Bruder des Predigerordens nennt. Da nun Heinrich IL zuerst In einer Urk. v. 10. Mai 1290 (U.B. Nr. DXXXIV) genannt wird, im J. 1294 aber bereits Jacob L Bischof von Oesel war (Reg. 629), so ist unsere Uricunde in diese Zeit zu setzen.

Ad 625. Nach dem Original abgedr. Im Lfib. U.B. 111, 41 Nr. 44. Hier wird die Urkunde an*s £nde des mrz 26 13. oder den Anfang des 14. Jahrb. gestellt, weil im Winter von I3U0 auf 1301 (nach anderer Lesart 1301 auf 1302) Johann Witte von Lübeck, Adam von Gothland nnd Heinnch Halste Von Riga nach Nowgorod gesandt wurden [Sartorius- Lappenberg II, 159) und die drei Siegel, die an diesem Berichte gehangen, wahrscheinlich diesen drei Sendeboten angehört haben. Allein auch im Herbst 1291 wurden aus denselben Städten Boten nach Nowgorod entsendet (Reg. 620), und dass diese die Aussteller unserer Urkunde sind, ist um so wahrscheinlicher, als der l^rfolg jener späteren Botschaft (vom J. 1301 oder 1302) ein günstiger war ( Sartoriua » Lappenberg II, 195, 196), während unsere Urkunde gerade das Gegentheil berichtet.

626, a. Halt^ Livländischer Ordensmeister, verleiht dem Albert einen Haken Landes im April 30. Gebiete Talsen.

Nach dem Original gedr. in den Mittbeil. Vi, 415 Anm. and darnach im U.B. Nr. MMDCCLIX. 626, aa. Die Hansastädte und Kanfleote beschliessen ein Verbot des Handeis nach Now- 0. J. u. T. gorod und mit den Russen, und setzen Strafen auf die Uebertretuog dieses Verbotes fest.

Nach einem Pergamentblatt auf der Trese zu Lübeck gedr. im Lüb. U.B. 111, 44 Nr. 45 und darnach im Livländ. U.B. Nr. MMDCGLXVl. Der Handschrift nach gehört diese Urkunde an das Ende des dreizehnten Jahrhunderts (Lüb. U.B. a. a. 0. S. 44 Anm. 1), und ist in dieses Jahr gestellt, weil sie höchst wahrscheinlich durch die in der Reg. 625 bericiiteten Ereignisse veranlasst worden.

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28

1293. ' ' . 1295.

O. T. 626, b. Oluff (P Erich?) ^ König von Dänemark und Heriog Ton Estland, bestätigt dem

Nonnenkloater tu Leal die Güter« welche Buidenaem demselben aufgelassen (resignerat). 1S93. Livl. O.A.Reg. Nr. 233.

April 30. 6SS6, c. Heinrich^ Bischof von Oesel, urkundet über einen mit dem Deutschen Orden in

LiTland abgeschlossenen Vergleich*

Nach einem Oesel'schen Copiar in Kopenhagen gedr. bei Schirren, 35 Urkk., S. 33 Nr. 35, und darnach im U.B. Nr. MNDCCLX. In einem andern Copiar eUi Traossumt v. 17. Febr. 1439.

Mai 23. 026, d. Adolph^ Romischer König, nimmt den Meister und die Brüder des Deutschen

Ordens, mit Personen und Gütern, in seinen besondern Schirm, und bestätigt ihnen die von seinen Vorfahren am Reiche erhaltenen Privilegien. Geg. zu Boppard.

ßöhmer*$ Kaiserregesten (1346*1313) S. 169 Nr. 125, nach Feder, Unterricht von der Balte! Hessen Nr. II und Brandenburgische Usurpatiotugeschichte S. 105.

1294. 1294.

0. T. 628, a. Vertrag i wischen dem Bischof Heinrich tou Curlaud (soll wohl heissen: von

Oesel) und dem Brxbischof von Riga über die Gerechtigkeiten, welche sie im Bache Zaltsee und im See Astuerve pratendiren. iS294.

Llvl. O.A.Reg. Nr, 387. — Dass hier „Curland" verschrieben ist statt „Oesel", erglebt sich

theiU daraus, dass Im J. 1294 ErAund Bischof von Curland war« thells aus der Unwahrscheinlich-

keit von Ansprüchen des Corländlscfaen Bischofs an GewSsser, welche mitten in Livlaud, zwischen

den Stiften Riga und Oesel, sich befinden. Vergl. übrigens Reg. 635, a.

Febr. 5. Ad 630. Mit der Bulle vom 17. August 1360 gedruckt bei Theiner 1, 604 Nr. 810, woraus nachstehende,

zum Thell offenbar unrichtige abweichende Lesarten zu bemerken sind. U.B. 1. Sp. 689 Z. I v. u.:

sustentari st. ezcitari; Sp. 690 Z. 2: corporis st. temporis; Z. 3: voluntatis st. aeterniratis $ Z. 5, 34,

37: vicos St. uncos; Z. 11 : possit, saepins habeant; Z. 13: servandae; Z. 90:' Rechaline' st. Kercholme;

Z. 21: etlam st. tertia$ Z. 31: Interstitiis st. iustitiis; Z. 36: taliter st. totaliter. Sp. 691 Z. 1 :

pra^poslto nostro) Z. 5: capitaneo st. capellano.

1295. 1295.

Aug. 5. Ad 640, a. Nach Schirren's Verzeichniss 5. 4 Nr. 36 ist in der Urkunde Nr. DLX,a U.B. Ul, Sp. 95 Z. 4 V. u. und Sp. 96 Z. 14 zu lesen: Layvas st. Laynas, und Sp. 96* Z. 3: Weyghele.

1297. 1297,

O. T. 650, a. Stillstand zwischen dem Ordensmeister Bruno und der Stsdt Riga zur Michaelis-

^cp<*^ messe, und wegen Aufschiagens (utkastande) der Brücke. i2S7.

Livl. O^A.Reg. Nr. 332. Diese Urkunde scheint mit der unter Nr. 650 registrirten in genauem Zusammenhange zu stehen.

O. T. . 650, b. Pabst Bonifaz (F///.) befiehlt dem Erzbischof von Prag und (dem Bischof)

von Lübeck, alle Diejenigen lu excommuniciren , welche unter dem Verwände des zwischen

dem Orden und dem Erzbischof von Riga bestehenden Krieges verschiedentlich Gewalt gegen

geistliche Personen geübt. Anno 3. •

Ebendas. Nr. 665. Da noch im Septbr. d. J. der Erzbischof von Riga Friedensvermittler zwi- schen dem Orden und der Stadt Riga war (Reg. 650), so gehört diese Urkunde wohl in die letzten Monate des J. 1297.

im 1298.

O. T. 680, c. Conradua^ episcopus Osiliae, contra, ooncördiam, ipsius aasensu cum magistro ordi-

nis per capitulum factam, se vicissim possessioni .renunciatae intromiserat ac fratres aliquot captivaverat, insuper etiam eccleslam ipsam in manus alienas de facto tradere animnm induxe- rat, quibus maus et periculis ut obviaretur, capitulum et vasalli dictae ecclesiae foedus ad sexennium cum magistro et ordine Tcutonico in his litteris faciont. 1898. Livl. O.A.Reg. Nr. 465.

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29

1298 6S0, d. Protest des Oesel'sclieii Capitels, dass der Bbchof von Oesel wider des Capiteis q j V

Willen mit dem Orden Krieg feführt; wobei sich aneh der Friedensvertrag zwischen dem

Bischof und Orden findet.

Das. JNr. 437. Wahrscheinlich mit der voranstehenden Regeste in Beziehung stehend. Vergi. auch die Reg. 693.

Ad 651, a. Ebendas. aufgeführt anter Nr. 644« * Febr. 24.

6S9, a« Pabst Bonifacius VIIL ernennt, unter Verwerfung der Wahl des Königs Erich April 20.

Ton Dänemark, den Mlnoritenbmder Heinrich^ seinen Pönitentiar, snm Bischof von Reval.

Nach den Ortginalregesten abgedruckt bei Tkemer I, 111 Nr. 194 und darnach im U.B. Nr. MSIDCCLXL

6S5, b. Derselbe empfiehlt den neu ernannten Bischof Heinrich von Revai dem Konige April 20. von Danemark.

Ebendaher bei Themer a. a. O. und im U.B. Nr. HMDCCLXII. 653, cd. Dcrae/6e empfiehlt denselben : capitulo ecclesiae Revaliensis^ clero et populo civi- April 20. latis et diocesis Revaiiensis. Datum ut supra*

Bei Tkeiner a. a. 0., mit der vorhergehenden Bulle mutatis mutandis übereinstimmend. 658, aa. Alhrecht^ Römischer Kaiser, bestätigt dem Deutschen Orden die Privilegien, Sept. 13. welche derselbe von seinen Vorfahren am Reiche erhalten hat Geg. au Holskirchen.

Böhmer's Kaiserregesten v. 1246—1313 S. 903 Nr. 43, nach Feder, Unterricht von der Bailei flessen Nr. 12.

658, ab. Derselbe wiedetholt den Brüdern des Deutschen Ordens wörtlich den Schuts- Sept. 32. brief Kaiser Rudolphs vom 14. Novbr. 1275 (Reg. 407). Geg. su Gebesedeln.

Böhmer a. a. O. S. 203 Nr. 52, nach der Brandenborgischen Usurpatioasgesebichte S. 106. 658, ac. Nicolaus Ubbison^ könlgl. Statthalter su Reval, urkondet über die von /. Billus t voUxogene VerpfSndong verschiedener Güter an das St. Michaeliskloster zu Reval. * ^'

Das vom J. 1230 datirte Original auf Perg. In dem EstUindiscben Ritterschaftearchiv, darnach im U.B. Nr. MMDCCLXIII. Dass die Urkunde ~ falls nicht ihre Echtheit im Ganzen, gleich der mehrerer andern das Michaeliskloster betreffenden, bezweifelt werden muss, — nicht in das J. 1230 gehören kann, geht schon daraus hervor, dass der Aussteller erst im J. 1298 als Statthalter in Reval erscheint. S. Reg. 651, a u. 657, a.

1299. 1299.

658, b. Transsnmt von des K5nig8 Erich von Danemark Brief über das Out Lyndell. i29B. O. T. Livl. O.A.Reg. Nr. 229. Ad 063, a. Ueber das Datum dieser Urkunde vergi. Schirren* s Verzeichniss S. 4 Nr. 38. Pebr. 8.

663, b. Der Notar Barfholomeus urkundet über die zwischen dem Abgesandten des Königs Febr. 11. Erich von Danemark, dem Bischöfe Heinrich von Reval, und dem Erzbischof Johannes von Lond stattgehabte Verhandlung, wegen einer im Juni zu Kopenhagen, in Gegenwart des päbst- liehen Legaten und Capellans Isamus ^ zu haltenden Zusammenkunft des Königs und Erzbi- schofs. Dd. Lübeck.

Langebek, scr. rer. Dan. VI, 273. Fabricitu Urkundenbucfa zur Geschichte Rügens 111, 73. Reg. 460.

663, c. In dem ältesten Lübeckischen Schiffs- und Seerecht von diesem Datum, welches März 8. im L»db. U.B. U, 83 fgg. Nr. 105 abgedruckt ist, und zunächst die Fahrt nach Flandern zum Gegenstande hat, findet sich ein Artikel (XXXVl), welcher auf Livlands Städte Beziehung niisiDS, und dahin lautet: .^Segelet ok ein schip van Vlanderen in den Noressunt, und schal

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so

1299. dat schip vort ostwart segelea, men schal den gchipmaimen er ieweleken gevea to bäte ein

, schillinc Engelseh to Polenen und t^ Gotlande. Und ^elet he vort t» Righe oder to Re-

vele, men schal eme geven twe Schillinge Engelsch/^

März 18. Ad 664. Nach den Orfgtnalregesten abgedruckt bei Tkeiner I, Hl Nr. 195. Von den im U.B. I, 733 aus Langebek bemerkten Varianten finden sich die drei letzten (d, e, 0 auch bei Tkeiner.

Juni 13. Ad 665. Auch diese Bulle liefert Tkeiner I, 111 Nr. 196 nach den Origlnälregesten, und können daraus die defecten Stellen der Im Kdnigsb. O.A. befindlichen Ausfertigung ergänzt, andere berichtigt werden: U.B. I, 733 Z. 14: peremtorias; Z. 16: raodis et terminis; Z. 17: idem vor archiepiscopus. Sp. 734 Z. 3: ineundum; Z. 7; relaxarit; Z. 37: ipsos. Sp. 735 Z. 3: notarl^ promfsit motu proprio; Z. 10: vesiri ac fautorum vestrprum districtius) Z. 33: ipsius archiepiscopi ; Z. 33: suffragetur) Z. 41: ad culpam. Sp. 736 Z. 3: Osiliensem, capitulum et cives; Z. 6: procuratores ; Z. 7: idibus lunii.

Juli 34. Ad 666. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 111.

1300. 1500.

O. T. 670, a. Transsumt zweier Briefe des Pabstes Innocenz illl?')^ betreffend die Theilang

Estlands und Lettlands zwischen dem Erzbischof (Bischof?) von Riga und dem Orden. 4300. Livl. O.A.Reg. Nr. 319. 0. T. 670, b* Patentes Francisci, cardinalis, et relaxatfo ad cantelam etc. 1300.

Das. Nr. 430. MUrz. 672, a« Johannes^ Brzbischof von Riga, und mehrere andere Prälaten ertbeilen Denje-

nigen Indulgeuzen, Molohe das Kloster Chotwik durch milde Gaben unterstützen«

Nach W, Karlin, das Saalbuch des Benedictinerstiftes Göttweig (Sonderabdruck aus den Fontes rerum Austriacarua. Bd. Vlll.)> Wien IC^ S. 349 Nr. 79 abgedr. im U.B. Nr. UMDGCLXIV.

April 13. 673, a. Eine lange zusammengerollte Schrift auf 19 aneindergehefteien Perguroentblättern,

worin beschrieben allerband Zwietracht und Uneinigkeiten, welche sich vom Anbeginn zuge- tragen haben zwischen dem Erzbischof von Riga, dessen Capitel, dem Bischof von Oesel und dem ritterlichen Deutschen Orden; und auf welche Art solche Streitigkeiten am Römischeft Hofe verhandelt und beigelegt worden, den 13. April 1300. 20 Fusa (? steeg) lang. Livl. O.A.Reg. Nr. 51.

Dec. 7. Ad 677. Diese Bulle ist nach den Original regesten auch abgedruckt bei Tkeiner I» 113 Nr. 197 und daselbst das siebente PontiGcatsjahr Bonifaz's VIU, als Ausstellungszeit angegeben. Ebendaher gehört aber diese Bulle nicht hierher^ sondern in das folgende Jahr 1301. S. unten Reg. 690, c. Aus Tkeiner sind nachstehende abweichende Lesarten zu bemerken: (J.B. I, 758 Z. l v. u.; venerabilis. Sp. 759 Z. 9 consistentes; Z. 15: de novo conversi; Z. 16i vaciUant{ Z. 19 u. 30: Watenos und Lethevinos) Z. 34 confirmarent st. conservarent: Z. 36, 33, 36, 43: praedictis; Z. 38: ministrarunt et ininistraDtf Z. 39 sacramenta st. sacra; Z. 30; praemissis st. niissis$ Z. 34 t inibl st. ibidem $ Z. 37: periculis; Z. 38 possent; Z. 40: dignaremur. Licet; Z. 41: debeat, quia etc. Sp. 760 Z. 15 u. 16: saluti videris expe- dire, ipsis nibilominus etc. Z. 33: pontificatiis aono septimo.

Dec. 19. 678, a. V9h%i Bonifaz VIII. übersendet dem Erzbischof von Riga, Isarnus^ das Pallium.

Nach den Original regesten gedruckt bei Tkeiner 1, 113 Nr. 197 und darnach im U.B. Nr. MMDCCLX V.

Ende des dreizehnten Jahrhunderts.

0. J. u. T. 679, b. Transsumtum duarum bullarum Gregorii et Honorii, quibus in protectionem papa-

lern suscipiuntur fratres ordinis Teutonicl in Livonia etc. Livl. O.A.Reg. Nr. 313.

0. J. u.T. 679, bb. Transsamt zweier päbstlicher Bullen, dass der Orden unmittelbar unter den Pabst

gehöre, wobei auch andere Ordensfreiheiten transsumirt werden.

Das. Nr. 388.

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3i

679, c. Dea Pabstes Bonifacius (VIII.) TraKisamt aber der Pibste Clemens (IV.) und 1300 t

O J n T

Alexander (IV.) Briefe für dea Livläodischen Orden, die Kreospredigt betreffend. Da». Nr. 75. 679, d. Des Bischofs Heinrich and des Capitels su Reval Transsamt einiger Briefe, welche O. J. u. T. Konig Erich von Däneooiarlc den Mönchen in Dünamünde auf die Güt^r gegeben, welche sie sich in der Umgegend angeschafft. Seculo dnodecimo (?) et decimo tertio. Das. Nr. 631. 67B, e. Henrici^ eplscopi Revaliensis, litterae de consecratione ecclesiae ac altarium In- O. J. u. T. dulgentiis.

Das. Nr. 390. Vielleicht identisch mit der Reg. 663?

1301. 1301.

689, b. Zeagniss einiger Ritter tn dem Stifte Dorpat, dass die Ordenaherren geswnngen O. T. gewesen, die abgefallenen Oeseler zu bekimpfen, nnd wie dieselben beiwnngen and wieder s«m Christlichen Glauben gebracht worden. Datum Dorpat, iSM. Livländ. O.A.Reg. Nr. 419.

689, c. Ein eben solches Zeugniss des Ritters Johann Ykskulh 1301, in duplo. 0. T.

Das. Nr. 420.

689, d* Des Erzbischofs Ysamm von Riga Absolution des Ordens von allen Bannspröehen 0. T. welche seine Vorganger, die (Erz-)Bischöfe, gegen denselben erlassen. 1301.

Das. Nr. 762. Ad 690. Verzeichaet ebeadas. Nr. 844. Februar.

690, aa. Pabst Bonifacius VIII. ermächtigt den Erzbischof Isarnus von Riga, die geist- April 9. liehen Beneficien, welche er zur Zeit seiner Erhebung innegehabt, noch drei Jahre hindurch

zu behalten. *

N^^ den Originalregesten bei Theiner 1, 113 Nr. 196, im U.B. Nr. MHDCCLXVil.

690, d. Hierher gehört die unter Nr. 677 regiatrirte Bulle. S. oben. Dec. 7.

1502. 1302.

680, e. Erzblachof Ysam von Riga entschuldigt den Orden von dem iiber denselben aus- O. T. gesprengten bösen Gerücht 1302. Livl. O.A.Reg. Nr. 747.

690, f. In tribus connexis litteris excusatur ordo Teutonicus per Yntmum^ archiepiscopum 0. T. Rigenaem, et Hlenricumyj episcopum Revallensem, de gravissimis calumniis, qufbus misere indigneque iUe paoalm deforrnttoa fuerat 1902.

Das. Nr. 354. Ad 693. Verzeichnet ebendas. Nr. 464. Juni 16.

1503. 1303.

6W, a. Des RIgiachen Capitela Quittung über 800 Mark Rigisch, welche der Orden dem- O. T. selben für den ün Kriege erlittenen Schaden zahlen miiaaen. 1303. Livl. O.A.Reg. Nr. 735.

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32

1304. 1504. Febr. 25. Ad 698. Aufgeführt im Livl. O.A.Reg. Nr. 474. Sept. II. 703, a. Graf Gerhard IL von Holstein und die Bischöfe Heinrich von Reval und Olaf

f on Roskilde vidimiren eine Lübeck betreffende Urkunde Alörechfs 1,^ Römischen Königs, vom 23. Mai 1304. Dd. Nestwedis, ferla VI. infra octav. nativ. Mariae virg., anno MCCCIV. Das Orig. im geb. Archiv zu Kopenhagen. Vergl. Lfib. U.ß. II, 153, ad Nr. 175.

Nov. 29. Ad 704. Das Transsumt ist abgedruckt io Schirren* t Verzeichniss S. 4 Nr. 41. Daraus ist nachzutragen, dass der darin enthaltene Vertrag zu Sfenby v. J. 1238 (Reg. 179) auf Verlangen des Livländfschen Ordensmeisters G(ottfr%ed) transsumirt worden ist.

1305. 1305.

0. T. 704, a. Der Abt zu Cisterz und das Generalcapitel des Cistercienser- Ordens macht das

Kloster Stolp, weil. es den Benedictiner- Orden verlassen und den Cistercienser- Orden ange- nommeo, zum Fiiial des Klosters Pforte in Thüringen und zur Mater der Klöster Dünamünde und Valcana In Livland, giebt ihm auch den Rang unter den andern Cistercienser«^ Klöstern» als wenn es hundert Jahre schon bei dem Orden gewesen.

•/. C C Oebrichi» Verzeichniss der v. Dreyer'schen Urkunden-Sammlung S. 38.

0. T. 704, b. Das Oesel'sche Capitel vergiebt. dem Orden alles im Kriege zugefügte Unrecht,

gegen Erlegung von 150 Hark Rigisch. Geg. zu Hapsal, 1305. Livl. O.A.Reg. Nr. 368.

Mai 18. Ad 706. Die Ausfertigung dieser Urkunde fOr Stralsund ist abgedruckt in FabriciuSj Urkundenbuch des FUr- stenthums Rügen IV, 39 Nr. 336. Darnach ist In der Regeste 705 Z. 5 statt „Livland" zu verbessern . „Wierland«' und im U.B. II, 19 Z. 16: Wironiam st. Livoniam; Z. 23: poterint st. peteroQt; Z. 28: Verum st. Unde.

Ad 707. Z. 6 muss statt Morimundus gelesen werden i des Klosters Morimnnd.

Ad 709. Aufgefahrt im Livl O.A.Reg. Nr. 232.

1506.

711, a. Clemens V. iubet praeposito Tarbatensi, ut omnes occultatores , detentoresque reddituum, bonorumque, magistro et fratribus hospitsUs s. Mariae debitorum, publice coram populo ad restitutlonem eorum exhortentur.

Livl. O.A.Reg. Nr. 369. Wegen fehfender Datum-Angabe in dfeses Ja6r, als das erste Pontifi- catsjahr Clemerts V,, gestellt.

Juli 2. Ad 714. Strehlke (Scr. rer. Pruss. II, 56 Anm. 4) fasst diese Urkunde als Remonstration wider die Bulle Clemens V, v. 19. Juni 1310 (Reg. 728) auf, weil darin des Kampfes des Ordens gegen die Litthauer vor Riga Erwähnung geschieht, welcher am 2. Juli 1307 stattfand. D^e Gründe jedoch, aus welchen diese Urkunde in der Anm. zur Reg. 714 in's J. I30ß gesetzt ist, sind dadurch nicht widerlegt: die Schlacht gegen die Litthauer im J. 1307 ist wohl nicht die einzige gewesen, die unter den Mauern Riga's ausgefochten wurde.

Juli 2.. Ad 715. Da Engelbert erst im December 1323 Bischof von Dorpat wurde (i^eg. 822, a), so ist diese Url^unde

um so mehr in das Jahr 1336 zu setzen, als in diesem die Execution gegen den Orden vom Bischof

V Engelbert auf Anordnung des Pabstes (Reg. 914) wirklich unternommen wurde (Reg. 920). Einen Be-

'^ weis mehr dafür liefert das Register des erzbischöflichen Archivs (Mitthll. III, 70 Nr. 76), wo unsere

Urkunde: Avinione, anno 1336, nonis(soll heissen: sextononas) luiii datirt ist. Was im U.B. 11. S. 96 der Regesten dagegen angefülirt ist, widerspricht kelnesweges: denn es verträgt sich mit der vom Pabste Benedict XU. angeordneten Execution (Reg. 914) ganz gut, dass Er^bischof Friedrich audi noch die Erfüllung der Entscheidung des Erzbischofs harn vom J. 1304 (Reg» 701} verlangt

Mai 26.

Juli 25.

1306.

O.J.u.T

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33 1507. »307.

Ad 7Jd. Das TransjBiunt findet sieb gedruckt In Schirren' s VerzeicboUs S. 5 %r. 43. Febr. 20.

780, a. <llleg<8t«r, f rater Goffriäns Roghe) fecit cum Rigensibos IreugM et com- JoH.

po^itiones, receptis ab eis unois, quos in Coronia et Osilia in parte fratram habaerunt.

So referirt Ober die nicbt mehr vorhandene Urkunde H, Wartberge (Scr. rernm Pruss. II, 56), nachdem er unmittelbar vorher angegeben? „Anno 1307 dimicatum est com Letwinis ante Rigam in feato s. Processi et Martiniani (2. Joll> Post baec fecit cum Rigensibus etc." Daher ist die ge- dachte Urkunde in den Juli zn setzen.

1308. im

723) b. Birger^ König von Schweden, schiieast mit den Henögen Brich nd Waldemar Man 26.

vM Schweden, unter Garantie des Deutscheii Ordens in Llvland, eiaeii Frtedeu vertrag.

Abgedr. in Lüjegren'M Diplomatariom Svecanum U> SM Nr. 1577 and damacfa im Livl. CJ.R. Mr. «miDCCLXVUJ.

1309. um.

7S4,a. Bmeuenuig dea Vertrages vom J. IflBB (Keg. '3i4,b> awfsdien dam Ordair md o. T. der 8tadt Riga. I809.

Uvl. O.AJUg. Nr. 479.

784|b. Bpiscopi Revaliensla et Tarbatensis, eem ualvetaittte vaaailoiami regia llaciae o. T. per Batonlam, atte«tantur, «e fn habito convento ab internnntüs civitatis RIgensis andivisse, quod constitnerit ea civitas, societatem paganorum Litthoanorum non reiinqnere, quamdiu ordo Teutonicus retineret arcem Dunemund. 1309.

Das. Nr. 825. Unter Nr. 826 Ist verzeichnet i Transsumtum elusdem tenoris. 7S4, e. Heinrich VIL^ Römischer Kaiser, bestätigt dem Deutschen Orden den Schuta- HSn 6. brief Kaiser Rudolph's vom 14. Novbr« 1273 (Reg. 497). Geg. au Speier.

. Böhmer's Kaiaenrc^estcn v. 1346—1313 S. 260 jNr. 40, naoh Feder, Unterriebt vod der Ballet iHeaaea dir. 13 und der Braadenborg. UsarpatioiiBgesdiiiBhte $. 107.

Ad 726. Diese Urkunde ist ohne Zweifel zn -verstehen unter der Rubrik des Livlftnd. O.A.Reg. Nr. 583i Dec. 3. „Bischof fiemAarcI*« (soll heissen: Burchardts von Curland) Brief, wegen Uebergabe des Stifts an den Orden. 1309.«'

72B, a. Barchardi^ Curoniae episcopi, einsque capituli attestatum super divisione terramm, O. T.

cum ordine Teutonico facta. 1309.

LIvl. O.A.Reg. Nr. 709. Diese Urkunde scheint mit der voranstehend registrirten im Zusammen- hange zn stehen, wenn sie nicht identisch mit ihr ist.

1510« 1310.

726, b. Die Heraöge Erich und Waldemar von Schweden tretea dem Seknrich , Burg- 0. T. grafen von Stromberg, vom Deutschen Hause, den Hof (curia) Simonsö, nebst der Insel Mörkön und dea librigen in der Nähe belegenen Inseln ab.

Ans Erteil» Olai in den Scriptores rernm Svecicarum II, 89 referirt von Schröder in der Diss. de ordine etc. Cruciferorum S. 7. Daselbst wird noch cftirt Dalin, Svea rikes bist. II, 362 u. 375, der den Burggrafen Beinrich von Plotzke nenat. Dieser war aell 1307 Landraeister in Preussen, t

1309 Grosscomthnr und 1312 — 20 oberster Marschall. S. J, Voi^t Namen -Cadax der Deotocben Ordeasbeamten S. 3. 6. 8.

Ad 738. Nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner I, 119 Nr. 204. Darnach folgende abweichende Juni 19. Lesarten, resp. Berichtigungen im U.B. 11, 48 Z. 15t haec st. hoc; Z. 28: fhristum, ad id; Z. 31: eoram st. earum; Z. 33: nunc st. immo) Z. 35i conferentes) Sp. 49 Z. 30: applicaodo. Sp. 50 Z. 8: LiTl. Urk.-Re«. VI. B

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34

I

I3IU. venandantes. Regnum Plothech« Z. 9: PlothensUi Z. 14: Goloviensis videlicet et PacheniensU eccle-

8iae$ Z. 20: copiosam ^, populosam. Sp. 51 Z. 7; Lethoviensis ; Z. 24; Septem dietas at. terras dictas ) Z. 25: sablatufl. Et ut$ Z. 33: corruscando; Z. 34: nostrae st. verae. Sp. 52 Z. 8: congresso; Z. II: estingoDt) Z. 20: Alexiit Z. 24: dicuntar; Z. 37: ac »t. ad. Sp. 53 Z. 2i consisteDtla^ Z. 3: nee per marisi Z. 21 : terrani) Z. 24: in conis st. cuiusvis.* Sp. 54 Z. 21: Dunaioundense ; Z. 25: ipsam, usqae ad. Sp. 55 Z. 0: a St. in ; Z. 13: mandatara st. indultum) Z. 28 1 praeceptoribiis 5 Z. 32: mandato st. indulto.

1311. 1511.

O. T. 73t, a. Pabst Clemens F. befiehlt dem Bischof von Curland , Diejenigen , weiche dem

Rigischen Capitel Jahresrenten schuldig sind, dasu anzuhalten, dasa sie ihre Schuldigkeit in solchem Falle erfüllen. Anno 6. Livl. OA.Reg. Nr. 843. Febr. 17. 731, b. Derselbe ermahnt den Ersbischof von Riga, in seiner Frovius Conveate der Uli-

noriten und Predigerbröder zu gründen.

Nach den Originalregesten gedruckt bei Th^er 1, 123 INr. 207, u. darnach im U.B. Nr. MMDCCLXIX.

Juli 12. 788. a. Heinrich VII. ^ Römischer Kaiser, bestätigt dem Deutschen Orden, wegen der

Dienste, die Bf udet Conrad zen Qundei fingen , Landcomthur in Franken, und einige andere Ordensbrüder jetzt In Italien ihm leisten, alle Güter und Rechte, welche der Orden in Pom- mern erworben hat oder noch erwerben wird, und ertheilt den Brüdern das Recht der Juris- diction, des Auamütisens und* des Berghaiies« Dat. ante Briziam.

ßöhmer*s Kaiserregesten von 1246 — 1313» S. 2d2 Nr. 4Ü9, nach lAinig» Reichsarcbiv VII , 5. Rousset suppl. H>» 80. Dogiel IV, 38,

0. T. 733, b. Verzeichniss der Güter, welche den Deutschen Kaufleute» auf ihren Fahrten

zwischen Nowgorod und Pleskau von >dea Russeu in den 'Jahren 1288 bis 13 It mit Gewalt abgenommen worden.

Nach zwei , von einander zuweilen abweichenden Aufzeichnungen auf Pergament in dem Ratha- archiv zu Lübeck gedruckt bei Sartorius • Lappenberg U.B. S. 156 Nr. 70 u. 71 , und darnach im Uvl. U.B. Nr. MMDCCLXX. Mit Benutzung einer dritten, ebendaselbst befindlichen flandschrift, welche übrigens (abgesehen von dem Zusatz am Schlüsse) von der zweiten nur selten und nicht wesentlich abweicht, im LOb. U.B. II, 565 Nr. 620.

1312. 1512. Juni 10. Ad 738. Auch abgedruckt im Ltth. U.B. III, 54 Nr. 56.

O. T. 7SB, a. Littera excusatoria prioris fratrum praedicatorum Revaliae, scripta domino Fran-

cisco de Moliano, inquisitori, quod virtute punctorum ordinis sui nou teneatur, magistrum et fratres denuntiare excommunicatos. 1312.

liivl. O.A. Reg. Nr. 486. Wahrscheinlich einige Zeit nach Beendigung des Zeugenverhörs, ttber welches Reg. 737 referirt, also in die zweite Bälfte, wo nicht gegen das finde dieses Jahres, zu setzeD.

Ang. 15. Ad 740. Abgedr. im Lttb. U.B. II, 261 Nr 307.

1313. 1315.

O. T. 741, a. Alexander^ Abt zu Oliya, bezeugt dem Abt zu Stolp, Rudolph^ dass das Gebäude

des Klosters Dünamünde bei Riga in Livland, bei dessen Verlegung, an den dortigen , Orden für 8733 Mark verkauft und bezahlt worden ist.

Nach Oelrichs, Verzeichniss der v. Dre^er'schen Sammlung S. 48.

O. T. 741, b. Gerhard von Jorhe (Ordensmeister in Livland j vergleicht sich mit dem Abt su

Stolpe wegen zweier Dörfer und fönf Haken Landes. 1313. Livl. O.AReg. Nr. 950.

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748, b. Pabtt Ciemena V. geaUilel dem Bischof NieolauM vqr Dorpat, ein Darlehn von 1313.

Nftrz I. fSOO Ooldgniden aufzunehmen '

Nach den Originalre^esten bei Thmner I, 133 Nr. 908, im U.B. Nr. MMDCCLXXI. Ad 743. Verzeichnet im Livl. 0 A.Re;;. in dapioi Nr. 796 imd S7. Mai II.

1514. 1314.

Ad 750, a. Das Transsumt Ist verzeichnet in dein Livl. O.A.Reg. Nr. 792 and abgedruckt in 8chirren's Ver- April 21.

seiehnisa S. 5 Nr. 44. Ad 75U Verseichnet im Uvl. O.A.Reg. Nr. 231. Juni 15.

Ad 752. Das Tranaaumt ist abgedruclct in Sehhrren's Verseichniaa S. 5 Nr. 45. Darnach im ÜB. Nr. Jani 15. MMDCCLXXIl! Das transsamirte Trasssumt ist undatirt und seine Ansatellnngsseit nnr nach den Namen der Aussteller zu bemessen. Die meisten derselben kommen urkundlich vor in dem Zeitraum von 1266—88, namentlich der Rigische Probst Johannes von 1266-78, der Abt Heinrich von Dttna- mfinde von 1277—88, der Prior Adam von 1272—91, der Guardian Woimodus Im J. 1282$ der Erz- bischof von Riga Johannes /. von 1274—85. 'Hiemach kOnnte unser Transsumt ungefthr in das Jahr 1281) gestellt werden. Dem vdderspricht aber, dasa unter den Ausstellern auch noch der BhckoiBmnHeh von Reval genannt wird, der erst im April 1298 zum Bischof ernannt wurde, zu welcher Zeit zwar * auch ein Johannes, der 111., Erzbischof von Riga war, alle übrigen geistlichen Würden aber von andern, als den genannten Personen bekleidet wurden. Es bliebe demnach nur die Annahme flbrig, dass nicht ein Transsumt, sondern ihrer zwei in diese Urkunde aufgenommen sind, wie auch Schhren a. a. 0. sieb ausdrückt, womit jedoch der Wortlaut der Urfcnnde nicht so vereinigen ist.

1515. t3l5.

756, a. Wiilknc der Denuchen Kaufleute xa Nowgorod, den Handel mit gefälschteni Wachs Mftrz 2.

betreffend.

Ans der neuem oder revtdirten Sera des Deutschen Hofes zu Nowgorod abgedr. im U.B. Nr. MMDCCLXXIIl. Diese Sera, über deren Veranlassung und Entstehung eine Aufzeichnung vom 24. Juni I37U (Reg. 1271) Auskunft giebt, wird — auf Pergament geschrieben — in dem „Wedde- lade*' genannten Archive zu Lübeck aufbewahrt und ist darnach in o. Sartorius-Lappenberg U.B. S. 265— 291 Nr. 125 abgedruckt. Sie besteht aus einer Reihe ohne alle Ordnung an einander ge- reihter, genau datirter Beschlüsse oder Willküren der Deutschen Ranfleute zu Nowgorod. Diese Willküren sind einzeln, nach ihrem Datum in die Nachtiüge zum Urkundenbuch; gehörigen Orts ein* gereiht worden, aus denselben Motiven, aus denen die älteste Skra (Reg. 244, b) Aufnahme gefun- den. Hier mag noch die Reihenfolge angegeben werden, in welcher die einzelnen Willküren in der Sera ihren Platz gefunden: ,

1) V. 12. März 1354. Reg. 1121, ab. 10) v. 12. April 1327. Reg. 862, aa.

2) V. 22. Febr. 1346. Reg. 1000, b. 11) v. 4. M»rz 1342. Reg. 957, b.

3) V. 2. Mürz 1315. Reg. 756, a. 12) v. 13. April 1343. Reg. 963,«.

4) V. 25. Juli 1318. Reg. 774, a. 13) v. 12. April 1348. Reg. 1049, a.

5) V. 27. Janr. 1332. Reg. 884, e. 14) v. 5. März 1354. Reg. 1121, aa.

6) V. 6. Janr. 1342. Reg. 957, ab. 15) v. 4. April 1351. Reg. ]104,b.

7) V. 22. März 1341. Reg. 947, a. 16] v. 1. März 1355. Reg. 1127, a und b.

8) V. 5. April 1333. Reg. 890, c. 17) v. 24. Juni 1370. Reg. 1271. U.B. MLXXl.

9) V. 27. Janr. 1332. Reg. 884, d. 18) v. 6. April 1371. Reg. 1279. ÜB. MLXXVlll. Den Eingang zum Ganzen, unmittelbar vor der Willkür vom 12. März 1354, bilden nachstehende Verse; „Desse skra scal men lesen also dicke it nutte dunkel wesen, und scal sich na dessen dich- ten to allen tiden richten.'*

1310. 1316.

Ad 750. Zusammen mit der Bulle vom 21. Decbr. 1317 (Reg. 765) auch abgedruckt bei Theiner 1, 130 Nr. 214. April 23. Vergl. auch ebendas. S. 381 ad Nr. 502. Aus Jenem Abdruck sind nachstehende Varianten zu bemerken : U.B. II Sp. 92 Z. lOs cellerarius st. cancellarios^ Z. 13: Ebliebertus st. Herquebertus *) ; Cono st.

*) Strehlke (in den Scr. rer. Pruss. II, 57 Anm. 2 und S. 59 Anm. I) vermuthet, dass unter diesem Namen der derzeitige Comthor zu W i n d a u , nachmalige Ordensmeister Eberhard von Monhekn^ zu verstehen sei. Allein es ist vielmehr Erkenbert Bock gemeint, der noch 1328 Comthur zu Wenden war.

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36

1316. Oottttow) Z. 17t Partorce st. P«möw. Sp. 99'Z, 9: ia faturo; Z. 6t eofli quocmqae; Z. lOs fiierit;

Z. 13: coocordaverant.

Aug. II. 760, a. Der Hoolunßiater gea^hnigt die Grwerbuig einiger DdrCer für das Kloster Oliva.

Die Drkunde enthält zugleich die Notis, das« der damalige Abt Alexander von Oliva die Obern des Cistercienserordens daaa bewogen hatte, den Kaufvertrag, durch welchen der Deutsche Orden im.J. 1305 Dünamönde erwarb (Reg. 707 j, su bestätigen. Der Hochmeister erklärt, dass er aich dem Abte dafür zu besonderem Danke verpflichtet fiihle. Geg. su Harienburg. Script, rer. Prnss. 1, 71 1 Anm. 105, wo zugleich angegeben wird, dass die Uiktrade b^i ,o. Lede- buhr N. A. II, 357 abgedruckt ist.

O. T. 760, b. Pabat Johannes (XXIIO bcstitig^ des Ordens Privilegien* 1310.

Lhrl. O.A.Reg. Nr. 974. Da Pabst Johannes XXll, erst am 7, August 1316 gewählt worden fst, so kann die Bulle Mbestens fn dieses Jahr gehören.

O. T. 760, c. DeraeUe trägt dem Deosa su Dorpat, and sw^ischen dem Comthar von Sogewold

önd dOBH läo de Bißiifo abBiitirtiioilen.

LfvI. O.A,I|[eg. Nr. 376. Aus demselben Grunde, wie die vorangebende Reg. 760, b a^ dieser Stelle aufgenotnmen.

1317. iS47.

O. T. 760, d. Diedrith Lgdwieh (f) verptielMOt dtoh, üVeWäU (aMrig) wtder den Ordetfi Rache

su nehmen. 1317.

LivL O.A.Reg. Nr. 7€6.

Juli 19. Ad 763. Diese Urkunde war im zweiten ßande an dieser Stelle aufgenommen worden, weil deten OMter Aussteller, der Bischof Paul von Gurland, nach Voigt, »e\a Bisthum im J. 1317 antrat. Da Letzteres jedoch unrichtig und Paul vielmehr erst am 5. März 1322 vom Pabste bestätigt worden (s. unten Reg.80l,a), so Ist diese Urkunde vom 30. Juli 1322 zu datiren. S. unten Reg. 803,8. In der Reg. 763 muss deiUhach Z. 8 statt: den 17. Juli, gelesen werden: den 18. Juli.

Dec. 21. Ad 76$. Aus, den Ocigipalregeaten abgedruckt bei, Them^r 1, t^ Nr. 214. Darnach sind zu dem Abdruck im U.B. Bd. II. oaphaleheqde Varianten, lesp, Biefichtigiingea zu bemerken t Sp. 99 Z. 9: Invatidisi 2. 14: „contranias^ ac inribua irritas; Z. 28: accesaoria st. nceessarie; Z. 29: Ipsorum^ Z. 34 1 peitnissionem^ St. provi^onem; Z. 37 1 praeter st. post.

Dec. 23. Ad 766. Nach den Orlgfimlregesten gtär. bei Thaimfr I, 132 Nr. 215. VaHanten: U.B. 11, 100 Z. 10: fide- , llum finibus st. fidelibus; Z. II: vestra st. nostra; Z. 15: allatura; Z. 19: facilius. Sp. 101 Z. 20:

sie ut in bonis; Z. 27« iuribus st. viribus; Z. 97 distrlctius.

1318. 1318.

O. T. 768, d. Eri€h% Königs von Dinemark, Befehl an' dte Ritterschaft und den Adel in Har-

rien und Wieriand, daiTs sie dem Orden gegen die Littliauer beistehen soUea, bei Verlust

ihrer Freiheit. 1318.

Livl. 0.*A.Re^. Nr. 227.

Felir. 23. Ad 769. Nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner I, 133 Nr. 218. Daraus folgende Berichtigungen zu dem Abdruck im U.B. II, 102 Z. 6: Floientio; Z. 10: civitatis st. trinitatls; Z. 11: Rigensis, salutem et a. b.; Z. 21: solemnibus propter hoc ad partes; Z. 23: Gregorius papa Villi. $ Z, 26: numerus st. universitas. Sp. 103 Z. 3: solidae; Z. 5: quae in Ulis; Z. 8: ordinari; Z. 9: ordinis s. Mariae Theoton.; Z. 12: auf St. ante; Z. 14: archivus; Z. 22: personarum st. prImarum; Z. 23: ecciesiasticarum numero cultu etc.; Z. 26: quia tarnen posteriora; Z. 28 r personas ecclesiasticas st. primas ecdesias; Z. 31: allicerent; Z. 32: dicitur st. crudeliter; Z. 37: praeter st. propter; Z. 38: dolenter. Sp. 104 Z. 7: proinde st. provide ; Z. 9 : propagatio memorata, ; Z. 1 1 : quietem ; Z. 21 : et peraonamm ecciesiasticarum ipsius St. ipsarum; dicitur st. dinoscitnr; Z. 30: salutaris st. salvatoris; Z. 34 s commendatorlarum ; Z. 36: praeceptor; 2. 37: privationis. Sp. 105 Z. 4: pro st. de; Z. 6: praedicta; Z. 9: possetis; Z. 10: praedictae st. procedere; Z. 12: efficacius retineri, partesque; Z. 15: animentur st. Invitentur; Z. 27: exemptione. Sp. 106 Z. It Cruceborch, Soesweae; Z. 3: Komalam; Z. 12: praedlcüs dlstricte

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VI

prMdpiendo; 2^ 15: %\\— it aliter$ Zw I6i «am ratan st« Id ratam; 2. 91« cda qaaa modo; Z. 93: 1318. alias St. aliter; Z. 39: nisi st. minus; Z. 33: conspicimus. Sp. 107 Z. 6: personaram ecdesiastioarom st ipsanim ecciesiarom; Z. 9: Saper st. Litterarum.

Ad no. Nach den Originalregesteo gedruckt bei ThAnw 1, 133 Nr. 217 und darnach im U.B. Nr. HMDCCLXXIV. Febr. 23 in der Reg. (Bd. II. S. 44) Z. 2 sind die Worte: »«nach Rom<« za Verladern in: „an die päbstllcbe Corte."

Ad ni. Desgleichen bei Tkemer 1, 135 Nr. 219 und im U.B. Nr. MMDCCLXXV. Febr. 23

774, a. Willkür der Deutschen Itaufleute lu Nowgorod, den Handel auf Borg betreffend. Juli 25.

Aus der revldirten Skra (Reg. 756, a) bei Sartorim - Lappenberg S. 281 Nr. 125,4 abgedr. im U.B. Nr. BIMDCCLXXVI.

1319. 1319.

777, b. DasGeneraicspitel desCiatercienseir-Ol'dena naterwirft demKlosterStolpan derPeene O. T. da3 Kloater Paradls (soll heisaen: Pädia), aub dioceai Revaiiensi in Livland, mm beständigen Filial.

OtlrieJu^ JOregeTBche Sanunlung S. 54.

778, a. In «i^er Urkmidfa dea BUdiob Eeinrieh vm Lfibeek d. 4. anno Domini MCCCXIX, Mai 2U. XIU kal. Jmiit, heiaat e« aw jScklvss: tJo oniua t^i^.taatiaiooiaiii haoc aarlaai aigilla uoatro,

ma com afgjUlo Tenerabilia fr^tria pu^stri,, d^Miiiiii iVicalai,' Darbatenaia apiaeapu feciaii» roborari.'^

Die Urkunde ist ndsb aincin Gapiar In de$ StadtbiblMiak au LAbeck abgedraekt Im Lflb. U.B. 11, 334 Nr. 375.

Ad 783. Diese Bulle und deren Transsumt v. J. 1386 Reg. 1459) sind ohne Zweifel zu verstehen unter der Juli 12. Rubrik des Livl. O.A.Reg. Nr. 612: £piscopi Traiectensis transsumtnm litterarum lohannü (XXiL) ponllids ad pvaalatos «smaa Livorilae, aaao 3.

781, a. In einer Urkunde, ii^ welcher die Bischöfe Heinrich von Lübeck, Marquarä von Jul^ 21.

Rauefcarg und Memumn ton Sehnrerin bei dem Pabate Johannes XXII. über die maasslosen

Erpreaaaaf en dea pabatlicbaa 6ef oUniäehiiflen Jat^bu» da Rota in der Bellreibai^^ der Früchte

dea ersten Jahrea ans den erledigten Beneficien sich beschweren, heisst ea n. A. : ,4i®n licet

idem doninns tacobos hoc anno eiistetel in dioceai Bi^enal, Darbatenai, ao alUa diocesibus,

eidem ecciesiae Rigensi •afflragahels , et procnratlonem a slngulis dioceaibns singnlariter pro

totn anno« ac ai in eiadem manaoraa. fiiiaaet, per pacta et conTentionea recepisaet, ipae tarnen,

habita procuratione, ad noa et nostraa dioceses declinavit^ et procurationem decem marcarum

pnri argenti pro singnÜs aoptimanis, quibus in nostris dioceaibua et provincia manait et mansurns

eaaet, exegit etc.

Die Urk. gedruckt bei Uverkw^ U.B. des Bisthums Lübeck 1, 59! Nr. 483.

Ad 785. Verzeichnet im O.A.Reg. Nr. 185, und nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner I, 146 Nr. 225. Juli 25. Daraus nachstehende abweichende Lesarten im U.B. II, 120 Z. I v. u. pluribus st. plurimis. Sp. 121 Z. 3: suis eroerunt pro certa; Z. 9: possentj Z. II: tirannicis; Z. 3h tarn st. iam) Z. 22: exainen sedis apostolicae libera; Z. 2^: per quod st» et quod; Z. 27: quam st. quum; Z. 31: evocatis.

15580. 13^0.

Tfö, b. Christoph J/*, König von Dänemark, gestattet, das Kloster Padis au banen, 1320, O. T. nebst aieben andern kleinen Briefen, das Kloster betrefTend. UvI. O.A.Reg. Nr. 191. Vergl. Reg. 761. 785,0. Magnus j K6nig von Schweden nnd Norwegen, nimmt die Schwertbrider (soll 0. T. heisaen Brüder dea Deutschen Ordens) nnd ihre Güter in seinen Schote. Dat. Innecopiae, 19S0.

Das. Nr. 947. Ad 793. Verzeichnet ebendas. Nr. 646. Aug. 23.

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38

1390. 793, a« Klageschrift des Bischof« und Capitels so Oeael wider den Ordeu. Daimn Hap-

^"«- ^^Nai, 1320.

Das. Nr. 355. Wahrscheinlich gleichzeitig mit der Regeate 793. Aug. 33.? 793, h. Gleiche Klageschrift an das Collegiom sacmin. tSSiO. Der Orden hatte einen

Domherrn auf Oesel erschlagen.

Das. Nr. 757. 8. die Bemericang zur vorstehenden Regeste.

1331. 1521.

O. T. 794, b. Christoph IL^ König von Dänemark, giebt dem Heriog Knuä (Porse) daa Her-

sogthnm Estland an Lehn. 1321.

Livl. O.A.Beg. Nr. 189. S. hierfiber die Anmericung zur Reg. 873.

1333. 1522

0. T. 800, a« Etert^ Abt su Padis, nrkondet, dass die Aebtiaain nnd der Convent des St, Mi-

chaelis-Klosters zu Reval dem Kloster Padis einige Haken Landes auf Wiederkauf verkauft.

Nach einer alten Copie, vrahrscheinlicher Uebersetsong aas dem Lateinischen, in dem Bstiftndi- scben Ritterschafts-Archiv «edr. im Livl. U.B. Nr. MHDCCLXXVII.

Milrz 3. BOI, a« Pabst Johannes XXII. ernennt den Dörptaohen Domherrn Jiicob xum Bischof

von Oesel.

Nach den Originalregesten gedruckt bei Thwner 1, 171 Nr. 363 und bn Livl. U.B. Nr. MHDCCLXXVIII. Ausser dieser an den neu ernannten Bischof gerichteten Bulle wurden gleichzeitig, im Wesentlichen gleichlautende erlassen und zugefertigt t capitulo ecciesiae Osiliensis, clero et popolo civitatis et diocesis Osiliensis, unlversis vasailis ecciesiae Osiliensis et archieplscopo Rigensl, Thehwr I. c.

März 5. 801, b. Derselbe ernennt den bisherigen Domherrn der Curländischen Kirche, Paul^ som

Bischof von Corland.

Ebendaher bei TAetner 1, 173 Nr. 363 und Im U.B. Nr. MMDCCLXXIX. Hit dieser, an den Bischof Paul addressirten Bulle erging gleichzeitig eine wesentlich gleichlautende an das Oapitel der Curländischen Kirche i „ut eidem electo, tanquam patri et pastori animarum soarum, humiliter Intendant et exhibeant ei obedientiam etc*S desgleichen eine an den firzbischof von Riga. Thmner I. c.

März 14. 801, c. Derselbe entlässt den Bischof Jacob von Oesel, nachdem derselbe geweiht wor-

den, in sein Stift.

Ebendaher bei Theinet 1, 175 Nr. 365, im U.B. Nr. MMDCCLXXX.

Mürz 14. 801, d. Derselbe entiässt den Bischof Paul von Curiand, nach empfangener Weihe, in

dessen Stift.

Ebendaher bei Thekner 1, 174 Nr. 363, im U.B. Nr. MMDCCLXXXl. Juni II. Ad 802. In dieser Regeste muss es beissen : „bestätigt seines Vaters, des Königs Erich Menved, Verieihong etc. Juli 30. 803, a. Hierher gehört die unter Nr. 703 registrirte Urkunde. S. auch Strehlke in den

Scr. rer. Pruas. II, 60 Anm. 2.

1333. 1323

0. T. 805, a. Advocati et consules civitatum Kokenhuaen, Wenden et Weimar atteatantur, qood

in mntuo coUoqnio, Dunemundae iiistitnto, magister ordinis Teutonici lohannes Ungnade exlmiis promlssis sat egerit, ot a aocietate paganorum, contra Christiaoos inita, Rigenses posset abda- cere, verum nihil apud eos profecisse. Livl. O.A.Reg. Nr. 356.

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39

88S2,a. Pabst JoAannes XXII. ernenat den Dörpt'schen Probst Engelbert sum Bischof 1323.

von Dorpat ^<>^- ^•

Nach den Uriginalregesten gedruckt bei Themer I, 177 Nr. 270 und darnach in dem Livl. U.B.

Nr. MMDGCLXXXII. Diese Bolle ist an den neu ernannten Bischof gerichtet, im Wesentlichen

glelchlantende Ballen sind addressirt: capitulo ecciesiae Tarbatensis, dero et populo civitatis et

diocesis Tarbatensis, universis yasallis eiasdem ecciesiae et archiepiscopo Rigensi. Themer I. c.

822, b. Derselbe entlässt den Bischof £n^aMerf von Dorpal, nachdem derselbe die Weihe Dec. 9. empfangen, in sein Stift.

Ebendaher bei Theiner I, 179 Nr. 374, im U.B. Nr. MMDCCLXXXlll.

822, c. Derselbe verleiht dem Johannes ^ Bodo's Sohn, Las die Würde eines Domherrn Dec. 19. und Scholasticus im Stifte Dorpat.

Ebendaher bei TTuAner I, 180 Nr. 375, im U.B. Nr. HMDGCLXXXIV. Ausser dieser an den Domherrn Leu selbst gerichteten Aasfertigung, ergingen mntatis mutandis dergleichen : . . . abhati monasterii de Valkana, Tarbatensis diocesis, et . . . praeposito, ac magistro Johanni de Montelongo, canoBico Osiliensibos, nt praedictas litteras exequantur. Theiner 1. c.

822, d. Derselbe bestittgt den vom König Christoph IL von Dänemark sum Bischof von Dec. 33. Reval erwählten Roskild'schen Domherrn Olaus in dieser Würde.

Ebendaher bei Theiner 1, 180 Nr. 276, im U.B. Nr. MMDCCLXXXV. Mit dieser an den be- stätigten Bischof addressirten Bolle wurden gleichzeitig, mit den erforderlichen Abweichungen, Bullen ausgefertigt . capitulo ecciesiae Revaliensis, dero et populo civitatis et diocesis Revaliensis, universis vasallis eiosdero ecciesiae, archiepiscopo Lundensi, et Christophoro, regi Daciae. Theiner i. c.

822, e. Derselbe ernennt den Revarschen Domherrn Otio^ von adeliger Geburt, sum Dec. 23. Bischof von Cnlm.

Nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner I, 181 Nr. 377.

1524. 1324.

822, f. Paul^ Bischof von Cnriand, schreibt an den Bischof von Oesei, er möge das mit 0. T. den Litthauern eingegangene schädliche Friedensbundniss widerrufen; widrigenfalls werde er von ihm den Ersatz allen Schadens verlangen, den er genommen. Dnnemnnde 1924.

Livl. O.A.Reg. Nr. 397. Ad 895. Nach den Originalregesten abgedruckt bei Theiner I, 189 Nr. 379. Daraus nachstehende Varianten Febr. 10. tum U.B. II, l&l Z. 7: a praesentis praesidentia longej Z. 8t coniicimus st. convindmus. Sp. 165 Z. 19: plurimum; Z. 21: Corrando; Sp. IÖ6 Z. 19: praedictis consimilibus ; Z. 23: allis; Z. 35: detinendo st. tenendo. Sp. 167 Z. 5: tentare; Z. 9i sunt; Z. 18: fecerant; Z. 23: annullamus$ Z. 27t observatione ; Z. 31: conspirationibus supradictis, factis. Sp. 168 Z. 3i vel st. et; Z. 16: facienda. £is$ Z. 17: praecepimns et praeciplmus; Z. 18: sed illa fieri; Z. 28: vel st. et. Sp. 169 Z. 3: suflraganearum : Z. II : et in ipsius recuperandis $ Z. 27: detinuerunt; Z. 34: intrare, ire et redire; Z. 39: vnluimus.

825, a. Pabst Johannes XXIL gestattet dem Bischof Otto von Gulm, das von demselben Febr. 11 bisher innegehabte Canonieat im RevaPschen Stifte einem geeigneten Manne su verleihen.

Nach den Originalregesten bei Theiner I, 184 Nr. 280 und darnach im U.B. Nr. MMDCCLXXXVI.

825, b. Derselbe trägt dem Bischof von Culm, so wie den Pröbsten der Cnim'scheu und Febr. II finnelandischen Kirche auf, dem Reval'schen Domherrn Bernhard de Holsesatia die im Rtvaler Stift vacante Pfründe su verleihen.

Ebendaher bei Tkeimer I, 185 Nr. 281 und im U.B. Nr. MNDCCLXXXVll.

827, a. Derselbe sendet den Bischof Barthohmeus von Alet und den Abt Bernhard vom Juni I. Benedictinerliioster St. Theofrid, als pabstUche Nuntien an den König Gedimin von Litthauen. Dat. Avinione, kal. lunii, anno VIU.

Ebendaher bei TTunner 1, IQD Nr. 290.

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40

1394. Ad 828. Nach den Orig.«Reg, b«j Theinsr 1, 103 Nr. 293. Daraiw nachstehende Varianten zum U.B. U,

Juni I. 171 Z. 9: salubrae. Sp. 172 Z. 10: infmicabiles ; Z. 34: praedictos; Z. 35: in patres. Sp.' 173 Z. 28i

Providentia; Z. 34s exspectemus. Sp. 174 Z. 4: cantico; Z. 12: magiaterinm. Sp. 175 Z. IT): pnrificari.

Juni I. Ad ^S9. Avs den Oxig.eegtaten <>ei Theiaer 1» 196 Nr. 297. Juni I. Ad 630. Ebendaher dasetbat 1, 196 Nr. 296.

Juni 5. 830, a. Pabst Johannes XXII. ertheiit dem heimreisenden Erzbischof Ff-iedrich von

Riga einen Geieitsbrief.

Nach den Orig.-Reg. gedruckt bei TAetner 1, 199 Nr. 301 u. darnach im U.B. Nr. MMDCCLXXXVlii.

1326. 1326.

O. J. 859, aa. Karl Näskonungsson^ Hauptmann su Finnland, «chreibt 4em Raihe jki Lfibcck,

^as8 bei dem in der Nähe Revnla «rernbten Seeranbe keine Finnlinder «ich betheiligt.

Nach dem Orlg. auf der Trese «i Labeck abgedr. im Lüb. U.B. II, W5 Nr. H)06 ond darnach im L!v1. U.B. Nr. MMDCCLXXXIX. Da« Schrdben ist hierher gealcAlt, weil der AmtCeHer in die- sem Jahre in Livländischen UAunden zum erstenmal erschefait. 6. Reg. 052. 53. S5. Voigt oder Hauptmann von Finnland wurde er ilbr^ns bei«ita im Jahre 13^. d, A. v. Stiemman Svea höfdinga-minne II, 342.

1327. 1327.

O. T. 860,8.' Engelberts^ Bischoff von Dorpat, Grlnsscheidnng zwischen dem Stift Dorpat,

Wenden nnd Rositen. 1327.

Uvl. O.A.Reg. Nr. 287.

O. T. 860, b. lacobuM^ episcopus Osilfae, et Reimarus^ magister Livoniae, consensennt ante,

controversiam snam de quarta parte feudomm vacantinm in Maritima iudicio et distermiuationi qnatuor compromissariorum et qninti supernnmerarii , eptscopi Tarbatensis, submittere, qnod cum postea episcopns Oslliae retraetare voluerit, episcopns Revaiiennis cum aliis praelatfs et nonnnliia militibus hie de eo fert testimoniom. 1327.

Ebendas. Nr. 734. VorgU hierüber Heg. 861 ond 865, b.

April 12. 862, aa. Willkür der Deutschen Kauflente su Nowgorod, den Handel mit Laken betreffend.

Ans der revidirten Skra des Nowgoroder HandeUhofes (Reg. 756,«) bei SttHwiu8''La'pptnh9rg S. 286 Nr. 125, 10 abgedr. im U.B. Nr. MMDCCXO.

1328. 1528.

Mai 25. Ad 866. Das Original auf Perg. im geheimen Staatsarchiv zu Berlin. Damach zu den im Bd. Hl. S. 51 (Sept. 5?) angegebenen Berichtigungen noch nachzutragen: Bd. II. Sp. 227 Z. 10 1 adiungentes, idem fratres ^ Z. 23:

diligenti de consilioj Z. 31: eosdera nuntios. Sp. 228 Z. 23: streiivus; Z. '26: liiceorum^ Z. 27: marca. Noch «mehr Varianten aus dem Transsumt im .Stockholmer Staatsarchiv s. in Schitren*s Verzelchniss •S. 8 Nr. 84. — Uebrigens ist die Urkunde möglicher Weise vom 5. September zu datiren. S. die Bemerkung zur folgenden Reg. 867.

Juni 15. Ad 867. in dem Livl. O.A.Reg. verzeichnet unter Nr. 690, mit der Jahrzahl 1328. Strehlke (Scr. rer. Pross. 11, 63 Anm. I) erhebt gegründete Bedenken gegen die Richtigkeit des Datums, da diese Urkunde noch von dem Meister R&mar ansgesteilt ist, ond darin zwei Zeugen genannt werden, welche als solche auch in der Urkunde vom 25. Mal cB^g. 866) erscheinen^ durch welche Eberhard von Jüonheim zu Reimar's ' Nachfolger ernannt worden. Die Urkunde ist freilich in den Namen sehr verderbt, allein an ihrer Echt- heit, so wie der der Jahrzaht 1328, ist wohl nicht zo zweifeln, da das UvI. O.A.Reg. sie kennt. Sollte sich der Widerspruch nicht so losen, dass man unter dem heil, ürban, von welchem die unter Nr. 866 registrirte Urkunde datirt ist, nicht den Gedfichtnisstag des Pabstes Urban (25. Mai), sondern den Tag des h. ürban, Theodor etc., d. i. den 5. Septbr. , versteht, zumal der sonst übliche Beisatz: Urbani papae fehlt? Vergl. noch die unter 865, b registrirte Urkunde ond Engelmann n. A. S. 177. - Uebrigens ist zu berichtigen: Bd. II. Sp. 229 Z. 7> lacobum st. Nicotpum (vergl. Z. 22); Z. 16:

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ii]B|M<Ater. 6p. 8M 2. Mi ISrktenbOTti Bocfc st. Egkerti B«l. Uat«r dta offMiHir entiteMiii Namen M». des AossteHmigiOitt: lUeaMseolaa, ist viellelebt die Insel RaneslMla so f«vstelien.

867, aa, Pabst Johann XXII. beauftragt deo Brsbiachof von Riga und iwei Polnische Oct. 13. Aebte, dem SbygneuM de CyricZy Diaccous der Kirche la Krakau, itie JPräpoaitar nud eine Aompfiiliide ia deraelbeii Kirdie sii übertragen. Hat. Avkiipnc, ill. idus Ootabria, aoM XIII. Nach den Originalregesten gedr. bei Theiner 1,311 Nr. 403.

887, b. lohannea epiacopus , a. a. D. , venerabili fratri Engetberto , episcopo Tarbatenat, Pec, SU a« et a. b. Indolget ipsi, ut acolaatriam ecciesiae Tarbatenaia, cum canonicatu et praebend« anneiis, Tacantibus per obitum lohannU de QuinquedonMuBy qui apad aedem apoatolicam diem . . claoait eitremum, cuilibet peraonae idoneae conferre possit. Datum Avlnionei XII. kal. la- noarii, anno XIII.

Aus den Originalregesten liefert diesen Auszog Themer 1, 3^25 Nr. 425.

867, c. Broder Eberhard von Munhebn^ meater der broder vam Datachen bnae o^et 0«.|.a.TL Lyfflaad, gekvet oinen hoffjongen Jletner Mumme^ des atrengen Johann Mumme^ ainee denat- mannea aohn, dem stifte Oesel to achenken.

Diese orkondlicbe Notiz findet sich in C. L. Seheidt Nachricht Tom hohen o. niedere Adel (Han- nover, 1754. 4} S. 110, o. wird hier eingerückt, als im ersten Jahre der Heisterschaft Eberhard^t.

1529. 13».

867, d. lohannee episcopus, a. a. D., dliecto filio Heydenrico de Brakeley canonico Dal- Mfira 18. lienai, a« et a. b. Confert ipai canonicatum in dieta eccieala. Datum Avinione, XV. kal« Aprilia, anno XIII.

Nach den Originalregesten referfrt von Themer 1, 325 Nr. 425.

807, e. Idem dflecto lillo Martine de Sindato^ rectorl parochiall eecleaite in Wenda, BIttn 37. Rigensia dioceaia, a. et a. b. Confert ipsi beneficium ecclesiaaticnm vacatnrum, ad coUationem epiaoopi Wratlalnvienala pertinena. Datnm Avinione, VI. kai. Aprilia anno XIII. Nach Theiner a. a. O. aoa den Originalregesten.

869, a. Winandy Comthnr, und Bernhard Clot^ Priester in Krankow Deutschen Ordena, Aag. 37. willigen darin, daaa dem Rigischen BQrger L. Lange vom Rathe au Lübeck aicherea Geleit gegeben werde.

Nach dem Orlg. auf Perg. anf der Trese zu Lübeck abgedr. Im Lüb, U.B. 11, 465 Nr. 512 und * darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCXCI. ,

809, b. iMdeke Lange ^ Rfglacher Birger, T€raprfcht, daa Ihm und aeinen StshMTen er- Ang. 36.

tbeilte sichere Geleit nicht sur Belästigung anderer Schiffe missbrauchen sn wollen.

Nach dem Orlg. ebendas. gedr. Im Lttb. U.B. 11, 465 Nr. 513 und Im LIvl. U.B. Nr. MMDCCXCII.

Ad 872. Es ist jedenfalls anfallend, dass aoch das Im ehemaligen Livlind. Ordenaarchiv befindliche JSxero- plar vom J. 1321 datirt Ist. S. oben Reg. 794, b.

1530. 1390.

A4 874. Veraeichnet Im LIfI. O.A,Reg. Nr. 87. M;^ ».

Ad S75. Ebendas. Nr. 541. Mftrz 30.

Ad 875, a und b. Beide Urkanden sind bei li$eh, Meklenb. Jahrbb. XIV, 199 und 302, vom Mittwoch in H^i 30.1 der Oster Woche (to Paschen) datirt^ d. 1. vom II. April, während Lisch ihnen das Datum vom 30. Mal giebt, was der Mittwoch in der Pfingstwoche wäre. Dass das erstere Datum nicht richtig Ist, erglebt sieh echon dataus, dass ^ wie auch StrehUte (Scr. rer. Pross. II, 66 Anm. 9) bemerkt — der Meister Eberhard von Monheim, der erst am 30. flOra mit der Stadt Riga anNirbandelt, nicht

LWJ. Urk.-Ilac. ¥1. F

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im« woU bereiu tm IJ« April lo Wlfoiar gewMeo sein kann. Eher bmn dies am 90.. Hai der Fall ge-

weaen sein, ol>«choii Eberhard am IS. Joal wieder in Riga ertcheiat (Wigtmd von Marburg in den Scr. rer. Prasg. II, 476).

Mai 7. Ad 876. Hit der Bulle vom 30. April 1336 (Reg. 914) gedruckt bei Themer I, 380 Nr. 502. Daraus nach- stehende Varianten: U.B. II, 257 Z. I: Paduano; Sp.25S Z. 8: pripedes st. per pedes. Sp. 359 Z. 7: ^ae St. quod; Z. 15t nobis et fehU; Z. 19: consnetam — commercium; Z. 33t oontemlum, grave fide-

„ . . liumj Z. 40: requirere.

Zwischen

dem Ad 878, a. Das Transsnmt selbst ist jetzt abgedruckt bei Schirren, Verzeichniss S. 6 Nr. 53. Es ist datirt: 15. d. 93. in Hapsel, anno Dom. MCCCXXX infra octavas assumtionis virginis glorlosae.

1331. I35I.

O. T. 880, a. Friedrich Wrangel bescheinigt, daaa der Abt Egbert and der Convent bo Pädia

ihm nichts mehr schuldig sind. 1331.

Livi. O.A.Reg. Nr. 936.

Aug. 17. Ad 884. Nach einem Vidiraus des 'Bischofs Jacob von Oesel vom 38. August 1336 auf der Trese zu Lübeck auch abgedruckt im Lttb. U.B. II, 481 Nr. 531, nebst einigen nicht wesentlichen Varianten ans einem ebendaselbst aufbewahrten Notariatsinstrument über dieselbe Urkunde vom 19. Hai 1337,

1333. 1332.

O. T. 884, b. Abbaa Stolpensia pro conventu dabit contribationes. t332.

Livl. O.A.Reg. Nr. 934.

Jan. 6. 884, c. Die Nowgoroder einigen sich mit den Deutschen Kanflenten über den Handel

mit gefälschtem Wachs.

Aus der revidirten Skra (Reg. 7569 a) bei Sartorius - Lappenberg S. 383 Nr. 135,6 abgedr. im U.B. Nr. MMDCCXClll. Zwar trägt diese Einigung in der Skra die Jahrzahl 1343; sie muss aber der unter Nr. 884, d registrirten Wilikilr vom 37, Jan. 1333 unmittelbar vorhergegangen sein, und ist daher anzunehmen, dass entweder in der Jahrzahl dieser Einigung oder in der der Willkür ein Fehler enthalten ist. Für das Erstere spricht 1) der Umstand, dass am 37. Jan. 1333 noch eine zweite Willkür (Reg. 884, e) zu Stande gekommen, daher beide Urkunden an dieser Stelle aufge- nommen worden ; besonders aber 2) dass der in der Einigung genannte Hersog Astafie in den Now- goroder Chroniken als solcher (THCüi^KiK EscTa^ia) in den Jahren 1326—35 genannt wird.

Jan. 37. 884, d. Willkur der Deutschen Kaufleute su Nowgorod , den Handel mit gefiilschtem

Wachs betreffend.

Aus der revidirten Skra (Reg. 756, a) bei SaHinim'Lappenberg S. 385 Nr. 135, 9 im U.B. Nr. MHDCGXCIV. S. die Anmerkung zur vorhergehenden Regeste.

Jan. 37. 884,6. Willkür derselben Kauflente, betreffend die Anstellung von Oewandfindem beim

Nowgoroder Handelshof.

Ebendaher bei SaHürim^Lappenberg S. 383 Nr. 135, 5, im U.B. Nr. MMDCCXCV.

April 30. 88S, a. Pabst Johannes XXII. ertheilt dem Bischof Jacob von Oesel das Recht, die in

mehreren Stiftern der Aigischen Provinz su wählenden Rischöfe su bestätigen und su weihen.

Nach den Originalregesten gedr. bei Theiner 1, 341 Nr. 449 u. darnach im U.B. Nr. MMDGCXCVI.

Mai 8. Ad 886. Das Livi. O.A.Reg. Nr. 673 verzeichnet ein vom Bischof von Cnriand ausgestelltes Transsumt die- ser Urkunde vom J. 1433«

Juni 14. 887, b. Aufseichnung über die von 0. Bilrebeke an O. von Warendorp in Dorpat su

leistende Zahlung von 140 Mark Nowgorod'schen Silbers.

Aus dem Niederstadtboch des Rathes sn Lübeck abgedr. im Lftb. U.B. 11, 489 Nr. 540 und dar- nach im UvI. U.B. Nr. MMDCCXGVli.

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887, c. Pabst Johanne$ XXII. gesUttet dem Bribischof JFWaMi^A von Riga, dber feine 1333. Bficher auf den Todesfall bu verfügen*

Nach den Origlnalregesten bei Theiner I, 342 Nr. 450 und darnach im U.E. Nr. HMDCCXCVIU.

888, a. Derseiöe ertheilt dem Engelbert von TiMenhtaen Dispens sur Ehe mit Elisabeth Sept. 10. Wlttwe des Ritters Nicolaus von Rope.

Nach den Originatregesten ebendas. i, 351 Nr. 463 und im U.B. Nr. MMDCCXCIX.

1335. 1333.

890, aa. Das Rigische Domcapilel erlilärt,* Nichts dafar prätendiren zn wollen, dass der 0. T. Orden die Capitelsschiösser innegehabt, weil solche ihm gutwillig luröckgegeben worden. 1353. Livländ. O.A.Reg. Nr. 765. 890, ab. Pabst Johannes (XXIL?) eicommanicirt den Otto von Rosen ^ welcher im O.J. n.T. Kloster Padis einen Mönch erschlagen.

Das. Nr. 461. Ohne Datum, allein wahrscheinlich derselben Zeit, wie Reg. 890, ac, angehörend.

890, ac. Otto de Rosen's Revers de non facienda impetitione. 1333. O. T.

Das. Nr. 34. 890 b. Pabst Johannes XXIL absolvirt den Bischof Jacob von Oesel von der Verpfllch- Febr. 6. tnag, die heiligen Stätten in Rom in besuchen.

Nach den Originalregesten gedr. bei Theiner I, 344 Nr. 454 und darnach im V.B. Nr. MMDCCC.

890, c. Willküren der Deutschen Kaufleute lu Nowgorod, den Handel mit Wachs und April 5. mit Tüchern und die Wage betreifend.

Aus der reyidirten Skra (Reg. 756, a) bei Sartorim-Lappenberg S. 284 Nr. 125, 8 und darnach im U.B. Nr. MMDCCCI.

892, a. Das Domcapitel au Riga versetxt seine in Pommern habende sechs Dörfer dem Sept. 3.

Kloster Neuencamp für 1S0O Mark. Datum Stralsund, feria sexta ante nativit. Blariae.

Oelrichs, Dreger^sche Sammlung S. 69.

— Ebendas. S. 70 wird eine das Verhältnlss des Rigischen Capitels tum Kloster Neu- Oct. 4. enkamp betreffende- Bulle eines Pabstes Clemens Ton diesem Jahre angeführt, welche aber — wenn sie, wie wahrscheinlich, von Clemens VI. ausgegangen — frühestens in das J. t342 gebort, in welchem Clemens VI. am 7. Mai tum Pabste gewählt wurde. 1333 sass noch Johannes XXIL auf dem pabstlichen Stuhle.

Ad 903. Aufgeführt im Li vi. O.A.Reg. Nr. 190, desgleichen in Oeliichs Verzeichnisa der />rc^er*schen Oct. t, Sammlung S. 70. Am letztern Orte heisst es unmittelbar darauf: „Desselben (Prinzen Otto von Da-. nemark) ande/weitiges etwas verändertes Instrument wegen Ueberlassung des Landes, Schlosses und der Stadt Reval etc. in £sten an Markgraf Ludwig /. zu Brandenburg, wegen seiner Gemahlin BSar- garethae*^. . 895, a. Wilhelm^ Graf von Hennegau etc., erkennt, als erwählter Schiedsrichter in der Oct. 18.

Streitigkeit zwischen der Stadt Stavern und Heinrich Langeside.

Aus Mierh Charterboek 11, 550 aufgenommen in das LQb. U.B. II, 514 Nr. 569 und daraus in das Lfvl. U.B< Nr. MMDCCGII. Bei Mieru a. a. O. S. 551 fgg. stehen ausserdem zwei routatis mntandis ganz gleichlautende Entscheidungen über eine ähnliche Streitigkeit mit Hermann Pape, welcher sich f&r einen Rigaer, und Johann Host, der sich für einen Dortmunder Bürger ausgab.

1534. ^1334.

Ad 809-~80l. Diese drei Urkunden sind nunmehr auch gedruckt im Lflb. U.B. II, 533 Nr. 580 und 581, und Juni 4. zwar unter dem richtigen Datum. Ausserdem ist im Lfvl. U.B. zu berichtigen: II, 383 Z. 10: festum aancti iohannis. Sp. 385 Z. 1: placitatnm: Ita quod ego; Z. 3: dimittere st. omittere.

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Sm%. Ad 003. A»(^fAlmt i«. Uvl. O.A.Rflg. Nt. 193. 'Ad 903. Z. 3 I. Ludolph st. Rudolph.

1335. 1535.

O. T. 905, b. Der Bischof von Kolen (Cölo?) bestellt die Bischöfe von Carland und von Reva!»

sammt dem Probste von Dorpat, in Conservatoren des Dentschen Ordens. 1335, Livl. OA.Reg. Nr. 204.

0. T. 903, c. Aofxeichnung der Kammereiherren su Lübeck über die Wertherstattong einer

von Vicko von Stralendorp geraubten Partie Heringe.

Ads dem ältesten Kämmereibucbe des Ratlies za Lübeck, zwischen AufzefcbAangen von den Jahren 1335 und 1338 abgedr. im Lflb. U.B. 11, 630 Nr. tf78 und darnach Im Livläad. U.B. Nr. MDCCCllI. — Ein FtcJ^o von Stralendorp erscheint auch im ersten Viertel des 15. JahrhimderU als Seeräuber: s. das [J.B. Nr. MDCCGLVIl, MMCCCLXXIll und MMCDXCIX.

Joni. 904, b. Aufzählang der Beschwerden der Deutschen Kanflente zu Nowgorod wider die

Russen, von dem Lübeck'schen Rathsherrn H. von Bocholt nach Pfingsten 1335 aus Nowgo- rod mitgebracht.

Auf der Rückseite des zweiten und dritten Textes der zur Reg. 733, b angegebenen Handschriften ^im Lübecis'schen. Rathsarchiv. Darnach gedrucict bei Sartorms-Lappenherg S. 100 Nr. 3, im Lüb. U.B. II, 567, und im Livl. U.B. Nr. MMDCCCIV. Auf der Rüokseite des ersten Textes findet ahrb Hiocb verzeichnet: „Ist! sunt viri, qui pn>dlti foerunt a proprio servo, qui drelle in vulgo dicitar, veraciter ( ? ferociter ? ), in ante quam suspenderetur et fuit de villa Siankavice. Hierauf folgt eine lange Reihe meist entstellter Namen von Russen, weiche hier, da sie von keinem besonderen Inter- esse, weggelassen worden. S. Sarforitu S. 161 und besonders das Lüb. U.B. S. 567 Anm. 15.

Joni 4. 904, c. Aufzeichnung der Kammereiherren zu Lübeck über Intraden an Wachs , welche

der Rathsherr H. von Bocholte aus Nowgorod mitgebracht.

Aus dem ältesten Kämmereibuche des Lüb. Rathes im Lfib. U.B. II, 564 Nr. 619 und darnach Im Livl. U.B. Nr. MHIDCCCV.

1336. 1356.

April 30. Ad 914. Nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner I, 379 Nr. 503. Daraus nachstehende Berichtigun- gen im U.B. II, 294 Z. 8: Rigensium^ Z. 26: efficaciter. Sp. 295 Z. 8: compellendo; Z. 23: vel divi- sf m a praedicta ; Z. 31 : per quam praesentibus non expressam vel totaliter non insertam ; Z. 35 1 valeat qnoraodolibetj Z. 37: praeaentiom.

Jan! 15. Ad 915. Auch abgedruckt im Lüb. U.B. II, 583 Nr. 632.

MI 9. 915, a. Hierher gehört die unter Nr. 715 registrirte Urkunde des Bischofs Engelbert

von Dorpat. Aug. 2. 917, a, Magnus IL^ König von Schweden, bestitigt ein früheres Urtheii, wodurch Lü-

beckischen Bürgern alle Güter des Erwerbers eines in Pernau genommenen Lübeokischen SehiiFes zuerkannt waren.

Nach einer unbeglaubigten Ausfertigong auf der Trese zu -Lübeck abgedr. Im Lflb. U.B. II, SM Nr. 637 und darnach im Livländ. U.B. Nr. MMDCCCVI.

Aog. 28. 918, a. Jacob^ Bischof von Oesel, transsumirt die unter Nr. 715 registrirte Urkunde des

Bischofs Engelbert von Dorpat. Dat vig. decoli. lohannis. S. oben ad Reg« 884.

1337. 1557.

O. T. Ad 939. Auf Grundlage nochmaliger Verglelchang der oft schwer zu entsiffemdea Urschrift wird Im U.B. unter Nr. MJHDCCCVIl ein mehrfach berichtigter Abdruck derselben gegeben.

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99ili tt. Johann^ Bisohof vm Cmlaftd« sehreibl Aen RoeMr is OokHngeli, er aiaige eine i^n« Fffiu, Marforetka, eTnehoeB^ dett «ie ibrea KheflMnne ideht irieder entliefe, wofern tie den ' * Banne entgehen wUL 1337.

LWI. O.A.Reg. Nr. 841.

1358. 1338. 922« c. Das Cnriindiache Domcapitel cedirt dem Deutschen Orden das Schloss Nommen O. T.

iD Carland. Geg. bq Goldingen 1338. Livl. O.A.Reg. Nr. 707.

922, d. Johann und ffetmanny Bürger zu Riga, verkaufen ihren Hof Junglinghansen den Fehr. &.

Klöstern St. Walbnrgis und Paradies bei Soest..

Nach etaem Copiar des Klosters Paradies gedruckt in SMertz, Urknadenbuch zur Gtschlcbfe Westphalens, III, 264 Nr. 658 und darnach im Uvl. U.B. Nr. MMDCCCVItl.

922, e. Eberhard von Munhehn^ LMändlscher Ordensmeister, liest ein Neterlatsinstm- April 23.

ment darüber aufnehmen, dass er sum Besten des Bmbischofs von Riga 112S Mark Silbers

bei den Predfgerbrudern zu Riga deponirt habe.

Ans einer Sammlung verschiedener Urkunden (instrumenta miscellanea, caps. 207 Nr. 5) Im Vatican gedruckt bei TMner I, 407 Nr. 536, und darnach Im U.B. Nr. MMI>GCCIX.

922, f. Pabst Benedict XII. absolvirt den Bischof Hermann von Oesel von dem etd- April 30. liehen Versprechen, die Apostelgräber zu besuchen.

Nach den Originalregesten gedruckt bei Tkehurl, 410 Nr. 539 und darnach Im U.B. Nr. MMDCCCX.

Ad 933. Jetzt auch gedruckt im Lttb. U.B. II, 624 Nr. 672. Das Original hat sieben Siegelbands-Einscbnitte; Mai 17. doch fehlt jede andere Spur angehängt gewesener Siegel.

923, a. Engelbert^ Bischof von Dorpat, Heinrich Plescecowe^ Gesandter des Ordensmei- Hai 17. sters, ond Andere Urkunden über die Sühne der Gesandten Lübecks und Gothlands mit den Nowgorodem.

Nach einer auf der Trese zu Lfibeck befindlichen Ausfertigung , an der. keine Spur angehängt gewesener Siegel, gedr. im LQb. U.B. II, 626 Nr. 673 und darnach fan Livl. U.B. Nr. MHDCCCXI.

Ad 935. Von dieser Urkunde verzelcbnet das Livl; O.A.Reg. Nr. 392 nicht nur das Originär, sondern auch Sept. 8. unter Nr. 277 ein Transsumt des Bischofs Jost von Dorpat vom Jahre 1551.

1359. 1339.

Ad 928 und 929. Beide Urkunden sind aufgeführt In dem LIvIftnd. O.A.Reg. Nr. 191 und 194, die erstere März 9. in zwei Exemplaren.

1540. 1340.

933, a. Olau»^ Bischof von Reval, vidimirt eine Urkunde des Königs Erich von Dane- 0. T. mark, das Kloster Padis betreifend. 1340. Liviänd. O.A.Reg. Nr. 228. 933, b. Das Kloster Padis attestirt, dass die Wiese Zegenpeie dem Kloster Dünamfinde O. T. gehöre. 1340.

Das. Nr. 850.

933, c. Das Curlandische Domcapitel gestattet des Bischofs „Nepot*^ sn schiessen und O. T. zu Jagen. 1340.

Das. Nr. 772. Ad 934 und 35. Beide Urkunden finden sich verzeichnet in dem Livl. O.A.B«g. Nr. 197 und 198. lof'o».

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1840. MO, a und b. In dieie Zeit nngefShr gehören hSchst wahracheinlioh die unter Nr. ISIl

O T

nnd 1312 registrirten, den Wisby'Bchen Rethdierni Jin-dan König betreffenden Sehreiben, dt

Juni 15. letsterer wohl Icein anderer ist, als der im Janoar 1533 oder 1348 genannte Wisby^aehe Sen*

JoU 12. debote dieses Namens (Reg. 884, c. und 957, ab).

1341. 1341.

O. T. 940, c. Transsumt der nach Rom gesandten Klage wider den Orden. 1341.

Li vi. O.A.Reg. Nr. 831.

Febr. 9. Ad 943. Verzeichnet in dem Livl. O.A.Reg. Nr. 658. Nach den Originalregesten abgedruckt bei Theiner^, 4i8 Nr. 560. Daraus zu den im U.ß. III S. 54 der Regesten nach dem Original gelieferten Berichti- gungen noch hinzuzufügen: U.B. 11 Sp. 335 Z. 39: nostram st. nostrum.

März 32. 947, a. Willkür der Deutschen Kaufleute so Nowgorod, betreifSend das Wägen des Wachsea.

Aus der revidirten Skra des Nowgor. Handelshofes (Reg. 756, a) bei 8artorius - Lappenberg S. 383 Nr. 135, 7 abgedr. im U.b. ^r. HHDGGGXU.

April 20. Ad 949. Nach den Originalregesten gedruckt bei Themerh 429 Nr. 561. Zu den In dem U.B. III S. 54 der Regesten bereits gegebenen Berichtigungen ist noch hinzuzufügen: U.B. II, 341 Z. 33: eorom st. earom. Auch aufgeführt im Livl. O.A.Reg. Nr. 664.

Oct. 18. 957, aa. Pabst Benedict XII. erhebt den Bisehof Engelbert von Dorpat lum Erzbischof

▼on Riga*

Nach den Originalregesten gedr. bei Theiner 1, 436 Nr. 570 nnd darnach im U.B. Nr. MMDCCCXIII.

1343. 1342.

Jan. 6. 957, ab. Entweder gehört, wie bereits oben. Reg. 884, c, ausgeführt worden, diese in

der revidirten Skra des Nowgoroder Hofes CSartoriue- Lappenberg S. S82 Nr. liiS, 6) vom J. 134S datirte Einigung in das J. 1332, oder man muss annehmen, dass auch die darauf beiügliche Willkür vom 27. Jan. 1332 (Reg. 884, d) in das J. 1342 zu setzen Ist. Mftrz 4. ^^7, b. Willküren der Deutschen Kauflente zu Nowgorod, den Handel auf Probe nnd daa

Wägen des Wachses betreffend.

Aus der revidirten Skra des Nowgoroder Handelshofes (Sartariug" Lappenberg S. 386 Nr. 135, II) im U.B. Nr. MMDCCCXIV.

O. J. Ad 960. Da der in diesem Schreiben erwähnte Bischof Wescelus von Dorpat erst am 36. August 1343 In Juni 14.. dieser Wttrde vom Pabste bestätigt wurde (Reg. 958, b) und noch in der unter Nr. 958 registrirten

Urkunde vom 17. August d.' J. Schoiantieus genannt wird, so kann das hier aufgefShrte Schreiben frühestens in das folgende Jahr, 1343, gesetzt werden. S. noch unten Reg. 974, c und vergl. die Brief- lade I, a, S. 173 und 183. Uebrigens Ist das Schreiben jetzt auch abgedruckt im Lflb. U.B. II, 666 Nr. 718.

Ang. 36. 958, b* Pabst Clemens VL ernennt den Dorpater Domherrn und Scolasticus WesceluB

zum Bischof von Dorpat.

Nach den Orig.-Reg. gedr. bei Themer I, 454 Nr. 583 nnd darnach im U.B. Nr. MMDCCCXV.

958, c — f. Im Wesentlichen gleichlautende Bullen wurden auch ausgefertigt: 1) clero

et populo civitatis et diocesis Tarbatensium ; 2) archiepiscopo Rigensi; 3) ms^lstro Livoniae

et suis praeceptoribus ac fratribus ordinis hosp. s. Mariae Theoton., in diocesi Tarbatensi

constitutis; 4) universis vasallis et 5) capituio ecclesiae Tarbatensis.

O. J. 959, b. Derselbe bestätigt den zwischen dem Kloster Neuencamp und dem Domcspitel

Oct. 4. ,11 B^igg vQgen unterschiedener Stücke getroffenen Vergleich. Datum Yiterbii, IV. non. Octobris.

Aufgeführt in OelriMs Verzelcbniss der Ih-e^efschen Sammlung S. 70, unter der unrichtigen

Jahrzahl 1333. S. oben ad Reg. 893.

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OSB,e. läem dilecto lllio Bewieo de WitHnghe^ cnoaico TarbatenBi, s. et «. b. Con* 1342» fort ifA canonicatam et qoandani ex praebendis mediia in dicta eccleaia, qnoa We»$elu$^ " ' electüfl Tarbateusi«, obtinebat. Dat. ATinione, V. idus Octöbria, anno primo. Aus den Originalregesten aoflgeaogen bei Timner 1^ 458 Nr. 5S8.

MB, d. Idem dilecto filio, magistro Henrico 8we^men^ scolastico ecclesiae Tarbatensia Od. 11. •• et a« b. Confert ipsi scolastriam dictae ecclesiae, quam Wes$eluSy epiacopna Tarbatensia, tempore snae provisionis obtinebat. Dat. Ayinione, V. idus Octobris anno primo. Ebendaher ebendas.

M9, e. Idem dilecto fitio Kersiiano Loiteke^ canonico Tarbateusi, s. et a. b. Confert Oct. II. ipsi, qui capellanus electi Tarbatensis exsistit, qnandam ex minoribus praebendls dictae eccle- siae. Dst Avinione, V. idus Octobris, anno primo. Ebendaher ebenda«.

9B9, f. Rath und Gemeine der Stadt LnbeclE beschweren sich über Tielfiltlge von dem ^^' 3.

▼erstorbenen Grafen Gerhard von Holstein, dessen Söhnen Heinrich und Nicolaua^ und ihren

Mannen an Lübeckern und Fremden verübte Räubereien und Gewaltthätigkeiten.

Nach eiaer Abschrift gedr. im Lttb. U.B. II, 700 Nr. 758. In das LIvISnd. V.B. Nr. MHDGCCXVI Ist aar ein AasKug' dessen, was Livlaod betrifft, aufgeoommen.

Ad 960. S. oben nach Reg. 957, b.

1545. 1343.

963, a. Willkür der Deutschen Kaufleute au Nowgorod, den Handel mit Schevenissen, ^P^^ '3. Troinissen etc. betrefTend.

Aas der revidirten Skra des Nowgoroder Handelshofes (Reg. 756, a) bei SartariuS'Lappenberg S. 387 Nr. 125, 12 im U.B. Nr. MMDCCCXVIl.

967, a. Der Estlandischen Ritterschaft Vollmacht und Wahl für ihren Hauptmann,^ den Mai 33. Aufstand der Bauern in Estland in dämpfen. Geg. su Reval, am Tage der Himmelfahrt Christi 1843.

Livl. O.A.Reg. Nr. 144. Möglicher Weise ideatisch mit der unter Nr. 966 registrirten Urkunde, welche vom Freitag vor Himmelfahrt (d. 16. Mai) datirt Ist.

967, b. Noch eine Urkunde gleichen Inhalts. Mal 23. T

Liviand. O.A.Reg. Nr. 145. 967, c. Hierher würde die unter Nr. 960 registrirte Urkunde geboren, wenn sie, wie es Jeei 19. wahrscheinlich ist, dem J. 1343 angehört.

967, d. Der Livlandischen Stände Brief an den König Waidemar von Danemark, worin Jell 6. derselbe von dem Aufstände der Esten gegen die Ritterschaft und den Orden benachrichtigt wird; desgleichen wie dieses Unwesen gestillt worden mittelst eines Interima- Herrmeisters, welchen der Orden gewählt, bis auf des Könige weiteres Gntbefinden. 1343, In octava Petri et Pauli.

Livländ. O.A.Reg. Nr. 139.

967, e. Der Stadt Riga Schreiben an den König von Dänemark über den Aufstand der Joli 7. Enten, wie derselbe von dem Orden überwunden worden, und über die Wahl eines Interims- linoptmanna. Geg. an Riga, 1343, feria secunda post octavam Petri et Pauli. Uvländ. O.AÜeg. Nr. 143. .

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tSiai 967, t »er Stadt Reral Schreiben an ien König vm DSnemarlE gleicben InhalU. 1343.

0. T.

Das. Nr. 14S. Sowohl dieses Schreiben, als die nachfolgeaden sechs sind wahrscheinlich mit

den beiden vorhergehenden aiemlfch gleichzeitig aosgefertigl.

O. T. 967, g. Der Stadt Revai Atteet über 4en Heirieehen Mord nnd iber dea Ordena Sieg

Sber die Sebeilen. 1343» Pas. Nr. 146.

O. T. 967, h. Des Bischofa und des Capitela zn Reval wid dea Abtea in Pädia Beridit m den

Konig Waldemar von Dänemark über der Esten Empömng gegen den Adel, nnd wie aie vom Orden dafnr gestraft worden. 1343« Das. Nr. 147.

O. T. 967, i. Dea Biachofa Olaus von Reval Attest, wie die Esten in den Dnglanben snrook-

gefalien nnd ihre Herrschaft ersclilagen, aber von des Ordens Macht wieder snm Gehorsam gebracht worden. 1343. Das. Nr. 148.

O. T. 967, k. Transsnmt von dea Bischofs und Capitela sn Oeael Atteat über den Harriaeben

Jif ord, md wie der Orden die Esten nber^nndeu» 1343. Das. Nr. 203.

O. T. 967,1. Einiger Bischöfe von Preussen Transsnmt einea Schreibena dea Biachofa von

Reval nnd anderer Stände In Estland, aus welchem Grunde der Orden nothgedmngen gewe- sen, einen Interlms^Hauptmann sn wihlen. 1343. Das. Nr. 140.

O. T. 967, m. TranasuDit von vier Prenssischen Bischöfen über denselben Gegenstand. Reval, 1343.

Das. Nr. 141.

Oct. 97. Ad 973. Ao^eOhrt ebendas. Nr. 137.

Nov. 10. Ad 974. Aiifgef&hrt das. Nr. 400.

1344. 1544.

O. T. 974, b. Einige Dänische Ritter in Harrien und Wierland beaeugen, dass der Orden ihnen

in der Belagerung von Narva an Hülfe gekommen. 1344. Livl. O.A.Reg. Nr. 733.

O. T. 974, G. Dea Ritters Conrad Preen^ seiner Söhne und mehrerer Beamten dea Königs von

Dänemark Veraicherung, daaa aie keine Rache dafür nehmen wollen, daaa aie wegen 212 Mark von dem Orden In Estland gefänglich featgehalten worden. 1344. Das. Nr. 472.

Mal 31. Ad 075. AafgelÜhrt ebendas.* Nr. 57, fibrigeas mit dem nnrichtigen Datum: 3. Juni, durch Mlssverständniea des richtigen Datums: II. calend. lunil.

JnnI 34. Ad 976. Ebendas. unter Nr. 195 verzeichnet.

Sept, I. 978, a. Magnus IL^ König von Schweden, urknudet über die den Kaufleuten gewahrten

Freiheiten in Betreff der Schiffahrt auf der Newa, und die Befreiung derselben vom Strand- rechte.

Nach dem Orig. auf der Trese zu Lfiheck gedr. Im Lflb. U.B. II, 750 Nr. 806 und darnach Im

Liviänd. U.B. Nr. MMDCeCXVIIi«

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40

1345. 1345.

979, b. Joh(mne8 , Biiehtif ron Carland , uod Btnrkarä tön Bre^nleve , Lfvtindbcher 0. T; Ordensneitter, einigeo sich, die Bntecheidung über ihrer Oftter Gränvtii dem Drtheil guter Männer su übertragen. Bat« Pilten 1345.

Livl. O.A.Reg. Nr. 760. Ad 963, a. VeraeiibD€t ebenda«. Nr. 196. Jao. 34.

Ad 968. Desgleichea das. Nr. 606. Aprii 26.

988, b. Testament des in Dorpat veratorbenen Johann Russenberg. Mai 39.

Nach einem Trantsumte vom 16. M^rz 1347 auf der Trese zu Lttbeck abgedr. In dem LQb. U.B. II, 6i0 Nr. 673 und darnach im LivlSnd. U.B. Nr. MMDCCCXIX.

996, b. Olau8<f Bischof von Reval, bestätigt eine von dem RevaPachen Rathaherrn R, Oct. 10.? Krowel in der St. Nicolailcirche su Reval gestiftete Vioarie.

Nach einer von dem Pastor Ed. Körber genommenen Copie von dem pergamentenen Original im Revaler Ratbsarchiv, welches nicht mehr vorhanden Ist^ g«dr. im U.B. Nr. MMDCCCXX. Die Copie ist vielfach mang^elhaft, namentlich auch in dem undeutlich nachgemalten Namen des Mürlireirs, von dessen Gedäcbtnisstage die Urkunde datirt ist. Der Name kann vielleicht auch Glycerius (d. 21. Decbr.) gelesen werden.

997, a. Goswin ton fferike^ Ordensmeister, verleiht dem Hartmann einen Haken Landes 0. T.

in Wemalen in Semgailen. 1305 fsoll vielleicht heissen 1345 oder 1350).

LIvl. O.A.Reg. Nr. 646. J)a GoHoin erst am 14. Decbr. 1345 Meister wurde (Hermann v. Wartberge S. 73 ) , so kann diese Urkunde frühestens hierher gehören , wahrscheinlich aber ist sie jnnger.

1546. »^Ö.

Ad 1000, a. In dieser Regeste ist Z. 2 zu lesen Kullate st. Kallate und ebenso Im U.B. III Sp. 148 Z. I Febr. 5. V. 0.: Kullathe und Sp. 149 Z. 13 pignorls. S: auch O.A.Reg. Kr. 35 u. SchirrevTs Verz. S. 7 Nr. 65.

1000, b. Beschlüsse und Willküren der Deutschen Kaufleute zu Nowgorod über verschie- Febr. 22.

dene Gegenstände.

Aas der revidirten Skra des Nowfcoroder Deotachen Bandelshnfea (Reg. 756, a) bei Sartorius- Lappenberg S. 269 Nr. 125« 2 und darnach im U.B. Nr. MMDCCCXXi. Vergl. die Reg. lOül uod die Anmerkung dazu.

Ad 1015. Aufgeführt im Livl. O.A.Reg. Nr. 155. Oct. 2|.

1015, a. Pabst Clemens VI. ernennt den Dorpater Domherrn Johann ton Vhhusen cum Oct. 23.

Bischof von Dorpat.

Nach den Origlnalregesten gedruckt hei Theiner 1, 49S Nr. 646 u. darnach im U.B. Nr. MMDGCCXXII. Sirehlke (Scr. rer. Pruss. II, 77 Anm. 5) meint, der Name Vishtisen beruhe sowohl hier, als in der unter Nr. 1160, b registrirten Urkunde v. 7. Decbr. 1363, in welcher Bischof ./o/iann den Ritter Engelbert von Vyshusen seinen Bruder (germanus) nennt — auf einem Irrthum, weil B. Johann ▼on dem Erzbischof Fromhold von Riga Bruder (germanus) genannt werde (Reg. 1175} und Front- hold sicher dem LQbeckVhen Gescblechte der Vyffhiisen angehört. Letzteres steht jedoch — orkondlich wenigstens -^ keinesweges fest, denn Fromhold's Familienname wird in keiner Ur- kunde genannt. Sollte nicht umgekehrt anzunehmen sein , dass von Waribergn dem £rzbiscbof JFromhold der Familienname Vyffhusen irrthümllch — statt Vishusen — beigelegt sei.

1015, b—e. I>er«e/ft6 erl&sst im Weseptlichen übereinstimmende Bullen unter den Addressen: Oct. 23. 1) eapitalo ecciesiae Tarbatensis; 2) clero et populo civitatis et dioc. Tarbatensis; 3) uni- versis vanaliis einsden^ ecciesiae ; 4) dilecto filio, magistro Livoniae et suis praeceptoribns ac fratribtts ord. hosp. «. Mariae Thenton., in Tarbatensi diocesi constitutia. TKemar a. a. O.

LflTl. Urk.-lUf. VI. O

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50

Oc?^3l ^^ '^'^- Aufgeführt Im Livl. O.AReg. Nr. 154.

Kov. 19. 1020, a. Pabst Clemens VL gestaUet dem Biscliof Johannes von Dorpat, nachdem der-

selbe die Wtihe empfangen, sich nach seinem Stifte in begeben.

Nach den Origioalregesten bei Theiner I, 501 INr. ttSO, darnach im U.B. Nr. MNDCCCXXIll.

Nov. 21. 1020, b. Derselbe sichert allen Gläubigen, welche die Kirche su Dorpat besuchen, Indul-

genzen zu.

Nach den Orlglnalregesfen bei Theiner I, 5()l Nr. 651, darnach im ÜB. Nr. MMDCCCXXIV. Ad 1021. Verzeichnet im Livl. O.A.Keg. Nr. 153. Ad 1023. Verzeichnet ebendas. Nr. 150.

Nov. 30.

Dec. 19.

1347.

Jan 18.

1547.

Ad 1026. Nach dem Orig. im Schwed. Relchaarchiv giebt Schirren» Verz. S. 7 Nr. 70 nachstehende Be- richtigaogen zum U.B. II, 423 Z. 7: Kadubrii; Z. 17: Satienhofen) Z. 20t Mergenburg.

März 18. 1032, a. Der Dorpater Rath thpilt dem Rathe zu Lübeck auf den Wunsch der TesU-

roentsexecutoren des Johann Russenberg das von diesem errichtete Testament (Reg. 968, b)

abschriftlich mit.

Nach dem Orig. auf Perg. auf der Trese zu Lübeck abgedr. im Lttb. U.B. II, 809 Nr. 873 und darnach im LivISnd. U.B. Nr. MMDCCCXXV.

Mai 2. 1032, b. Der Ritter El. von Hardenberg und die Kni|ppen C. und F. Düker Urkunden

über die Verhandtungen, betreifend die Erbanaprüche der Schwestern E. und A. ton Schiven an den Nachlass ihres Brnders J. Russenberg*

Das perg. Orig. das. Abdruck: Lttb. U.B. II, 812 Nr. 874, Livl. U.B. Nr. MMDCCCXXVL

Mai 28. 1032, c. Der Rath su Hamm bescheinigt, dass O. von Schiven bei Eingehung einer

zweiten Ehe seine Kinder erster Ehe gänzlich von sich abgetheilt etc.

Das perg. Orig. ebendas. Gedr. Im Lttb. U.B. II, 813 Nr. 875 und im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXX VII.

Juni 1. 1033,8. Derselbe bescheinigt, dass die Schwestern E. und A. von Schiven den /. von

Leveringhusen zur Erhebung des Nachlasses ihres Bruders /. Russenberg bevollmächtigt. Nach dem ebendas. be6ndlichen Original auf Perg. gedr. im Lfib. U.B. 11, 810 Nr. 879.

Juni 7. 1037, a. Heinrich Tusmer^ Hochmeister des DeuUchen Ordens, bestätigt die Privilegien

des Klosters Padis. 1347, octava corporis Christi.

^ Livl. O.A.Reg. Nr. 38.

Juni 24. Ad 1038. Mit der Bulle des Pabstes Clemens Vi. vom 8. Febr. 1348 »bgpdr. bei Theiner 1, 513 Nr. 668. In dem Abdruck des U.B. II, 430 muss Z. 10 das Wörtchen ot wegfallen.

Juni 28. Ad 1039. Auch abgedruckt in dem Lüb. ÜB. 11, 819 Nr. 8S3.

Juni 29. Ad 1040. Diese oder die folgende Urkunde (Reg. 1041 ) ist vermiithlich zn verstehen unter der Rubrik des Livl. O.A.Reg. Nr. 157: Der Stadt Lübeck Attest, dass König IVoldemar* Kanzler 6050 Rh. Gld. auf Estland empfangen. 1346.

Juli 8. Ad 1041. Abgedr. im LUb. U.B. II, 820 Nr. 884.

Juli 16. t04t, a. Der Ritter /f. ton Hardenberg und vier Andere schreiben dem Lübecker Rathe

über eine in der Nachlasssache des J. Russenberg vor dem Rathe su Dortmund stattgehabte Verhandlung.

Nach dem Orig. auf Perg. auf der Trese zn LQb^ck gedruckt im Lfib. U.B. II, 821 Nr. 886 und darnach im Livländ. U.B. Nr. MMDCCCXX VUl.

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öl

1041, b. G. V. Ysplincrode^ Richter zu Dortmund, urkuadet über eine vor dem dortigen l^^7. Gerichte in derselben Sache stattgefandene Verhandlung.

Perg. Orig. auf der Treae xu Lübeck. Abdruck im Lab. U.B. II, 822 Nr. 888 üud im Liyl. U.B. Nr. MMDCCCXXIX.

Ad 1043. Ausser deu in den Regesten Bd. III S. 59 bereits angegebenen Berichtigungen ans dem Original Oct. 14. sind daraus noch nachstehende zu bemerken: U.B. II, 434 Z. 9: Willikinus: Z. 14: Hoftsatus; Z. I(>: Lecbtes; Z. 26: Lnbeke vel Brugls^ Z. 27: et sie aingulis; Z. 29: pagimenti. S. Schirren" s Verz. S. 7 Nr, 76.

1044, b. Der Rath sn Hamm bezeugt, daaa die beiden Schwestern dea 7. r. Russenberg Dec. 13. auf alle Anaprüche an dessen Nachlass ?erzichtet haben.

Perg. Orig. auf der Trese zu LUbeck. Abgedr. im Lttb. U.B. il, 825 Nr. 893 u. im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXXX.

13418. 1348.

Ad 1047. Nach den Originalregesten gedruckt bei Tkeiner i, 512 Nr. 668. Darnach im U.B. II, 439 zu be- Febr. 8. richtigen Z. 19: litterls testimonialibus, eiusdem regis sigillo muuitis) Z. 21 : fecimus. — Wahrscheinlich Ist dieselbe Bulle zu verstehen unter der Rubrik des L. O.A.-Reg. Nr. 149: „Transsumt der Bulle Clemens VI., wegen Bestätigung des Verkaufs von Estland. D. flafenis 1347.*' — Ausserdem ist in demselben Register unter Nr. 150 noch verzeichnet: „Pabst Clemens VI, bestätigt dem Orden in Liv- land alle GQter in Estland, welche König Waldemar und dessen Bruder Otto dem Orden verkauft und gegeben. Darin auch ein Transsumt von des Königs Verkaufbrief Qber Harrien und Wierland fUr 19,000 Mark Silb. Dat. Marienburg, d. decoll. s. loh. (29. August) 1346.«' ^£s scheint dies eine von der zuerst genannten verschiedene Bulle zu sein, vielleicht identisch mit* der von Oelrichs, im Ver- seichniss der Dre^er'schen Sammlung S. 86 , in das Jahr 1347 gesetzten Bulle gleichen Inhalts.

1048, a. Pabtt Clemens VI. ernennt den Prior des Rigiachen Erzatifts Framhold fron M8rz 17. Viffhusen oder Vishusen P) mm Ersbischof von Riga.

Nach den Orig.-Reg. gedr. bei Theiner I, 515 Nr. 672 und im Livl. U.B. Nr. MMDCCOXXXI.

1048, b — e. Derselbe erlässt im Wesentlichen gleichlautende Bullen an nachstehende März 17. .Addreoaen: 1) venerabiilbua fratribus, universis soffragaueis ecclesiae'Rigensis; 2) dilectis

filiin, capitnio et vasallia eccleaiae Rig«; 8) clero et popnio civitatia et diocesis Rig.; 2) magi- •tro, praeceptoribns et fratribna domua a. Mariae Theoton. lerosolim. In Livonia et Pruacia, Qt eidem Vromoldo obedtentiam et reverentiam debitam etc. exhibeant. Thehisr I. c.

1049, a. Willkor der Deutschen Kaofleute su Nowgorod, den Handel mit Laken betrelTend. April 12.

Ans der revidirten Skra des Nowgoroder flandelshofes (Reg. 756, a) bei Sartorius- Lappenberg S. 287 Nr. 125, 13 im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXXXil.

f 050, aa. Pabst Clemens VI, gestattet dem *Erzbischof Fromhold^ nach empfangener Mai 5. Weihe, in sein Stift heimzukehren.

Nach den Originalregesten bei Theiner I, 516 Nr. 673, im U.B. Nr. MMDCCCXXXIIi.

1050, ab. Derselbe lässt dem Erzbischof Fromhold von Riga das Pallium überreichen. Juni 10.

Nach den Orig.-Reg. das. I, 517 Nr. 676, im ÜB. Nr. MMDCCCXXXIV.

f 051, a. Derselbe gestattet dem Erzbischof Fromhold von Riga, ein Testament zu er- Sept. 10.

richten*

Kach den Orig.Reg. das. 1, 519 Nr. 681, im U.B. Nr. MMDCCCXXXV.

1051, b. Derselbe gestattet dem Rigiachen Probate und Domcapitei, das Priorat der Kirche Sept. 10. einem geeigneten Manne zu verleihen.

Nach den Orig.-Reg. ebendaa. i, 519 Nr. 682, im U.B. Nr. MMDCCCXXXVI.

G*

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Noif^9 ^^ ^^^' Venefcbnet Im LIvl. O.A.Reg. Nr. 761.

Dec. 5. 1083, aa. Pabat Clemens VI. gestattet dem Ersbiaehof Framhoid^ geachaiidele Kirche«

und Kirchhofe durch geeignete Prieater reconctüirea la iaaaea.

Nach den Orig.Reg. gedr. bei TAetnerl, 521 Kr. 685 u. darnach fai CJ.B. Nr. MMDCCCXXXVII.

*349. 1549.

Marx 1. tQ53, b, Pabst Clemens VI. ermahi^t den Dentachen Orden, den alten Streit mit dem

Erzbiachof von Riga in der Güte beizulegen.

Nach den Orig..Reg. gedr. bei Tkemer 1, 522 Nr. 687 a. darnach im Livl. ÜB Nr. MNDCCCXXXVItl.

Märe I. 10S3, c. Derselbe empfiehlt den Erzbiachof Fromhold t. Riga dem Rom. Könige Carl IV,

Desgl. bei Theiner I, 523 Nr. 688, im U.ß. Nr. MMDCCCXXXiX. Juli 2. 1054, b. Magnus^ König von Schweden, gestattet während dea Kriegea zwischen ihm

und den Russen den Kaufleuteu der Deutschen Seestädte die freie Fahrt nach Gothland nnd den Städten Livlamls.

Nach der Niedersächs. Uebersetzung im Corpus privÜegiorum der St<idt LttbeciL in deren Arcbire abgedr. im LUb. U.E. II, 864 Nr. 923 und darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXL.

Juli 22. Ad 1056. Auch abgedruckt im Lüb. U.B. U, 822 Nr. 887 , jedoch ia dem Rubrum mit der unrichtigen Jahr- z.ahl 1347 bes^elchnet.

Aug. 10. f 0.S6, a. Heinrich Tusmer^ Hochmeister des Deutachen Ordens, urkundet iiber d^^a dem

JElrahi^ehof Frotnäüld^on Riga ertheilte sichere Geleit zur Reise nach Dansig.

Nach dem Ori^. auf der Trese zu Lttbeclc ^bgedr. im Lfib. U.B. II, 867 Nr. 937 und darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXLl,

Aug. 10. 1056, b. Derselbe ersucht den Ra.th zi) L|iibeok un^ Aqfbe^ahru^og dea detH) Bi^biachof

von Riga ertheilten Geleitsbriefes, etc> ,

Orig. ebendas. Abdruclc: LQb. U.B. II, 867 Nr. 938, Livl. U.B. Nr. MMDCCCXLII. Sept. 8. 1057, a. Derselbe ersucht den Rath zu Lübeck, den demselben zugesandten Geleifcahri^f

für den Erzbischof von Riga diesem auf ein Jah^ auszuliefern.

Orig. auf Papier das. Abdr.: Lüb. L.B. II, 871 Nr. 9^, Livl. U.R. Nr. MMDCCCXLIII.

1350. 1550/

Mära 7. 1064, a. Margarethe^ Aebtisain des St. Michaeliskloatera in Reval, maeht den Revnler

Rath aller l^ohlthaten Ihres Klosters theiihaft*

Nach einer Copie des Pastors Ed, Körher von dem nicht mehr vorhandfU^q Original auf Perg. Im Archiv des Revarschen Rathes gedr. im U.B. Nr. ItfMDQCCXLIV.

Occ. 13. 1070, a. Qoswin von Herekey Livländ^ Ordensmeister, verleiht dem Hospital lum heiligen

Geist zn Reval eine Mühle.

Nach einer Hochdeutschen Uebersetzong in der Brieflade des RevaPschen Hoapitalgutes Joban- nishof gedr. im U.B. Nr. M^IDCCCXLV.

Um 1350. Um 1350,

0. J' Ad 1074. Dieses Schreiben gehört höchst wahrscheinlich in das J. 1373, in welchem die Ansprüche der Stadt Riga, aus Ihrer Mitte Aelterleute des Nowgoroder Handelshofes xu wählen, auerst auftreten. S. unten * Reg. 1299.

O.J.u.T. 1084, a. Bischof Johannes von Dorpat atiftet einen Vergleich twischen dem Abt Ton

Danamünde nnd den Ordenabrüdern in Beireff einiger Gewallibitigkeiten , beaondera beim Dorfe Pugat verübt.

LivL O.A.Rag. Nr. 616.

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S3

1064, b. Bir Briefe, betreffend dae KUster Pädia, deaten erworbene (tillhandlade) Frei- t39a KeH, ta FinftUnd and Boiuiea in fiacken; webei aoeh iwei Briefe dea Königa Ma§nm von Schweden, worin daa Kloster in kiOnigUchen Scboti genommen wird. Secoio 13.

Livl. O.A.Reg. Nr. 564. Diese Uricunden fcöDoen nicht dem dreizehnteo Jahrhundert angehören, da das Kloster xu Padis erst zu Anrang des vlerzehoten gegründet wurde ; es ist hier daher unter dem Secoio 13 vermtithlich das mit dem Jahre 130! beginnende vierzehnte Jahrhundert geraeint. Daa ftUeste bisher belcanate Privüegiora des Klosters in Beziehung auf Schweden ist vom 2. Aprtt 1351 (Reg. IICM, a), daher die obige Rubrik des O.A.Reg. hier aufgenommen worden.

1551. 1351. 1103, a. Pabst Clemens VI. beauftragt die Biachofe von Oeael und Dorpat nnd den Probat Mira 14.

von Riga, den dortigen Kanfleuten die Lieferung von Waffen , Pferden, Victnalien etc. an die

Rnaaen zu verbieten»

Nach den Original regesten gedruckt bei Theiner 1, 530 Nr. 700 und darnach im U.B. Nr. MMDCCCXLVI.

1103, b. Derselbe ermabni den Deutschen Orden, den. Karelen nnd Ingem gegen die Mftrz 14. Rossen Beistand so leisten.

Desgleichen bei Thein^ \, 531 Nr. 701 und im U.B. Nr. MMDCCCXLVI!.

1 104, b. Wlllki^r der Deutschen Kanfleute in Nowgorod , den Verkauf von Getränken April 4. betreffend.

Aus der revidirten Now^oroder Skra (Reg. 756» a) b^ SariorimLappt^herg S. ^188 Nr. 125, 15 uod darnach im ÜB. Nr. MHDCCCXi^VUl.

If06, a und b. Promhöld^ Ersbrtcfiof von Riga, tfanasnmirt zwei der Stadt Lübeck von Juni 15.

dem König Magnus von Schweden ertheiltie Freibriefe vom 1. und II. Septbr. 1344.

Beide Traa^sumte auf der Trese au- Lübeck. Lab..U.B. II, 751 und 753. Der erste dar trans-« sumlrten Freibeitsbriefe ist der in diesen Regesten Nr. 978^ a verzeichnete.

HOB, a. Bruders Qoswin von Herike^ Meisters in Livisnd, Revers, dasa er, mit Rath Dec. 8.

seiner Mitgebietiger^ an; Pt/mA gennnnt Grantwech^ verkanft und übertragen ein Haus, so

etwan Gotschalk Bruder Wasmodi In der Stadt Riga besessen, von welchem er dem Orden

jihrlieh eine lialbe Mai4 entriehtcC, so ihm nachgelassen wirdi 18St; auf Marlae Bmpfengnuss.

Diese Inhaltsanzeige von dem Lateinischen Ori^nal auf Pergament in den JSchievelbein' fe^esach-

achen CoUectaacen der Rigisohen Stadthibliothek, Nti ii 9: 255.

1552. 1353. iltl,b. Clemens (VI.) episcopnss dilecto filio Ihiderico Vishusen^ praepoaito ecclesiae Jnli 9.?

Tarbatensis» a. et a, b« Confert ipsi praeposituram huios ecclesiae. Datum Avinione, Villi. Inlii anno XL

Aus den Originalregesten referirt von- Theiner 1, 541 Nr. 717. Das Datum soll übrigens wahr- acheinlich heissen: Villi ante cal. lulli und wSre dann der 23. Juni.

Il1i,c. Derselbe ertheilt dem Otto von Rosen Dispensation snr Eingehung einer Ehe Sept. 13. Bit Margarete von Tisenhusen.

f9ach den Orig-Reg. gedr. bei TAetner I, 541 Nr. 716 und darnach im U.B. Nr. MKTDCCCXLIX.

itl3, aa. Idem dilecto filio Gerardo Hundebeke^ canonico Oaillenai, a. et a. b. Confert Oct. 24. ipai ennonicatom in ipaa ecclesia.

Ans danaelban angefthrt von Tkehmr I, 541 Nr. 717. Ad 1114. Vcneichnet Im UvI. O.A.Reg. Nr. 152. Nov. 6.

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1353. 1555.

O. T. 1115^ b. Bigchof Johannes von Corfand ertheilt dem Bildebrand von Culpen einen Lehn-

brief über eine Scheune ond einen Kohlgarten. Dat. Pilten I3S3. Lirl. O.AReg. Nr. 513.

Febr. 24. f 117, a. Der Rath ¥on Odenae meldet dem Ralhe zn Lübeck, daas Margareta^ Wittwe

des Ritters Marguard Breide^ eine In Lübeck angehaltene Kiste mit offenen Briefen etc. dem Barfwich Breide überlassen habe.

Nach dem Orig. auf der Trese zu LQbeck ab«;edr. Im Lub. IIB. III, 155 Nr. 156 und darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCCL. Das Schreiben ist hier aufgenommen, weil es sich unstreitig auf den frfibem Statthalter zu Reval Marquard Breide bezieht. Bartwich B. wird In einer andern Lubeckiscben Urkunde (Lfib. U.B. II, UOS) als Marquard's Sohn bezeichnet.

Aug. 13. Ad 1118. Nach den Orig..Reg. gedruckt bei Theiner 1, 546 Nr. 725. Damach Im U.B. II, 565 nachstehende Berichtigungen: Sp. 565 Z. 2: Magno, Arosiensi, et NIcolao, Lincopensi, ac Siffrido, Osloensi *) epi- scopis, Z. 15: imperiiehant. Sp. 566 Z. 31: dictonim st. ecciesiarnm; Z. 42: spectantia. Sp. 567 ?. 'IS: procuratori; Z. 32: Padaano$ Z. 37: procurarent. Sp. 568 Z. 37: ex adverso. Sp. 569 Z. 7: ad eorum aotitlam perreniaset, pro; Z. 8 und 22: cortea st. arces. 8p. 57U Z. 6: capitulo vel procura- tori; Z. 16.1 Aquiro(?). Sp. 571 Z. 6: partium, gratia Dei faciente, conversa. Sp. 572 Z. 7: posta- lato, Qt mandare dignaretur, eis fieri cum affectu; Z. 25: et alia lK>na; Z. 35: et se de praedictia ; Z. 39: SIlice st. Cilia. Sp. 573 Z. 29: referrent. Facta itaque$ Z. 31: Belmico Rone. Sp. 574 Z 9: occupatam at. captara; Z. II: ad manus vestras; Z. 16: in praedictia eins) Z. 21 : alios, vocatisi Z. 33: personae aingularea. Sp. 575 Z. 4: procaretis; Z. 13: praedicti, per procuratoree , legitime; Z. 40 und 42: dietam; Z. 41 ist nach diocesis einzuschalten: ad iudicium evocetur, aeo quod iudices, a aede depptati, praedicta extra clvitatem et diocesim, in quihus deputati fuerint, contra quoscunque procedere, sWe alii vel aliia vicea auas committere, aut aliquos ultra unam dietam a fine diocesis eorundem. Sp. 576 Z. 5; quae veatrae possenti Z. 29 1 praepeditos) Z. 33: ot eo rigore; Z. 35: coram yobia.

1354. 1354.

O. T. 1190, a. Inatrnmentnm citationia, qua propter negatnm Romano pontificl facultatem de

arce RIgentI et attinentibos bonis, inobedientea Romam Tocantnr, ut intra aemeatre spatiom

coram pontifice ibidem compareant. IS54.

Livl. O.A.Reg. Nr. 750. Sollte hieranter nicht die In der Reg. 1118 bexelchnete Bulle zu ver- stehen sein?

H&ra 5. 1121, aa. Willkür der Deutschen Kanflente in Nowgorod, den Handel mit Laken be-

treffend.

Aus der revidirten Nowgoroder Skra (Reg. 756, a) bei SaHortut-Lappenberg S. 288 Nr. 12.5, 14 Im U.B. Nr. MMDCCCLI.

März 13. 1121, ab. Willküren der Dentschen Kanflente sn Nowgorod über verachledene Gegenatande.

Ebendaher bei Sartorius-Lappenberg S. 265 Nr. 135, I, im U.B. Nr. MMDCCCLII.

März 14. 1121, ac. Pabat Innocenz VI. ernennt den Cnrlaudiacben Probst Ludolph siim Bischof

▼on Cnriaud.

Nach den Orlg. Reg. bei l'heiner i, 553 Nr. 732, im U.B. Nr. MMDCCCLtll. Nov. 19. Ad 1125. Das Transsumt Ist ahgedr. in Schirren's Verz. S. 8 Nr. 84.

1355. 1355.

Febr. 1. 11S6, a. Magnus^ König von Schweden, urkondet über die Comthurei des Deutschen

Ordens zu Arif^ta in Schweden.

Ahgedr. in diesem Urkundenbnch III. Reg. S. 121 ad Nr. 1393, a.

*) Unter diesem ist nicht etwa der Bischof von Oesel, aondern der von Opslo in Norwegen zu verstehen.

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55

1127, a. Willkür der Deutschen Kaufleute su Nowgorod, den Handel mit Laken betreffend. 1355.

Aas der revidlrten Nowgoroder Skra (Reg. 756, a) bei Surlorius- Lappenberg 8. 289 Nr. 125, 16, ^^" *' im Ü.B. Nr. MMDCCCLIV.

1127, b. Willkür derselben Kaufleute über verschiedene Gegenstände. März 1.

Ebendaher bei Sartorius- Lappenberg S. 290 Nr. 125, 17, im U.B. Nr. MMDOrCLV.

Ad 1130. Mit der Bulle des Pabstes Innoeenz VI. vom 17. Aag. 1360 aus den Orig.-Reg. gedruckt bei Aug. 3. Tkeiner I, 605 ad Nr. 810. Daraus nachstellende Varianten zum U.B. \\, 615 Z. 14: parte bominum ipsius; Z. 27: babueront. Sp. 616 Z. 10: cuiusquam. Andere Abweichungen sind offenbar Verstttm- melungen, z. B. viccis und viccosst. uncis und uncosj Jekesolle, Coltesollesl. Jekeselle, Coltesetle u.a.m.

1130, a. Innocenfius (VI.), episcopus etc., venerablil fratri*. • , episcopi Tarbatensi, s. et Oct. 4. a.*b. Mandat ei, ut lohanni Thoya ^ rectori capellae in Odempe, suae diocesis, canonicatnm in ecclesia Osiliensi conferri curet. Datum Aviuione, IV. non. Octobris, anno tertio. Nach den Orig.-Reg. referirt von Themer I, 565 Nr. 753. 1130, b« Der Rath in Lübeck urknndet über die Zahlung eines Thells der Kaufsumme Oct. 9. für das vom Deutschen Orden an Marguard von Sfove fiherlassene Gut Krankow etc.

Aus dem Niederstadtbucb des L&b. Ratbes vom J. 1355, Dyonisii, abgedr. im Lttb. U.B. 111, 244 Nr. 248 und darnach im Livl. ÜB. Nr. MDCCCLVi.

Ad 1131. Dieser Lebnbrief kann nicht hierher gehören, da Johann von VUhusen seit dem J. 1346 Bischof Oct. 18. von Dorpat war (Reg. 1015, a) und es mindestens bis 1369 blieb, und daher die bisherige Annahme, dass in dem Zeiträume von 1346—78 zwei Johannes und zwei Heinriche auf dem Dorpater Bischof- stuhl gesessen, unrichtig ist. Vermutblich ist der hier in Rede stehende Lehnbrief in's J. 1375 zu setzen.

I356, 1356.

1133, b. Die Ritterschaft (in Harrien und Wierland?) annullirt die Vereinigung, welche 0. T. der Deutsche Orden über das Schloss Narva gemacht. 1356« Livl. O.A.Reg. Nr. 788. 1185, a. Pabst Innoeenz VI. ermahnt den Bischof von Lübeck, den Frieden zwischen MSrs I. dem Deutschen Orden und den Livländischen Prälaten heriustellen.

Nach den Orig..Reg. bei Theiner I, 570 Nr. 759 5 im Livl. U.B. Nr. MMDCCCLVll.

118S, b. Derselbe ermahnt den Eribischof von Riga, mit dem Deutschen Orden Frieden März 1. zu schliessen.

Ebendaher bei Theiner i, 570 Nr. 760, im U.B. Nr. MMDCCCLVIll.

1135, c. Derselbe ermahnt den Meister und Orden in Livland, mit den Bischöfen Frie- März I. den tu schliessen.

Ebendaher bei Theiner I, 570 Nr. 761, im U.B. Nr. MMDCCCLIX.

1f35, d. Derselbe wendet sich in eben dieser Angelegenheit an den Hochmeister des März I. Deutschen Ordens.

Ebendaher bei Theiner I, 571 Nr. 762, im U.B. Nr. MMDCCCLX.

1138, a. Innocentins episcopus etc., dilecto filio Wilkino de Wokenisse^ canonico Tar- Juli 12. batensi, s. et a. b. Confert ipsi perpetuam vicariam altaris s. Catharinae in ecclesia parro- chiali de Bnlkow, Tarbatensis dioc. Dat. apnd Villamnovam Avin. dioc, IV. idus lulii anno iV. Aus den Orig.-Reg. ausgezogen von Theiner 1, 580 Nr. 774.

1138. b. Derselbe erneuert das vom Pabste C/emena VI. ergangene Verbot der Znfuhr Jui 19. von'Kriegsbedurfiiissen an die Russen.

Ebendaher bei Theiner I, 572 Nr. 765 und Im U.B. Nr. MMDCCCLXI.

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66

Jan. 10. 1140, b. Pabst Innocenz VI. beauftragt den Bfnchof Ton Dorpat, iirr Ehe des Nicolaus

ffon Ixkulle mit Hiidegunde von Tüenhusen die Dispensation su ertheilen.

Nach den Orig-Reg. bei Theiner 1, 580 Nr. 775 und darnach im Livl. U.B. Nr. MHDCCCLXli.

Mai 18. 1140, e. Ritter Woldemar von Rosen trägt seine bei der St. Peterskirche so Riga be-

legeneu Buden dem Rigischen Rathe auf zum Besten der Rirciien im Spital.

Nach einer Abschrift in den Schievetbein- Vegp9ack*Bcheü Collectaneen der Rlgiachen Stadtbiblio tbelt Nr. II 8. 276 abgedr. in U.B. Nr. MHDCCCLXIIl.

1358. I3S8.

April II. 1141, b. Notarielles Transsnmt zweier päbstlicher Bullen Tom^J. 1254 (Reg. 308 u. 309),

den Bischof Fon Litthauen betreffend.

Aus den Original regesten Pabat ürban*t VI, gedr. bei Theiner I, 750 Nr. 1017, und darnach im U.B. Nr. MMDCCCLXIV.

Juni 24. •i14f,c. Innocenfius^ episcopns etc..» vener^bili fratri . . , episcopo Tarbatensi, a. et a. b Mandat ipsi, ut Woldemaro de Rosis^ canonico Tarbatensi, scolastriam ecclesiae Tarbatenais, per obitnm i7inrict\ dicti j^ir^^m^n, vacantem, conferat Dat. Avinione dioc, VIII. kal. lulü anno VI. Ans den Orig.-Reg. ausgezogen von Theiner I, 588 Nr. 788.

Juli 15. 1141, d. Idem dilectis ßliis • . Rigensi etc. . . Osilien^i praepositis, ac . • sacristae Avi-

nionensi s. et a. b. Mandat eis, nt Alberfo de Pufeo de ecctesia parrochiali s. Mariae in Peystel, Tarbatensis diocesis, vacantem per mortem Everhardi Crusem^ nltimi rectorls, provi> deatur. Dat. apud Vitlamnovam Avinion. dioc, idibus luUi anno VI. Ebendaher bei Theiner I, 588 Nr. 788.

'1359. 1359.

Febr. 5. 1142, aa. Qoswin von Hereke^ Llvländischer Ordenameister, bestätigt dem Hospital saoi

heiligen Geist In Reval die demselben von dem Ritter Chr. von Scherenbeke gemachte Schen- kung der Dorfer Hirwen und Kreienberg.

Nach einer Hochdeutschen Uebersetzung des Latein. Originals in der Brieflade des Reval'schen Spitalgiites Johannishof abgedr. im U.B. Nr. MMDCCCLXV. Dass das Original Lateinisch gewesen, er- sieht man unter Anderem aus dem Ausdruckt „allgemeiner Meister'' (magister generalis) statt Hochmeister.

Febr. 13. 1142, ab. Innocenfius (VI.) episcopns etc., dilectis filiis .. praeposito Rigensis, et . .

Tarbatensis ac . . Lubicensis decanis ecciesiarum, a. et a. b. Cnrent, ut Theodericus Vrexe canonicua Tarbatensis, canonicatum et praebendam in ecclesia Revalienai, per obitum Ooffridi Crowel vacantes, obtineat. Datum Avinione, II. idus Februarii anno VII. Auszug aus den Originalregesten bei Theiner I, 590 Nr. 793.

Sept. 14. 1142, ac. Die Gebrüder Chr. und W. von Scherenbeke tragen vor dem Estlandischeo

Manngericht die Dörfer Hirwen und Kreienberg dem Hospital zum heiligen Geist in Reval auf. Nach einer Hochdeutschen Uebersetzong des Latein. Originals in der Brieflade des Gutes Johan- nishof (s. ad Reg. 1042, aa) Im U.B. Nr. MHDCCCLXVl.

Not. 18. 1144, b. Innocendui (VI.) episcopns etc., dilecto lllio' Bemoriio Ca§hener^ preabitero

Tarbatenai, a. et a. b. Confert ipsi eociealam parroehialem, in Sonoetacke, Oailtenala dioc:e«8, ▼acantem. DaU Avlnione, XIV. kal. Decembrls, pontificatos anno aeptimo. Aussog aus den Origbialregeaten bei TMner I» 501 Nr. 703.

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57 1560. «MO.

1145, b. Franciscus^ cardinalis s. Marci, ex commissione pontificia suspendit et cassat O. T. Processus, censuras et seatentiad, Utas ante ab episcopo Arosietisi, in causa archiepiscopi Ri- geosis contra rnagistrum et ordinem Teutonicum. 1340. C^oll heissen i360,)

Livl. O.A. Reg. Nr. 414. Da dies Erkenntniss ohne Zweifel in Folge der unter Nr. 1145 regi- atrirten Verhandlungen geDlIU worden, so inuss dasselbe in dieses Jahr, 1360, gehören.

— Daa yon Theiner I, 606 Nr. 816 in dieses Jahr gesetzte Breve ist vom J. 1362. S. unten Reg. 1173, a. Jan. 3. 1145, c. Pabst Innocenz VI, ernennt den Curländischen Domherrn Jacob zum Bischof Jan. 24. von Curland.

Nach den Originalregeateo hei Themer \, 591 Nr. 794 und darnach im U.ß. Nr. MMDCCCLXVII

il45, d— f. Im Wesentlichen gleichlautende Bullen ergingen an nachstehende Addressen : Jan. 34.

I) capitulo ecciesiae Curoniensis; 2) ciero et populo civitatis et diocesis Curoniensis, nt eodem

electo obedientiam et reverentiam debitam exhibeant; et 3) archiepiscopo RigensL

Theiner a. a. 0.

Ad 1152. Auch abgedruckt bei Theiner I, 601 Nr. 807. Daraus nachstehende Berichtigungen des im U.B. Aug. 17. Bd. II abgedruckten Textes: Sp. 665 Z. 10: praepositum st. praefatus; Z. 15: detinere. Sp. 666 Z. 6: fiae deblto terminandam: qni; Z. 25: praepositum st. praefatus { Z. 26: reportarunt st. impetrarunt; Z. 28: consules, cives et alios; Z. 29: induxerant et compulerant.

Ad 1153. Gleichfalls bei Tfieiner I, 602 Nr. 809. Berichtigungen: U.B. Bd. II Sp. 667 Z. 6: eisque st. Aug. 17, eiusque ; Sp. 668 Z. I : donationem et assignationem ; Z. 22: intervenerit.

1153, a. Pabst Innocenz VI. bewilligt allen Christgläubigen, welche die Rigische Kirche Aug. 17. besuchen, Indulgenzen.

Nach den Originairegesten bei Theiner I, 603 Nr. 810 u. darnach im U.B. Nr. MMDCCCLXVIII.

1161, a. Pabst Innocenz (VI.?) bestätigt die Privilegien des Klosters Padis. O.J.u.T.

LIvl. O.A.Reg. Nr. 603.

1561. 1361.

1166, aa. Drei losammengerollte Urkunden, betreffend den Streit zwischen dem Erzbi- O. T. schof uod dem Deutschen Orden. 1361.

LIvl. O.A.Reg. Nr. 561. Vielleicht die unter Nr. 1164^-66 registrirten Notariatsinstrumente.

1166, b. InnocenUtis (VI,) episcopus, dilecto filio Henrico de Valde (Vefde?)^ canonfco Jan. 28. Tarbatensi , s. et a. b. Confert ipsi canonicatum cum praebenda in ecciesia Tarbatensi. Dat. ATinione^ V. kal. Februarii anno Vlll.

Auszug aus den Originalregesten bei Theiner i, 607 Nr. 813.

1166, €• Magnus^ König von Schweden, fordert — von Hapsal (?) aus — die Stadt Wisby Febr. 13. auf, ihm so dem Kriege die übliche Anzahl von Schiffen und Mannschaft su stellen.

Aus H. Strelow, cronica Guthilandorum (Kiöbingh. 1633) S. 163, gedr. im U.B. Nr. NMDCCCLXIX.

1167, b. Helmich Depenbrok's. vendltio quinque uncornm, in villa Fqenemullorum (sie) MXrz 9.

•itorom, facta oonventui et monasterio Padensi. Dat. Reval, 1361, feria ill, post Dominicam

Laetare.

LIvl. O.A.Reg, Nr. 37.

1167, c^ Pabst Innocenz VI. beauftragt den Bischof von Dorpat, d^m Gerhard Virkes April I. Dispenaation zur Ehe mit Eiisabet von Werden au erthellen.

fiacb den Orig.-Reg. gedruckt bei Theiner I, 607, Nr. SU und im U.B. Nr. MMDCCCLXX. Livl. Urk.- Reg. VI. H

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SS

1961. 1167, d. Idem dilecto filio Ludolpho Kerchof^ clerico Tarbatensi, t. et a. b. Confert

''" * ipsi beneficidm ecclesiasticoin In dioceai Tarbatensi. Datum AFioione, V. kaL Mail, auo« IX.

Aus deo Originalreges^D ausgezogen bei Theiner I, 608 Nr. 816.

Juni 16. 1168, b. Albrecht ^ Herzog von Meklenburg, setzt dea Erzbischof From^^o/^^ von Riga

Ton seinen Beschwerden wider die Stadt Lübeck in Kenntnisa, nnd ersucht ihn, darüber zu entscheiden.

Nacli dem Orig.'aur der Trese zu Lübeck gedr. im LiSb. U.B. Ili, 406 Nr. 395. Da d«r Streit- gegenstand selbst für LivJand kein Interesse liat, so ist in das Urltundenbucb nur der Eingang und der an den Erzb1scliofFrom^o/</ gerichtete Schluss des Schreibens in das Livt. U.B. Nr. MMDCCCLXXI aufgenommen.

Juni 19. 1168, c. Der Rath zu Lübeck unterwirft sich In Betreff der Ton dem Herzog Albrecht

von Meklenbttrg wider ihn «rhoiienen Beschwerden dem schiedsrlchterficheii Aussfproche des Erzbiachofa FriHnhold von Riga.

Nach dem Orig. auf der Trese au Lübeck (wo sich auch eine im Wesentlichen gleichlautende Erklärung des Berzogs Albrecht vom 16. Juni beOndet) gedr. im Ltib. U.B. III, 408 Nr. 396 und darnach im LivUind. U.B. Nr. MMDCCCLXXII.

Aug. 16. 1169, a. Des Erzbiscfaofa Framhold toü Riga Verschreibung an BartheL Tiaenhusen über

UBOO Mark Rigiscti. D. d. Lübeck, dea andern Tages nach Marine flioinielfahrt 1361. Livl. O.A.Reg. Nr. 59.

Sept. 15. 1169, b. Derselbe belehnt den Rliier' Bar tholomeus von Tiaenhusen mit den durch den

Tod des Nicolaus von Pale iracant gewordenen Lehngütern.

Nach dem Orig. auf Perg. in dem Tte^eraAau^en'schen Famitienarchiv zu Postawy gedr. im U.B. Nr. MMDCCCLXXIII.

Oct. II. 1169, c. Albrecht ^ Herzog toh Meklenbnrg, erkundet über den mit der Stadt Lübeck

geschlossenen Frieden (wobei übrigens des Erzbisdiofa FYomhoid nichl gedacht wird).

Nach dem Orig. auf der Trese zu LQbeck im Lttb. U.B. III« 433 JXr. 411.

Nor. 3. 1169, d. Derselbe bekennt, von der Stadt Lübeck, in Folge des Ausspruchs des Erzki-

aehofä Framhold von Riga, die Sumn« von 1000 Mrk. Lüb. P£. ia Goid -empfangon s« hnben.

Orig. ebendas. Abdruck im Lüb. U.B. 111, 424 Nr. 413.

O. J. u.T. 1171,8. Conrad Cmv^wjch wird entaehuldigt, dasa er den Werth der Einkünfte seiner

Vicarie in Dorpat der päbstiichen Kammer nicht angezeigt.

Ex inatrumentis miscellaneis im Vatican abgedr. bei Theiner I, 608 Nr. 815 u. darnach Im U.B. Nr. MMDCCCLXXIV. Theiner stellt dies ActenstUck an den Schluss des Pontificats InnocenzU Vi,

1362. 13^2.

Jan. 3. 4172, a. Jnnocentius (yh") episcopna, dilecto filio Theoderico dkto Friso, caponico Tar-

batensi, 8. et a. b. Confert ipsi canonicatum cum praebeiida in eccJeaia Tarbatensi. Dat. Afinione, nonis lanuarii, pontificatus noatri anno decimo.

Auszug aus den Orig. -Reg. bei Theiner I, 608 Nr. 816, wo übrigens diese Urkunde iivig in das Jahr 1360 gestellt ist.

1363. 1363.

März. 1177, b. In dem Protocolle aber die vor dem Bischof Taai Lübeck giiführtan Verband-

Ungen In Sachen d«s der Fiiaohung aageklagleii Priealera Johann von Balie mx6 iiaier den Zeugen aufgefiihrt Johannes Thf^aenhusen^ camuiiQua Tarbaleasia. LOb. U.B. m, 479 und 474 ad Nr. 456.

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59

if77,c. Ur^mmurCVO «pltcopot, dil^cU» fili« Theoderie^ Crudener, ekrioo Rigcntlv '^• 8. «t a. b. Confevt if li toKfioio« eecleiiattican, in dioeetr Rigcim vaeatunun. Dat. Avibiaii«, ""' ' iV. idus lanii, pontif. nostri anno primo.

Aiuxug am den Orig.-Reg. bei Them«r U ^82 Nr.. 8d7.

•

1178, a. Derselöe Mertrigt alle Rechte, welche JokmmeB Gtälabm-fi auf das DeeaMt Juli 20. der Dorpater Kirche gehabt, auf Gottfried Woatenderp.

Nach den Original regesten gedr. bei Theiner 1, 619 Nr. 834 a. darnach im U.B. Nr. MME>CCCLXX V.

tl78, b— d. Derselbe erlässt im Wetentlichen gfeichlautende Bullen, addressirt: f) epi- JuU *iO. scopo Revallensi, i) praeposito Ositiensis et 3> decano Buccowenais Zwerinensia dfocesia ecclesiarum, nt praedietas iitteras exequeudas cnrent. Datum ot aupra«

Theiner a. a. 0.

t 1178, e. Derselbe ernennt den Decan der OesePschen Kirche Conrad zum Bischof von Oesel Jttt! !2'4.

Ebendas. bei Theiner I, 620 Nr. 835, iui U.B. Nr. MMDCCCLXXVI. il78, f — h. Derselbe richtet im Wesentlichen gleichlautende Bullen an nachstehende Juli 24. Addressen: 1) archiepiscopo Rigensi; 2j capitulo et vasallis Oslliensis ecclesiae; 3) dero et populo civitatis et diocesis Osiliensis» , Theiner a. a. O.

1178, i. Idem dilecto filio Eermanno Verdelexe^ canonico Osiliensi, s. et a. b. Confert Juli 31. ipsi, consideratione Conradi^ episcopi Osilieasis, onam ex maioribus praebendis eiusdem eccie- aiae. Dat. Avinione, II. kal. Aug., anno primo.

Auszog ans den Originalregesten bei Theiner I, 622 Nr. 837.

1178, Ic. Idevi^ dilecto filio lacobo Hapezelle^ perpetuo vicario in ecclesia Osiliensi, a. et Aug. 22. a. b. Confert ipsi vicariam eiusdem ecciesiae, quam Rutherus Olrioiy canonious Oailiensis, tempore provisionis suae obtlnebat, indulgetque, nt perpetnam vicariam in ecclesia s. Thomae in aottqua Ferona Obilienais diocsaia retinere peosaii. Dat. Avio«, 11 Ital» Sept, anno primo. Ebendaher daselbst. 1199, a. Fromhold^ BrsWschcf ran Riga, Tidinirt eine Urkunde der Crrafbn Johann^ Sept. 7. Heinrich^ Nicolaus und Gerhard von Holstein v. 89. April 1546, betreffend den Todschlag sweier L&beck*schen Blirger. Dat. (Lubeke?) in profesto nativ. Marlae. Lüb. U.R. II, 785 Nr. 847.

.1180, a. h. Byspinßh verkauft dem B. Travelmann den Hof Koldehof bei Munster, den Dec. 7. er von der Aebtissin des dortigen St. Marienklosters zu Lehn hat, und lässt ihm diesen Hof ▼or dem Bischof Johannes, von Dorpat auf.

Nach dem Orig. gedr. In L, v. Ledebur't Archiv fiir die Geschichtskande des Preussischen Staats XI, 174 und damacb im ÜB. Nr. JMMDGCCLXXVli.

1180, b. Johannes^ Bischof von Dorpat, bescheinigt den Verkauf des Hofes Koldehof an Dec. 7. B. Travelmann^ und bittet, demselben die Belehnung su ertheilen.

Nach dem Orig. bei Ledehur a. a. O. S. 175 und im U.B. Nr. MMDCCGLXXVIH.

1364. 1364.

Ad 1182. Das Transsumt ist jetzt abgedruckt in Schirren $ Verz. S. 8 Nr. 85. MUrz 20.

1184|a. Urbanus (F.) ep., venerabili fratri .•, episcopo Tarbatensi, a. et a. b. Man- März 25. dat ipal, nt Gerlaco de Castella^ rectori ecciesiae parochiaiia in Meriema, OaiUensia dioceaia,

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1364. consideritione regia Daciae, can^nicatum in eadem ecciesia Oailiensi, vacanteia per ohHum Petri deWaldeck^ alias Loyteken^ conferri caret. Dat A vin., VIII. kal. Aprilis, poiitif. üostri tniio aeeundo.

Aaszug aus den Original regesten bei Theiner I, 626 Nr. 843.

März 25. I18f, b. Idem dilecto filio Theodoro de Hammer^ canonico Oailienti, magistro in artibiit,

t. et a. 'b. Confert ipsi consideratione Waidemari ^ regia Daciae, ciiiua famlUaria exaislit^ cano^nicatum in ecciesla Osilienai. Dat. ut aupra«

Auszug bei Tfieiner a. a. O. « /

März 35. 1184, c. Idem Tenerabili fratri, .. epiacopo Curonienai, s. et a. b. Mandat ipsl, nt

lohanni de ThUenkusen^ clerico Tarbatenai, consideratione Waldemari^ Daciae regia, cuiua diiectna exsistit, canonlcatnm et praebendam in eccieaia Tarbatensi conferri curet. Dat. ut supra. Desgleichen. April 12. 1184, d. Conrad^ Bischof Fon Oesel, gewährt allen seiAe Diöceae besuchenden Kaufleuten

Freiheit vom Zoll und vom Srtandrecht etc.

Nach dem Orig. auf Perg. auf der Trese zu Lübeck abgedr. im LUb. U.B. III, 522 Nr. 490 und darnach im Livl. U.B. Nr. MMDCCCLXXIX.

Mai 15. 1187, a. Urbanus F. episcopus, dilecto filio Theoderivo Vresen^ canonico Tarbateuai,

s. et a. b. Confert ipsi canonicaturn in eadem ecciesla, liidulgetque, ut canonicatum et prae- bendam in Rcvaliensi ecciesla et parrochialem ecciesiam in Goldenbecke, Oailiensia didcesi«, rednere possit. Datum Avinione, idibus Mali, poniificatns nostr! anno secundo. Auszug aus den Origlnalregesten bei Theiner I, 626 Nr. 843.

Dec. 25. 1190, a. Fromhold^ Erzbischof von Riga, gestattet dem Ritter Barfholomeus von Tisen-

husen^ teinem Oheim, in der Domkirche zu Riga zwei Vicarien zu stiften.

Nach dem Orig. auf Perg. in dem «. Tiesenhausen*Bchen Familienarchiv zu Postawy gedruckt im U.B. Nr. MMOCGCLXXX.

1365. 1565.

0, T. il93, a. Copie einer Verordnung, wieviel man geben soll für die Ueberfahrt oach Oesei

ober die beiden Sunde und Moen. 136S.

Livl. CA. Reg. Nr. 704. In dem Oeserschen Urkaadearegister im Scbwediachen Reichaarcbiv Nr. 37 (Schirren's Verz. S. 160} wird das Instrument: ^»Vertrag oder Beliebung'* genannt.

Jan. 23. 119), b. Pabst Uröan F. trägt den Bischöfen von Verden, Lübeck und Oesel auf, den

Bischof von Dorpat gegen die Vexationen des Deutschen Ordens in Schutz zu nehmen.

Nach den Originalregesten gedruckt bei Theiner 1, 629 Nr. 845 und darnach im U.B. Nr. MMDCCCLXXXl. Vergl. dazu Wartberge's Chronik in den Scr. rer. Pruss. li, 82 sq.

Febr. 5. 1194, c. Urbanus F., episcopus, dilecto filio Marquardo Luigherame^ canonico Tarba-

tensi, baccalario in decretls, s. et a. b. Confert ipsi canonicatum Tarbatensem , indulgetque ut ecciesiam parrochialem a. trinitatis in Wisbyv Lincopenais diocesia, retinere possit. Datum Avinione, nonis Februarii anno 111.

. Auszug aus den Original regesten bei Theiner 1, 638 Nr. 860.

Juli 4. Ad 1203. Verzeichnet im Livl. O.A.Reg. Nr. 192.

Nov. I, 1208, b. Der Dorpater Rath ersucht den Lubeck^i^chen, den Grafen von Hoya davon in

Kenntniss lu setzen, dass die von ihm in Nienburg mit Beschlag belegten Güter Dorpater Bürgern gehören.

Nach dem Orig! auf der Trese zu Lttbeck' abgedri in Liib. U.B. III, 571 Nr. 539 und darnach im Ltvtöud. U.Bl N^i MMD€CCLXXXII«

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I56«, 1366.

. IS18, b. Der Rath sa Lübeck meldet dem Pab^te üröän F., dass er auf dessen Wonach April 13.

einige seiner Mitglieder nach Preussen gesandt habe, um den Frieden swfscheu dem Ersbl-

ichof von Riga und dem Deutschen Orden zu vermitteln.

Nach dem ßriercopiar im Lttb. Rathsarchiv gedr. im Lfib. U.B. Ili, 586 Nr. 553, und darnach im Livljlod. U.B. Nr. HMpCCCLXXXIll.

1218, c. Uröanus (F.) episcopos, dliecto filio Amoldo de Calmaria^ canonico Tarbatensi, April 19. baccalanreo In iure civili, s. et a. b. Coiifert ipsi canonlcatum Tarbatensem «tc. Dat. Avi- nioue, Xlü. kal. Mail, poutif. nostri anno IV.

Aaazug aus den Orig.-Reg. bei Theiner 1, 641 Nr. 864.

1222, a. Hierher gehört die in den Regesten des zweiten Bandes unter Nr. 1227 ver- Mal. leichnete Relation des Deutschen Ordens ober seinen Streit mit dem Erzbischof von Riga« da sie dem am 7. Mai abgeschlossenen Vergleich (Reg. 1223) vorausgegangen. Da fibrigens Strehlke (Scr. rer. Pruss. II, 11 fg. 140 fg.) nachgewiesen, dass diese Relation von dem Csplan des Meister» von Livland, Hermann von Wartberge ^ ursprünglich in Lateinischer

Sprache ab^efasst, mithin der in dem U.B. 11, 755 fgg. Nr. MXXXVI gelieferte Deutsche Text

»

uor eine IJebersetznng ist, so erschien es angemessen, den ursprünglichen Text, wie er auch io den Scriptores rerom Prnssicarum II , 141 — 147 abgedruckt ist , in dem D.B. Nr. MMDCCCLXXXIV wiederzugeben.

lSKi3, b. Urbanua (F.) episcopns, Tenerabili fratri .., epfscopo Otiliensi s. et a. b. Mai 28. Mandat eidem, ut lacobo Weltstede^ presbitero Tarbatensi, perpetuam vicariam s. Mariae in ecclesia Osiliensi, quam lacobus Hapezelie^ perpetuus vicarius in parrochiali ecclesia s. Tho- mae in antiqua Pereva (Perona) obtinebat^ conferat. Dat. Avinione, V. kal. Innii, pontif. nostri anno quarto.

Auszag ans den Originalregesten bei Theiner I, 641 Nr. 864.

1224, a. Der Rigische Rath bittet den Lnbeck'schen, den Erzbtschof von Riga tu freund- O. J. achaftlichen Verhandlungen mit dem Rathe und sur Suspension des bei der Römischen Curie ^°* ' anhängigen Processes su vermögen etc.

Orig. auf Pap. auf der Trese zu LttLeck. Abgedr. im Lfib. U.B. ili, 596 Nr. 563 und im Llvi. U.B. Nr. MMDCGCLXXXV.

1224,. b. Derselbe ermächtigt den Rath zu Lübeck, mit dem Ersbischof von Riga wegen Juni 9. Suspendirung des bei der Römischen Curie anhängigen Processes su unterhandeln.

Orig. das. Abdruck im Lfib. U.B. III, 598 iNr. 564. LivL U.B. Nr. MMDCCGLXXXVi.

1224,0. Johannes^ Bischof von Dorpat, bestätigt das Schreiben des Dorpater Rathes Juni 23. an den xn Lübeck CReg. 1208, b), in Betreff der Beschlagnahme von Gittern Dörpt*scher Bör> ger durch den Grafen von Haya, ^

Orig. das. Abdr. in.Lfib. U.B. III, 604 Nr. 570, im Livl. U.B. Nr. MMDCGCLXXXVH.

1224, d. Der Dorpater Rath bittet, seine in einem Streite mit dem Grafen von Hoya Juoi 34. begriffenen Mitbürger su entschuldigen , wenn sie nicht zur festgesetsten Zeit sollten in Lübeck eintreffen könilen. • . .

^ Orig.. da». .AMr. im Lttb. U^B,.m^, «05 ;V. 571. im Uvl. U.Bu Nr. JlitfDCCOIAXXVHI. .

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1^9^ 1225, a. Der Rath zo Pernau bittet den lu Lübeck' dem Dorpater Rathroann G. tan

Ctufkeie zur WÄedier.er49ngpng von zweb Tooocn Pelzwerk zu verhelfeo, welcbe ihm der Ctraf

votk HoifOi Ti9rQiithaite>

Orig. das. Abdr. im Lüb. U.ß. Ul> 60S Nr. 574, in LivlUnd. U.R. Nr. MMDCCCLXXXIX.

O. J. 1285, b. Der Rath zu Wi^by spricht gegjeq den Lubeck'sclien Rath seine Verwunderung

^ ' ' darüber aus, dass Vergehen gegen das Recht und die Gesetze des Handelslu^fes z» Nowgorod vor, die allgienieinen Versamailungeo der Städte gezogen werden etq.

Orfg, das. Abdr. im IM. Ü.H. III, 620 Nr. 587, im Li vi. ÜB. Nr. MMDCCCXC. Im Lüb. U.B. mit Rücksicht auf Sartorius- Lappenberg S. 577 and 582 fg., so wie auf das unter Nr. 12*28 registrirte Schreiben in dieses Jahr gesetzt.

O. J. 1225, c. Der Rath zu Lübeck beklagt sich gegen den Hochmeister ^^% D. O. , Winrich

ep . My ^^^ Kniprode^ über die Feindseligkeiten des Bischofs von« Curland.

Nach einem Briefeopierbuch im Liib. Ratbsarchiv abgedr. im Lttb. U.B. III, 621 Nr. 589, im Livl. U.B. Nr. MMDCCCXCI. Das Schreiben steht im Copierbuch als der erste einer neuen Abtheilung vor einem an denselben Hochmeister gerichteten Briefe von^ 7. April 1367. S. auch unten Reg. 1248, ä.

O. J.-u.T. Ad 1287. Diese Relation gehört in den April oder den Anfang des MaimonaU. S< oben Reg.- 1222; a.

0. J. o.T. Ad 1228. Dieses Schreiben ist auch abgedrucki im Lüb. U.B» III, 676 Nr. 630. Es wird daselbst (a. aoch S. 620 Anm. I), wegen seiner Stellung im Bf iefcopier*buch , in das Jahr 1367 gesetzt; gehört aber * wahrscheinlicher in das folgende Jahr, indem es offenbar mit dem unter Nr. 1248, a registrirten zu- sammenhängt.

1367.

O. T. 18284 a. HebnicA^s vaan Depenbrok^ Comdiors von Heval, Brief, das« Abt und Confent

in Pädia empfangen (fA)t sollen eine Insel, Gross -Rogge genannt. Dal. Revai, 1367;

Livl. a.A.Reg. Nr. 613.

IVIa! 13. Ad, 1330. Ancb abj;e<iruc|ct im Lttb. U.B. III, 6fi2 Nr. 616« In dem Abdruck im U.B. 11, 770 ist t» Wiricli. tigen: Z. 3 y. o. ipsam st. ipsum; Z. 1 v. 0. huc st. hoc.

0. J.O.T. 1232, b. Hierher jgehört wohl das unter Nr. 12S8 registrirte SdireibejL

Aug|. 22. 1232, c« UröantM. iV-} episcopns,. dileeto filio Henrico hanghen de Baord^ oanonico

Osiliensi, s. et a. b* Confert ipsi canonicatnm in. ecclesia Osiliensi, Dat. Viterbü, XL kal.

Septembr., anno V. '

Auszug aus den Originolregesten bei Thnner I« 646 Nr. 872.

Nov. 12. 1233, a. Idem venerabiii fratri Vramoldo^ archiepiscopo Rif ensi^ sei. el a. b. Ooncedit

eidem, vt dmiteria et eedesiaü per sacerdotem Idonesini reooneiliave val«al. Dat.. Rnaiae, apnd 8. Petmni, IL idun Novembris, pontif. anno scxio. Desgl. ebendai. I, 6S0 Nr. 878.

im 1568.

0. J. 1238, a. Wilhelm von Vrymeraheim ^ Livländisoher O.M. , ersneht die. Seestiidte, mil

März 28. ^QQ^chst Lübeck, alle Handelsverbindungen mit den Russen absnbreoben»

Ans einem. Copierbudhe auf der Trese m Lübeck abgedr. Im.U.B. Nt« MMDQCCXCII. Dass dieser Brief in dieses Jahr gehört, wird durch die £rwUhnung der Belagerung des Schlosses Vro- wenburg durch die Pleskower ausser allen Zweifel gesetzt. Denn nach H. v, Wartberg^ (Scr. rer. f?ruas. II» 90) rückten die Pleskower am 27. Oc^br. 1367 vor das genannte Sohloss«

April 3. 1238, b. Brnder Arnold von Herike^ Comthnr zn Fellin, Brnder Diedrich von, Warme^

Btorpey Coodthiir lu Peroan, imd Brnder Huge ton der Zee^ Comthvr lu- Leal, nrknodf n, dass

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Herr Wilhelm von Vrffmer$heim^ Misi»t«r von Livlmd, ibaen ^ebiilen und volle Macht ertliellt, IM), deo Gransstreil su scheiden «uio Lealle «wischen den Landkuten. Hier foi|;t die Oränsfüh- run^, wobei folgende Oertiichkeiten genannt werden: Alloküll, Wekeverre, I>örfer Birre und Walkes, Mataata, Oyametse, HeUelse, Russen-Grave, Levenberg, AllenküU^scher Bach und Penaipeno^a. BeaiegeH ron den pbgenannten dx>ei Corothoren, gegeben su Lehale^ nach Oh. 6« 1368, Montags nach Palmen. Zeugen :vHerr Johann Schulte^ Probst, Herr Lufeke von Flan- dern^ Deoan, Herr fifer/icA von dem Coatelen^ Sangmeister zu Oesel; Herr Hermann von Byckeshovede^ Ritter, Hinne Wiffe^ snr Zeit Voigt in der Wiek, und Clas Witte^ sein linder, Henneke Wedtoes^ Tyle Parmele^ Heidenreich und Claus ^ Gebrüder eon Byckeshovede^ Ludeke Küfzeleben^ Barlhvlometu Vellin^ Henke Mekes^ Vicke Wrangele^ Johann Titfvere^ Hermann und Vieke^ Gebrüder von Byckeshovede^ und viele andere gute Leute, Alte Abschrift oder Uebersetzung Im v, JUaydeVschen FamilieDarchiv.

1240, a. Die Rathmannen der Städte Lübeck, Rostock, Stralsund, Wismar, Greifswald, Juni 24. Riga, Dorpat, Reval und Pernau ratificiren die am 19. Nevbr. f567 in Köln von den Sende- boten mehrerer Städte getroffene Uebereinknuft , den Königen von Dänemark und Norwegen den Krieg zu erklären und zu dem Zweck ein Pfundgeld zu erheben.

Nach dem Orig. auf der Trese zu LQbeck gedr. im LQb. U.B. Ilt, 703 Nr. 659 und darnach im Livländ. U.B. INr. MMDCCCXCIII.

Ad 1243. Die Urkunde ist auch abgedruckt im Lfib. U.B. III, 7IS Nr. 603. Juli 25.

Ad 1244. Auch abgedruckt in Edw. Grönblad nya kälter tili Fialands medeltidena historia (Kiöpenhavo Jult 30.

1857. 8.) Nr. 5. Ad 1245. Veraeichnet im Livl. O.A.R^. JNr. 505. Aug. 3.

Ad 1246. Nach Voiats Geschichte Preusseoa V, 207 Anm. 1 la^tet daa Datum: »,1V. Cal. Septembrla''; Aug. 29. die Bulle ist aaber.vom 29. August.

1246, a. Urbanus (V.) episcopus, venerabilibna fratribus . • Zwerinensi et • • ReFalienai Sept. 1. episcopia, ac dilecto filio . • , theaaurario Zwerinenais eccleaiae, aai. et a» b. Curant, ut Michael Hildensfeinj pefpetutis Vicarlus in eccleslä a. Nicolai de Suudia, Zwerinensia dioceaia, ecclesium parrochiaietn s. Marfae Tarbatenaia, quam ßverhardus Vtuse obtinebat, retipiat. Datum apud Montemflasconem, kai. Septembris, pontifiratua noatri anno aexto. Auszug aus den Originalregesten bei Theiner l, 650 Nr. 878.

i248, a. ]>er Rath zu Lübeck schreibt au den Livl&ndischen Ordenäm^iater in Betreff O. J. der Mtaaheüigkeit der Stadt mit dem Bischof von Curtand und des Verbotes des Handels ^^^' '^^' nach Ruasland. ^

Aus eineai Copferf^uobe a«f der Trese au I^bcck ab^edr. irti Ldb. U.S. IM, 70) Nr. 701 und darnach im Livl. ÜB. Nr. MHDGCCXCIV. Weg«« der Stellung die«ds Sdi reiben« in dem Copier- bucbe zwischen den Jahren 1367 und 1370 und der Beziehung auf die Alisshelligkeiten mit dem Bischof ♦on €iirland (Reg. 1235, t), gehört dasselbe unstreitig In diese Zelt; die zweite Bilffte des- selben aller scheint offenbar eine Antwort auf das Sclirnbiea des O.M. aa ^ie Seestädte voubi 'iS. März d. J. (Reg. 1238, a) zu sein, und daher für 4as J. 13b8 die Entscheidung zu geben.

i248, b. Hierher gehört höchat wahrscheinlich daa unter Nr. 1228 registrirte Schreiben. 0. J. u.T. S. oben ad 1228.

1569. 1369.

f 9M, a. Hehnich von Bepenbrok^ Oomthur au Reval, vermitteft einen OQtefstreit iwiachen 0. T. dem Abt nm Pädia und Johann von Lectefie (Lechtea). t369. Livl. O.A.Reg. Nr. 114.

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1399. 1281, a. Recess der Liyfandhcheii Städte auf dem Tage lo Peroan.